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Dem jüngsten Quartalsbericht zufolge divergiert die Entwicklung der einzelnen Mitgliedstaaten der EU weiterhin stark. Im Lichte der beispiellos hohen Arbeitslosigkeit sind und bleiben die Herausforderungen in den Bereichen Arbeitsmarkt und Soziales gewaltig. Die Lage vieler Haushalte, vor allem junger Leute, hat sich erheblich verschlechtert.
Die Arbeitsmärkte in der Europäischen Union sind durch vielfältige rechtliche Rahmenbedingungen gekennzeichnet, die meisten Mitgliedstaaten jedoch stehen vor den Herausforderungen des Arbeitskräftemangels. Um die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas langfristig zu fördern und die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen ist eine Verknüpfung von Migrationspolitik mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes von entscheidender Bedeutung.
Vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt mit anhaltend hohen Arbeitslosenquoten und großen Unterschieden zwischen den Mitgliedstaaten liegt die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffenen Menschen in der EU mittlerweile bei fast einem Viertel der EU-Bevölkerung.
Nach fünf Jahren Wirtschaftskrise und einem erneuten Konjunktureinbruch im Jahr 2012 erreicht die Arbeitslosigkeit Werte, die es seit rund 20 Jahren nicht mehr gegeben hat, die Einkommen der Haushalte sind geschrumpft und Armuts- und Ausgrenzungsrisiko steigen, besonders in den Mitgliedstaaten im Süden und Osten Europas – dies ist die Bilanz der Ausgabe 2012 des Berichts „Employment and Social Developments in Europe Review“ (Überprüfung der Entwicklungen in den Bereichen Beschäftigung und Soziales in Europa).
Unemployment climbed to a record high in the EU in October, the latest monthly labour market analysis of the European Commission says.
Nach einem langsameren Anstieg im Sommer ist die Arbeitslosenzahl in der EU im September wieder stark gestiegen und steht nun nach der monatlichen Arbeitsmarktanalyse der Europäischen Kommission auf einem Rekordwert von 25,75 Millionen. Seit März 2011 ist diese Zahl kontinuierlich um insgesamt 3,1 Millionen gestiegen.
Die neue monatliche Arbeitsmarktanalyse der Europäischen Kommission bestätigt, dass die Arbeitslosenzahl in der EU, seit 17 Monaten hintereinander, auch im August auf einen Höchststand von 25,47 Millionen stieg, was 10,5 % der Arbeitskraft in der EU darstellt.
Dem jüngsten Quartalsbericht zufolge bleibt die Situation am Arbeitsmarkt und auch die soziale Lage in Europa auch im zweiten Quartal des Jahres 2012 sehr ernst. Es bestehen allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten.
This month's Labour Market Fact Sheet shows a continuous growth in unemployment over the last 16 months to July 2012, with 2.6 million additional unemployed (up by 11.6 % or 1 percentage point).
Laut aktuellem Arbeitsmarkt-Leitfaden wird die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter steigen.