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Arbeiten in einem anderen EU-Land

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Sozial Agenda erklärt, wie die Hindernisse für die Arbeit in einem anderen EU-Land bewältigt werden können

05/08/2013
Sozial Agenda erklärt, wie die Hindernisse für die Arbeit in einem anderen EU-Land bewältigt werden können © iStockphoto

Obwohl sie seit dem Jahr 1968 als Gesetzesverstoß betrachtet wird, wird Diskriminierung von EU-Arbeitnehmern, die in einem anderen EU-Land arbeiten, aus Gründen der Staatsangehörigkeit in der Praxis noch immer nicht richtig angegangen.

Viele Europäer hält dies von der Arbeit und der Suche nach einem Arbeitsplatz innerhalb des Binnenmarktes ab, was besonders in Zeiten der Krise eine beunruhigende Entwicklung ist. So belegen Daten, dass die Freizügigkeit der Arbeitskräfte sowohl für mobile Arbeitnehmer als auch für Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Aufnahmeland gut ist.

Im April 2013 legte die Europäische Kommission konkrete Vorschläge zur Beseitigung dieser Hindernisse vor. Die August-Ausgabe von Sozial Agenda erklärt in ihrem Thema Spezial, wie das funktionieren soll.

Sozial Agenda wirft auch ein Schlaglicht auf die Themen Beschäftigung und Soziales im neuen EU-Haushaltsrahmen für den Zeitraum 2014-2020 und den Prozess der wirtschaftspolitischen Koordinierung im Rahmen des Europäischen Semesters 2013, bei dem europäische Politik und nationale Politik aufeinander treffen.

Wussten Sie, dass die Seite von Social Europe bei Facebook die beliebteste aller Plattformen der Europäischen Kommission zu einem Spezialthema in den sozialen Medien war? Werfen Sie auch einmal einen Blick in den Antrag für die Europäische Krankenversicherungskarte!

Statistiken in Sozial Agenda Nr. 34

  • Der EU-Strategiebericht zur Kohäsion dokumentiert einen erheblichen Anstieg bei der Zahl der Menschen, die Unterstützung im Bereich der Beschäftigung erhalten, von etwa 10 Millionen jährlich vor dem Jahr 2010 auf seither 15 Millionen, sowie eine erhebliche Beschleunigung der Ergebnisse seit dem Jahr 2010 im Bereich der Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Es wurden fast 400 000 neue Arbeitsplätze geschaffen, die Hälfte davon im Zeitraum 2010-2011.
  • Vom Jahr 2007 bis zum Ende des Jahres 2011 gab es 12,5 Millionen Teilnehmer bei Maßnahmen des ESF zur Förderung des Zugangs zu Beschäftigung durch Ausbildung oder sonstige Formen der Unterstützung. Zwei Drittel aller Teilnehmer waren nicht erwerbstätig oder arbeitslos. Im Ergebnis fanden 2,4 Millionen innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Maßnahme einen Arbeitsplatz.
  • Im Bereich des lebenslangen Lernens erhielten etwa fünf Millionen junge Menschen Unterstützung vom ESF. 5,5 Millionen Teilnehmer waren geringqualifiziert. Im Bereich der sozialen Inklusion erreichte man bislang 14,5 Endbegünstigte in einer großen Vielzahl von Zielgruppen.
  • Zu Beginn des Monats Juli 2013 markierten 43 760 Menschen die Seite von Social-Europe bei Facebook mit „Gefällt mir “ (und das Konto von Social Europe bei Twitter hatte Anfang Juli 13 536 Follower).
  • Im dritten Quartal des Jahres 2012 lebten nur 3,1 % der EU-Erwerbsbevölkerung in einem anderen als ihrem Heimatland. 15 % würden die Aufnahme einer Arbeit in einem anderen Mitgliedstaat nicht in Erwägung ziehen, da sie den Eindruck hatten, dass es zu viele Hindernisse gebe.
  • Nur 0,25 % der Arbeitnehmer wechseln in jedem Jahr zwischen den EU-Mitgliedstaaten ihren Wohnsitz.
  • Im Jahr 2012 arbeiteten 15,2 Millionen ausländische Bürger in der EU-27, dies entspricht einem Anteil von 7 % an der Gesamtbeschäftigung. Von diesen ausländischen Bürgern besaßen 6,6 Millionen die Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaats und 8,6 Millionen waren Staatsangehörige eines Landes außerhalb der EU.

Die Zeitschrift Sozial Agenda ist in englischer, französischer und deutscher Sprache verfügbar.


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