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Sektoraler sozialer Dialog - Darstellende Kunst

Sozialpartner

Arbeitnehmervertreter Arbeitgebervertreter

EEA - European Entertainment Alliance

Europäische Liga der Arbeitgeberverbände der darstellenden Kunst (PEARLE)
EURO-MEI - UNI-Europa Medien und Unterhaltung  
Internationale Musikerföderation  
Internationaler Schauspielerverband  

Der soziale Dialog in diesem Sektor erstreckt sich auf folgende Bereiche:

  • künstlerisches und literarisches Schaffen und Aufführen von Werken
  • Betrieb von Kultureinrichtungen und Vergnügungsparks, Organisation von Schauen sowie andere Unterhaltungstätigkeiten in direktem Kontakt mit der Öffentlichkeit

Viele etablierte Einrichtungen für darstellende Kunst sind finanziell unter Druck geraten, da die staatlichen Zuschüsse in den EU-Mitgliedstaaten in den letzten Jahren nur langsam gestiegen oder gar zurückgegangen sind. Zugleich erfordert die Arbeit in diesem Sektor naturgemäß eine hohe geografische Mobilität.

Die europäischen Sozialpartner sind jedoch der Ansicht, dass es noch immer keine befriedigende Lösung für die Probleme im Zusammenhang mit Visa, Arbeits- und Aufenthaltserlaubnissen, der Anerkennung von Abschlüssen und dem Status von Künstlern bezüglich Sozialschutz und Besteuerung gibt. Nur wenn diese Probleme, die auf die unterschiedlichen Rechtsvorschriften der europäischen Länder zurückzuführen sind, gelöst werden, lässt sich eine uneingeschränkte Mobilität der Arbeitnehmer erreichen.

Schwerpunkte

Der Ausschuss beschäftigt sich derzeit mit folgenden Themen:

  • sozialer Dialog, Rolle und Aufgaben der Sozialpartner
  • Gesundheit und Sicherheit (z. B. Risikobewertung und -prävention)
  • Berufsbildung und Qualifikationen (u. a. Machbarkeitsstudie zu einem sektorspezifischen Qualifikationsrat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für den audiovisuellen Sektor)
  • Arbeitnehmermobilität
  • öffentliche Finanzierung

Aktivitäten und Sitzungen

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der CIRCABC-Datenbank für diesen Ausschuss.

Erreichtes

  • gemeinsame Erklärung: „Mobility information services for artists and culture professionals“ (Informationsdienste zur Mobilität für Künstler und Kulturschaffende; 2011)
  • gemeinsame Erklärung: „The contribution of culture in combating poverty and social exclusion“ (Beitrag der Kultur zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung; 2010)
  • gemeinsame Empfehlung: „How to promote and improve social dialogue in Southern Europe“ (Förderung und Verbesserung des sozialen Dialogs in Südeuropa; 2010)
  • gemeinsame Erklärung: „Creativity, Innovation and the role of the Cultural Sector“ (Kreativität, Innovation und die Rolle des Kultursektors; 2009)
  • gemeinsame Erklärung: „The impact of the financial crisis in the live performance sector“ (Auswirkungen der Finanzkrise auf die darstellende Kunst; 2009)

Siehe auch „Der sektorale soziale Dialog in Europa – aktuelle Entwicklungen“ (2010).

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