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Beschäftigung von Jugendlichen

Beschäftigung von Jugendlichen

Die EU strebt gemäß ihrem allgemeinen Ziel, für die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (20–64 Jahre) eine Erwerbsquote von 75 % zu erreichen, eine Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit und eine höhere Beschäftigungsquote junger Menschen an.

Informationsblatt: EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit (auf English)

Leitaktionen

Hintergrund

  • In der EU-28 waren im zweiten Quartal 2014 mehr als 5 Millionen Menschen unter 25 arbeitslos.
  • Damit liegt die Arbeitslosenquote bei 21,7 % (23,2 % im Euroraum). Die Jugendarbeitslosigkeit ist also mehr als doppelt so hoch wie die Arbeitslosenrate bei Erwachsenen (9,0 %).
  • 7,5 Millionen junge Europäerinnen und Europäer zwischen 15 und 24 Jahren haben weder eine Arbeit, noch absolvieren sie eine schulische oder berufliche Ausbildung (NEETs).
  • 12 % der 18- bis 24-Jährigen sind Schulabbrecher.
  • In den letzten vier Jahren sind die allgemeinen Erwerbsquoten bei jungen Menschen dreimal schneller gesunken als bei Erwachsenen.
  • Der Abstand zwischen den Ländern mit der höchsten und der niedrigsten Jugendarbeitslosenquote ist enorm. Der Unterschied zwischen dem EU-Land mit dem niedrigsten Wert (Deutschland mit 7,8 % im Juli 2014) und dem EU-Land mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit (Spanien mit 53,8 % im Juli 2014) beträgt fast 50 Prozentpunkte. Auf Spanien folgen Griechenland (53,1 % im Mai 2014), Italien (42,9 %), Kroatien (41,5 %), Portugal (35,5 %) und Zypern (35,1 % im Juni 2014).
  • Auf dem europäischen Arbeitsmarkt herrscht ein deutliches Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und –nachfrage.
  • Trotz der Krise können in der EU mehr als 2 Millionen offene Stellen nicht besetzt werden.

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