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EU-Kommission will ehemalige Beschäftigte von Nokia in Finnland mit 5,3 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds unterstützen

13/09/2012 EU-Kommission will ehemalige Beschäftigte von Nokia in Finnland mit 5,3 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds unterstützen

Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Finnland 5,3 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren.

Damit soll die Jobsuche von 1000 Arbeitskräften unterstützt werden, die bei Nokia plc entlassen worden sind. Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

Der finnische Antrag betrifft 1000 Personen, die bei Nokia plc (Salo) entlassen wurden. Es wird davon ausgegangen, dass alle entlassenen Arbeitskräfte an den aus dem EGF kofinanzierten Maßnahmen teilnehmen. Durch das Maßnahmenpaket stehen den Beschäftigten folgende Leistungen zur Verfügung: Unterstützung bei der Arbeitsuche, Berufsberatung, Erfassung der Berufserfahrung und Kenntnisse, Bewertung der Leistungsfähigkeit, Schulungen und Umschulungen, Vorbereitung auf Selbständigkeit und Dienstleistungen für Jungunternehmer (sowie auch Unterstützung bei der Aufnahme unabhängiger Unternehmenstätigkeiten) sowie Gehalts- und Mobilitätsbeihilfen.

Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt etwa 10,6 Mio. EUR veranschlagt; davon soll aus dem EGF die Hälfte, also 5,3 Mio. EUR, beigesteuert werden.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission heute vorgeschlagen, auch die bei Nokia in Rumänien entlassenen Arbeitskräfte aus dem EGF zu unterstützen. In beiden Fällen ist der Grund für die Entlassungen die Verlagerung der Produktion von Europa nach Asien.


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