Navigationsleiste

Schlagzeilen rss

Monatlicher Arbeitsmarkt-Leitfaden - Juni 2012

15/06/2012 Zwei Männer lesen die Zeitungsanzeigen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April 2012 auf einen Höchststand von 24,7 Millionen gestiegen.

Der Anstieg hat sich in den letzten drei Monaten etwas verlangsamt, doch der Trend geht in meisten Mitgliedsländern weiter in Richtung Verschlechterung.

Auch das Problem der Jugendarbeitslosigkeit hat sich in 15 Mitgliedstaaten weiter verschärft, auch wenn die Quote EU-weit bei 22,4% geblieben ist: in nur drei Ländern (Deutschland, den Niederlanden, Österreich) liegt sie unter 10%; in zwölf Ländern dagegen ist inzwischen mehr als jeder vierte Jugendliche von Arbeitslosigkeit betroffen, darunter Griechenland, Spanien, die Slowakei, Portugal, Italien, Irland und Polen).

Die Erwartungen der Verbraucher haben sich EU-weit leicht verbessert, in zwei Dritteln der Mitgliedstaaten wird jedoch eine weitere Verschlechterung der Situation am Arbeitsmarkt erwartet. Die Beschäftigungserwartung der Firmen hat sich überall verschechtert, auch wenn die Industrie eher optimistisch bleibt; Pessimismus herrscht dagegen im Dienstleistungssektor und in der Bauwirtschaft.

Zeitarbeitsfirmen melden im März im dritten Monat in Folge negatives Wachstum (-3,3% gegenüber Vorjahresmonat). Gemäß dem Europäischen Restrukturierungsmonitor gab es im Mai einen angekündigten Abbau von fast 20.000 Arbeitsplätzen (gegenüber weniger als 8.000 zusätzlichen Jobs) durch Umstrukturierungsmaßnahmen. Das Vearbeitende Gewerbe war hiervon am meisten betroffen.

Die Arbeitslosigkeit in Europa ist auf einem unerträglich hohen Nieau. In ihren Empfehlungen an die Mitgliedstaaten von Ende Mai hat die Kommission die Dringlichkeit konkreter Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung unterstrichen.


Weitere Nachrichten

    Weiterempfehlen

  • Twitter Facebook Auf Google+ teilen