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Quartalsbericht über soziale Lage und Beschäftigungssituation in der EU – März 2013

26/03/2013
Demonstration in Barcelona © Peter Scholz (Shutterstock.com)

Dem jüngsten Quartalsbericht zufolge divergiert die Entwicklung der einzelnen Mitgliedstaaten der EU weiterhin stark. Im Lichte der beispiellos hohen Arbeitslosigkeit sind und bleiben die Herausforderungen in den Bereichen Arbeitsmarkt und Soziales gewaltig. Die Lage vieler Haushalte, vor allem junger Leute, hat sich erheblich verschlechtert.

Der Bericht präsentiert einen Überblick über die Entwicklungen auf den europäischen Arbeitsmärkten und skizziert die soziale Lage der EU auf der Basis aktueller Daten.

Der Beschäftigungstrend geht seit Mitte 2011 klar abwärts, positive Entwicklungen sind allenfalls im Bereich Teilzeitarbeit erkennbar. Die Arbeitslosigkeit stieg im Januar 2013 weiter (vor allem in der Eurozone) auf insgesamt 26,2 Millionen EU-weit, das sind 10,8% der aktiven Bevölkerung. Das Problem betrifft mittlerweile fast ein Viertel der wirtschaftlich aktiven jungen Menschen.

Diese Ausgabe des Berichtes beleuchtet die Auswirkungen der jüngsten Sparmaßnahmen der Regierungen auf Beschäftigung und soziale Lage in einigen Mitgliedstaaten. Haushaltskürzungen haben sich auf die Beschäftigung direkt (öffentlicher Sektor) und indirekt (Nachfrage-Effekt) ausgewirkt. Veränderungen im Bereich Steuern und Sozialleistungen und Kürzungen der Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst habe zu einer deutlichen Verringerung der realen Haushaltseinkommen geführt, mit erheblichen Auswirkungen auf den Lebensstandard von Haushalten mit geringen Einkommen.

Diese Ausgabe beschäftigt sich auch mit den Unterschieden im Bereich Anpassung des Arbeitsangebots an die Nachfrage (Matching), den jüngsten Trends im Bereich Arbeitnehmer-Entsendung in der EU. Daneben werden die Situation speziell in Bulgarien sowie die Metallverarbeitung und die Fahrzeugindustrie genauer beleuchtet.

Schließlich enthält der Bericht einen ergänzenden Teil über die gegenwärtigen demografischen Trends in der EU.

 


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