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Beschäftigung von Jugendlichen

Beschäftigung von Jugendlichen

Die EU strebt gemäß ihrem allgemeinen Ziel, für die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (20–64 Jahre) eine Erwerbsquote von 75 % zu erreichen, eine Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit und eine höhere Beschäftigungsquote junger Menschen an.

Informationsblatt: EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit (auf English)

Leitaktionen

Hintergrund

  • In der EU sind derzeit mehr als 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos.
  • Trotz eines Rückgangs von mehr als 23 % im Jahr 2013 auf aktuell 21 % ist die Jugendarbeitslosenquote in der EU nach wie vor sehr hoch (in mehreren Ländern liegt sie sogar über 40 %). Die Langzeitarbeitslosigkeit unter jungen Menschen ist weiter auf Rekordhöhe.
  • Die Jugendarbeitslosigkeitsquote in der EU ist mit 20 % mehr als doppelt so hoch wie die Gesamtarbeitslosenquote, die bei 9 % liegt. Hinter dem Durchschnittswert verstecken sich große Unterschiede zwischen den Ländern: So beträgt der Abstand zwischen dem EU-Land mit dem niedrigsten Wert (Deutschland mit 7 %) und den EU-Ländern mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit (Griechenland mit 50 % und Spanien mit 49 %) über 40 Prozentpunkte.
  • Die Gesamtbeschäftigungsquote bei jungen Menschen ist zwischen 2008 und 2014 um mehr als vier Prozentpunkte (von 37,3 % auf 32,5 %) gesunken – das ist das Achtfache des entsprechenden Wertes bei den Erwachsenen.
  • Mehr als 7 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren befinden sich weder in Arbeit noch in Ausbildung (NEET).
  • In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen haben 11 % Schule oder Ausbildung frühzeitig verlassen.
  • Eine hohe Jugendarbeitslosigkeit geht zuweilen einher mit wachsenden Schwierigkeiten bei der Besetzung freier Stellen. Dies weist auf ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt hin, verursacht durch unzureichende Qualifikationen, begrenzte geografische Mobilität oder unangemessene Entlohnung.

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