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Beschäftigungsinitiative für junge Menschen: Kommission und Mitgliedstaaten treffen zusammen, um den Einsatz von Sonderfondsmitteln in Höhe von 6 Mrd. EUR zu beschleunigen

08/07/2014
Beschäftigungsinitiative für junge Menschen: Kommission und Mitgliedstaaten treffen zusammen, um den Einsatz von Sonderfondsmitteln in Höhe von 6 Mrd. EUR zu beschleunigen © Dmitri Maruta / Shutterstock

Experten der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten treffen am 11. Juli in Brüssel zusammen, um im Rahmen eines von der Kommission organisierten Fachseminars die Planung und praktische Umsetzung der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen schneller voranzutreiben.

Ziel des Seminars ist es, gemeinsam die aus der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen finanzierten Maßnahmen zu planen, damit die Auszahlung der Mittel an alle förderfähigen Mitgliedstaaten so bald wie möglich beginnen kann.

Die Mittel aus der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen, deren Einsatz im Zeitraum 2014-2020 zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds geplant wird, sind für Maßnahmen bestimmt, die sich an junge Menschen bis 25 Jahre (oder bis 29 Jahre, wenn der betreffende Mitgliedstaat sich dafür entscheidet) richten, in erster Linie aber an diejenigen, die derzeit weder in Arbeit noch in Ausbildung sind und in Regionen wohnen, in denen die Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2012 über 25 % lag.

20 Mitgliedstaaten, in denen es solche Regionen gibt, können eine Förderung aus der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen erhalten. Durch die Finanzierung der direkten Schaffung von Arbeitsplätzen, Lehrstellen, Praktika oder Weiterbildungsangeboten fördert die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen unmittelbar die Umsetzung der Jugendgarantieprogramme.

In Frage kommen ab dem 1. September 2013 getätigte Ausgaben, was bedeutet, dass Mittel bis zu diesem Datum rückdatiert werden können. Die nationalen Behörden müssen ihre operationellen Programme, in denen sie die Maßnahmen beschreiben, die aus Mitteln der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen finanziert werden sollen, der Kommission gemäß den einschlägigen Verordnungen des EU-Ministerrats und des Europäischen Parlaments zur Genehmigung vorlegen.

Bislang hat die Kommission das operationelle Programm Frankreichs für die Beschäftigungsinitiative genehmigt; Italiens Programmentwurf befindet sich in der Endphase der Diskussion mit der Kommission. Andere Mitgliedstaaten, darunter Bulgarien, Kroatien, Irland, Polen und Schweden, sind mit ihren aus der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen zu finanzierenden Projekten ebenfalls schon weit fortgeschritten.

Mitgliedstaat

Regionen, die Mittel aus der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen erhalten können

Spezifische Mittelzuweisung aus der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen (Mio. EUR)*

Österreich

nein

-

Belgien

ja

39,64

Bulgarien

ja

51,56

Kroatien

ja

61,82

Zypern

ja

10,81

Tschechische Republik

ja

12,71

Dänemark

nein

-

Estland

nein

-

Finnland

nein

-

Frankreich

ja

289,76

Deutschland

nein

-

Griechenland

ja

160,24

Ungarn

ja

46,49

Irland

ja

63,66

Italien

ja

530,18

Lettland

ja

27,1

Litauen

ja

29,69

Luxemburg

nein

-

Malta

nein

-

Polen

ja

235,83

Portugal

ja

150,2

Rumänien

ja

99,02

Slowakei

ja

67,43

Slowenien

ja

8,61

Spanien

ja

881,44

Schweden

ja

41,26

Niederlande

nein

-

Vereinigtes Königreich

ja

192,54

*Die Mitgliedstaaten müssen diese Gelder mit Mitteln in mindestens derselben Höhe aus ihren nationalen ESF-Zuweisungen ergänzen.


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