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Sozialagenda – Jugendbeschäftigung

12/02/2014 Sozialagenda – Jugendbeschäftigung

In der neuesten Ausgabe der Sozialagenda wird die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes für Beschäftigungs-, Sozial- und Integrationspolitik betont, um junge Menschen in Arbeit zu bringen. Erforderlich ist eine Kombination aus zielgerichteten Sofortmaßnahmen, die junge Menschen direkt unterstützen, und längerfristigen Strukturreformen.

In der Jugendgarantie, die die Staats- und Regierungschefs in der gesamten EU umsetzen wollen, ist der neue Ansatz festgeschrieben. In dieser Ausgabe geht es darum,

Statistiken in der Sozialagenda 36

  • Der neue mehrjährige Finanzrahmen (MFR) verlangt von den Mitgliedstaaten, mindestens 23,1 % des Anteils der EU-Kohäsionsfonds für den Europäischen Sozialfonds zu verwenden.
  • Zwischen 2014 und 2020 werden im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) über
    80 Mrd. € eingesetzt, um die Kompetenzen und Qualifikationen der europäischen Bevölkerung zu verbessern und die Beschäftigungsquote zu steigern. Hinzu kommen weitere Mittel aus den nationalen Haushalten.
  • Die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen ist mehr als doppelt so hoch wie bei den Erwachsenen (im November 2013 23,6 % gegenüber 9,5 %).
  • 7,5 Millionen Menschen in der Altersgruppe von 15-24 Jahren sind weder in Arbeit noch in Ausbildung (NEET). 2012 waren 13,1 % aller Jugendlichen NEETs (vorläufige Zahl). Das waren 2,2 Prozentpunkte mehr als  vier Jahre zuvor und entsprach einer Steigerung um mehr als      20 %.
  • Die Langzeitarbeitslosigkeit unter Jugendlichen nimmt zu: 2012 waren mehr als 32 % der Arbeitslosen unter 25 länger als zwölf Monate ohne Beschäftigung.
  • Seit 2010 geht die hohe Arbeitslosigkeit auch mit verstärkten Schwierigkeiten bei der Besetzung freier Stellen einher.
  • Im ersten Quartal 2013 konnten bei Projekten, die im Rahmen der Initiative Dein erster EURES-Arbeitsplatz finanziert wurden, insgesamt 416 freie Stellen besetzt, 262 Bewerbungsgespräche in einem anderen EU-Land unterstützt und in 384 Fällen Umzugszulagen gewährt werden, um jungen Arbeitsuchenden beim Neuanfang in einem anderen Land zu helfen. Außerdem wurden 442 vorbereitende Schulungen sowie Integrationsprogramme in insgesamt 95 KMU bezuschusst.

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