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EU-Kommission will ehemalige Beschäftigte im Sozialdienstbereich in Österreich mit 5,2 Mio. EU aus dem Globalisierungsfonds unterstützen

19/10/2012 Eine Sozialarbeiterin hilft ein älterer Mann

Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Österreich 5,2 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren.

EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren. Damit sollen 350 Arbeitskräften unterstützt werden, die in der Steiermark bei Unternehmen, die soziale Unterstützung anbieten, entlassen worden sind. Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

Österreich beantragte EGF-Unterstützung für 1050 Personen, die in der Steiermark bei 105 Wohlfahrtsträgern, GmbHs und kleinen Privatunternehmen im Sozialdienstbereich entlassen worden sind. Dabei wurde auf die Ausnahmeregelung verwiesen, die von Mai 2009 bis Ende 2011 galt und nach der EGF-Mittel für Maßnahmen bereitgestellt werden durften, die Personen helfen sollten, welche infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise ihren Arbeitsplatz verloren hatten.

Das Paket an aus dem EGF kofinanzierten Maßnahmen soll den Arbeitskräften zugute kommen: So werden Beratungsdienste – z.B. Berufsberatung und Unterstützung der aktiven Arbeitsuche – und verschiedene Schulungen angeboten, unter anderem Schulungen zur Unternehmensgründung, aber auch Beihilfen für die Dauer der Schulungen und Arbeitssuche.

Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt etwa 8 Mio. EUR veranschlagt; davon sollen aus dem EGF 5,2 Mio. EUR beigesteuert werden. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 350 Arbeitskräfte an den Maßnahmen teilnehmen.


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