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Kommission schlägt Verbesserung des EURES-Netzes für Stellenvermittlung vor

17/01/2014 Kommission schlägt Verbesserung des EURES-Netzes für Stellenvermittlung vor

Mit dem heute von der Kommission vorgeschlagenen Ausbau von EURES, dem EU-weiten Netz für die Arbeitssuche, sollen mehr Stellenangebote zur Verfügung gestellt und soll die Erfolgswahrscheinlichkeit der Vermittlung erhöht und Arbeitgebern, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, geholfen werden, Stellen schneller und besser zu besetzen.

Der Vorschlag, der von Rat und Europäischem Parlament verabschiedet werden muss, soll es den Bürgerinnen und Bürgern leichter machen, eine fundierte Entscheidung zu treffen, wenn sie im Ausland arbeiten möchten.

Mit der vorgeschlagenen neuen Regelung wird EURES effizienter, die Rekrutierung wird transparenter und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten wird intensiviert. Insbesondere soll EURES Folgendes leisten:

  • Ausweitung der über das Webportal EU-weit bereitgestellten Stellenangebote, darunter auch Angebote privater Arbeitsvermittlungen. Arbeitsuchende in ganz Europa werden unmittelbar auf dieselben Stellenangebote zugreifen können und registrierte Arbeitgeber können anhand eines umfassenden Pools an Lebensläufen rekrutieren;
  • automatischer Abgleich von freien Stellen und Lebensläufen;
  • Bereitstellen von Grundlageninformationen zum EU-Arbeitsmarkt und zu EURES für alle Arbeitsuchenden und Arbeitgeber in der EU;
  • Bereitstellen mobilitätsfördernder Leistungen für Bewerber und Arbeitgeber, um die Rekrutierung und die Integration der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz im Ausland zu erleichtern, und
  • bessere Koordinierung und besserer Informationsaustausch über Arbeitskräftemangel und –überschuss zwischen den Mitgliedstaaten, so dass die Mobilität zu einem festen Bestandteil ihrer Beschäftigungspolitik wird.

Diese Verbesserungen werden Arbeitsuchenden wie auch Unternehmen jeder Größe, insbesondere aber den KMU zugutekommen, die ohne die kostenlosen Leistungen von EURES derzeit möglicherweise nicht in der Lage sind, im Ausland Arbeitskräfte zu rekrutieren.

Hintergrund

Die vorgeschlagene EURES-Verordnung ist eine von mehreren Maßnahmen, die die Freizügigkeit der Arbeitnehmer fördern sollen; hierzu gehören weiterhin der Vorschlag der Kommission vom April 2013 zur Verbesserung der Anwendung der Rechte der Arbeitnehmer auf Freizügigkeit, der in Kürze vom Rat und vom Europäischen Parlament verabschiedet werden dürfte, und die Mitteilung vom November über die Personenfreizügigkeit.


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