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Europäische Beschäftigungsstrategie

Ein Koch arbeitet in der Küche

Um die Krise zu überwinden und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, muss Europa koordiniert und zielgerichtet vorgehen.

Im Jahreswachstumsbericht wird genau erläutert, welche Richtung Europa im kommenden Zyklus des „Europäischen Semesters“ einschlagen und wie dies die Art und Weise ändern wird, in der Regierungen ihre Wirtschafts- und Steuerpolitik gestalten.

Im Rahmen der Strategie Europa 2020 sollen mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie (EBS) EU-weit mehr und bessere Jobs geschaffen werden.

Zu diesem Zweck fördert die EBS Maßnahmen, mit denen bis 2020 drei Hauptziele erreicht werden sollen:

  • 75 % der 20- bis 64-Jährigen arbeiten.
  • Weniger als 10 % Schulabbrecher, und mindestens 40 % der 30-40-Jährigen mit tertiärem Bildungsabschluss.
  • Die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten oder betroffenen Personen um mindestens 20 Millionen senken.

Die in der Leitinitiative „Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten“ beschriebenen Aktionen sind für die Verwirklichung dieser Ziele unerlässlich.

Worum geht es bei der Strategie?

Bei der Stragegie geht es vor allem um Überwachung der Fortschritte, Koordinierung und Berichterstattung

Die europäische Beschäftigungsstrategie bietet den EU-Ländern einen Rahmen (die „offene Methode der Koordinierung“), in dem sie Informationen austauschendiskutieren und ihre Beschäftigungspolitikkoordinieren.

Jedes Jahr erstellen die Regierungen der Mitgliedstaaten, vertreten durch den Beschäftigungsausschuss, und die Europäischen Institutionen das so genannte „Beschäftigungspaket“. Es umfasst:

Parallel dazu findet ein ständiger Dialog zwischen der Kommission, den Regierungen der Mitgliedstaaten, den Geschwerkschaften, Arbeitgeberverbänden und den anderen Europäischen Institutionen statt (Europäisches Parlament, Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, Ausschuss der Regionen usw.).

Außerdem werden große Herausforderungen in verschiedenen Arbeitsbereichen in Angriff genommen.

Strategische Ziele zur Förderung der Strategie der Kommission gegen Arbeitslosigkeit und geringe Erwerbsbeteiligung in der EU durch vorausschauende und innovative Konzepte sind:

  • „Neuer Schwung für die Flexicurity“, bei dem alle Interessenvertreter an der Stärkung der einzelnen Komponenten der Flexicurity beteiligt und die Überwachungsmechanismen der nationalen Flexicurity-Systeme verstärkt werden,
  • gemeinsam mit den EU-Ländern und Sozialpartnern ein neues Konzept der Arbeitsqualität entwerfen,
  • die Auswirkungen der Beschäftigungspolitik der Länder prüfen – z. B. Löhne, Besteuerung und Schaffung von sich lohnender Arbeit – auf die makroökonomische Situation der EU-Länder und der EU insgesamt,
  • Leitlinien für politische Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen entwickeln,
  • die Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitsmärkte untersuchen,
  • Beschäftigung junger Menschen,
  • selbständige Erwerbstätigkeit.

Die Entwicklung des europäischen Beschäftigungssystems wird von zahlreichen Quellen unterstützt:

     

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