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Europäisches Semester 2014: die wirtschaftliche Erholung festigen

13/11/2013 Europäisches Semester 2014: die wirtschaftliche Erholung festigen

Die wichtigste Herausforderung für die europäische Wirtschaft liegt zum jetzigen Zeitpunkt in der Festigung der konjunkturellen Erholung. Zu diesem Fazit kommt die Kommission in ihrem heute angenommenen diesjährigen Jahreswachstumsbericht.

Mit der Annahme des Berichts wird die vierte Runde der als „europäisches Semester“ bekannten wirtschaftspolitischen Koordinierung eingeleitet. Die Rahmenbedingungen sind günstig, da das Wachstum allmählich zurückkehrt und die Mitgliedstaaten bei der Korrektur der Ungleichgewichte, die sich vor der Krise entwickelt hatten, Fortschritte erzielen.

Deshalb behält die Kommission ihre ausgewogene Strategie zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung und die fünf festgelegten Prioritäten unverändert bei:

  • Inangriffnahme einer differenzierten, wachstumsfreundlichen Haushaltskonsolidierung
  • Wiederherstellung einer normalen Kreditvergabe an die Wirtschaft
  • Förderung von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit für heute und die Zukunft
  • Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Bewältigung der sozialen Folgen der Krise
  • Modernisierung der öffentlichen Verwaltung

Entwurf des Gemeinsamen Beschäftigungsberichts: Schwerpunkt auf Beschäftigung und soziale Entwicklungen

Wie in dem Jahreswachstumsbericht beigefügten Entwurf des Gemeinsamen Beschäftigungsberichts festgehalten, sprechen ermutigende Anzeichen dafür, dass die Arbeitslosigkeit nicht länger zunimmt und die Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr bei ihren Arbeitsmarktreformen vorangekommen sind.

Dennoch verharrt die Arbeitslosigkeit – und insbesondere die Jugend- und die Langzeitarbeitslosigkeit – immer noch auf einem unannehmbar hohen Niveau. Nach den im erstmalig in diesem Bericht enthaltenen Scoreboard beschäftigungs- und sozialpolitischer Schlüsselindikatoren enthaltenen Daten gibt es nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten (insbesondere des Euro-Währungsgebiets) in Bereichen wie Arbeitslosigkeit, Jugendarbeitslosigkeit, Haushaltseinkommen, soziale Ungleichheiten und Armutsquote.

Es muss daher weiterhin alles dafür getan werden, die Arbeitsmärkte robuster zu machen. Darüber hinaus wird es wichtig sein, die Schaffung von Arbeitsplätzen in wachstumsstarken Wirtschaftszweigen zu fördern, soziales Gefälle und Armut langfristig abzubauen und zielgerichtete soziale Investitionen zu tätigen.

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