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Neueste Ausgabe der Sozial Agenda erklärt das Konzept der Sozialinvestitionen

23/05/2013
Neueste Ausgabe der Sozial Agenda erklärt das Konzept der Sozialinvestitionen © Getty Images

Die erfolgreichsten und wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften weltweit sind diejenigen, die über die effizientesten Sozialschutzsysteme und die ausgeprägtesten Sozialpartnerschaften verfügen und den Übergang vom Wohlfahrtsstaat zum Sozialinvestitionsstaat eingeleitet haben.

Investitionen in Kinder, die Förderung einer Kombination von aktivitäts- und kompetenzfördernder Politik, lebenslange Investitionen in Gesundheit, die Bekämpfung von Obdachlosigkeit an der Wurzel und die Förderung von Partnerschaften mit allen beteiligten Akteuren: In der Mai-Ausgabe der Sozial Agenda der Europäischen Kommission (Nr. 33) wird das von der Kommission am 20. Februar vorgelegte Sozialinvestitionspaket für Wachstum und Kohäsion vorgestellt und erläutert.

Die Ausgabe Nr. 33 der Sozial Agenda erteilt das Wort dem niederländischen Wirtschaftswissenschaftler Anton Hemerijck und legt dar, wie soziale Investitionen helfen, die demografische Herausforderung zu bewältigen. Es wird zudem darüber berichtet, was jüngst zur Bekämpfung des Missverhältnisses zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage getan wurde. Außerdem wird erläutert, wie die Unionsbürgerschaft dazu beitragen kann, eine Beschäftigung in einem anderen EU-Land zu finden.

Weitere interessante Fakten und Zahlen aus dieser Ausgabe betreffen folgende Themen:

  • Trotz rekordhoher Arbeitslosigkeit in Europa gibt es in der EU derzeit 4,5-5 Millionen freie Stellen. Davon sind 1,46 Millionen bei den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der EU-Länder registriert.
  • Im Januar 2013 war die Jugendarbeitslosigkeit in der EU mit 23,6 % mehr als doppelt so hoch wie die Quote bei den Erwachsenen. 7,5 Millionen Europäerinnen und Europäer im Alter von 15-24 stehen weder in Arbeit noch durchlaufen sie eine allgemeine oder berufliche Bildung.
  • Nur ein Drittel aller EU-Bürgerinnen und Bürger kennen die besonderen Rechte, die ihnen die Unionsbürgerschaft verleiht, darunter das Recht, in einem anderen EU-Land nach Arbeit zu suchen und weiterhin Arbeitslosenunterstützung aus ihrem Ursprungsland zu erhalten.
  • Seit der letzten Eurofound-Erhebung über die Lebensqualität von 2007 ist die persönliche Einschätzung von Optimismus und Glück in manchen EU-Ländern um über 20 % zurückgegangen.  7 % der Europäerinnen und Europäer haben große Schwierigkeiten beim Bestreiten ihres Lebensunterhalts (22 % in Griechenland und 1 % in Finnland).
  • In der EU leben 12 Millionen mehr Frauen in Armut als Männer.

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