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Sektoraler sozialer Dialog - Chemische Industrie

Sozialpartner

 

Arbeitnehmervertreter Arbeitgebervertreter

industriAll

Europäischer Chemie-Arbeitgeberverband (ECEG)

 

Der soziale Dialog in diesem Sektor erstreckt sich auf folgende Bereiche:

  • Kokerei und Mineralölverarbeitung
  • chemische Erzeugnisse
  • Arzneimittel
  • Gummi- und Kunststoffwaren
  • sonstige nichtmetallische Mineralstoffe

Die chemische Industrie beschäftigt europaweit rund 2 Millionen Menschen (dies sind 1,1 % der gesamten Erwerbsbevölkerung der EU).

Die EU ist weltweit führend bei der Herstellung chemischer Erzeugnisse. Ihr Anteil an der Weltproduktion beträgt 28 %. Die Branche erwirtschaftet eine positive Handelsbilanz und trägt wesentlich zur Exportleistung der europäischen Wirtschaft insgesamt bei.

Zu den Themen, mit denen sich die Branche auseinandersetzen muss, gehören das geringe Nachfragewachstum in Europa, das hohe Nachfragewachstum in Asien, höhere Produktionskosten und ein hochgradig reguliertes Umfeld. In Sachen Regulierung besteht die größte Herausforderung darin, ein praktikables, kosteneffizientes System zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals – REACH) umzusetzen.

Schwerpunkte

Die Sozialpartner beschäftigen sich derzeit mit folgenden Themen:

  • Überarbeitung der europäischen Rechtsvorschriften für chemische Stoffe (REACH)
  • bewährte Verfahren für die Verwendung chemischer Stoffe
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz in der chemischen Industrie und in nachgeschalteten Branchen

Aktivitäten und Sitzungen

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der CIRCABC-Datenbank für diesen Ausschuss.

Erreichtes

  • Gemeinsame Erklärung zum Vorschlag für eine Richtlinie zur Energieeffizienz (2012)
  • Europäische Rahmenvereinbarung über Kompetenzprofile für den Beruf des Process Operators und des First Line Supervisors in der chemischen Industrie (2011)
  • Gemeinsame Stellungnahme zur globalen Wirtschaftskrise (2009)
  • Gemeinsame Erklärung zum Emissionshandelssystem der Europäischen Union (2008)
  • Partnerschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative „Responsible Care“ (verantwortungsbewusstes Handeln) (2008)

Siehe auch „Der sektorale soziale Dialog in Europa – aktuelle Entwicklungen“ (2010).

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