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Sektoraler sozialer Dialog - Seeverkehr

Sozialpartner

Arbeitnehmervertreter Arbeitgebervertreter
Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) Verband der Reeder in der Europäischen Gemeinschaft (ECSA)


Über 40 % der weltweiten Flotte sind in den Händen der EU-Seeverkehrsunternehmen. Der europäische Seeverkehrssektor verfügt über die größten maritimen Cluster weltweit und wickelt über 90 % des Außenhandels und über 41 % des EU-Binnenhandels ab. Die Zahl der EU-Seeleute, die auf Schiffen mit EU-Flagge beschäftigt sind, ist in den letzten Jahren rapide zurückgegangen, und die Zahl der weltweit unter der Flagge eines EU-Mitgliedstaats fahrenden Schiffe ist sehr gering.

Die nationalen Märkte wurden durch das EU-Recht liberalisiert. Die starke Globalisierung im Sektor und die Konkurrenz durch „Billigflaggenländer“ (d. h. Länder, in denen Steuerlast, Sozialgesetzgebung, Sicherheits- und Umweltauflagen viel günstiger für die Reeder sind als in Europa) sind wichtige Themen, mit denen sich die Branche auseinandersetzen muss.

Um hier gegenzusteuern, hat die EU eine globale Strategie ausgearbeitet, um die EU-Flotte durch „positive Maßnahmen“ wieder attraktiv zu machen und die Sicherheit an Bord wie auch den Umweltschutz durch strikte Anwendung internationaler Normen in der EU zu erhöhen, damit alle, die Güter von einem EU-Seehafen zum anderen befördern, denselben Wettbewerbsbedingungen unterliegen.

Schwerpunkte

ETF und ECSA beschäftigen sich derzeit mit folgenden Themen:

  • Umsetzung der Richtlinie 2009/13/EG des Rates zur Durchführung der Vereinbarung über das Seearbeitsübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation, Verbesserungen bei der Rekrutierung von Seeleuten sowie Berufsbildung, Gesundheitsschutz und Sicherheit im Seeverkehr

Aktivitäten und Sitzungen

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der CIRCABC-Datenbank für diesen Ausschuss.

Erreichtes

  • „Agreement concluded by ECSA and ETF on the Maritime Labour Convention“ (Vereinbarung zwischen ECSA und ETF über das Seearbeitsübereinkommen; 2008)

Siehe auch „Der sektorale soziale Dialog in Europa – aktuelle Entwicklungen“ (2010).

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