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Sektoraler sozialer Dialog - Möbelindustrie

Sozialpartner

Arbeitnehmervertreter Arbeitgebervertreter
Europäischer Verband der Bau- und Holzarbeiter (EFBWW) Verband der europäischen Möbelindustrie (UEA)
  Europäischer Möbelindustrieverband (EFIC)
Der soziale Dialog in diesem Sektor umfasst den Bereich:

  • Herstellung von Büromöbeln, gewerblichen Möbeln, Küchenmöbeln und sonstigen Möbeln

In der Möbel- und Holzindustrie sind EU-weit rund 2,4 Millionen Menschen beschäftigt.

Die Strategie der Branche besteht darin, die arbeitsintensiven Produktionsschritte in die neu beigetretenen EU-Mitgliedstaaten sowie in Kandidatenländer zu verlagern. Design, Know-how, Vertrieb und Handel werden dagegen weiter in den EU-15-Ländern abgewickelt. Dadurch konnte sich der Sektor eine starke Wettbewerbsposition in Sachen Qualität sichern.

Auf internationaler Ebene ist die europäische Möbelindustrie ein wichtiger Akteur. In letzter Zeit wurde ihre Stellung jedoch durch die Konkurrenz aus Niedriglohnländern geschwächt, was zu einem Beschäftigungsrückgang geführt hat.

Schwerpunkte

Der Ausschuss beschäftigt sich derzeit mit folgenden Themen:

  • berufliche Aus- und Weiterbildung, darunter Maßnahmen zur Anwerbung junger Arbeitskräfte, sowie europäische Instrumente für die Berufsbildung
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, darunter die Themengebiete Nanotechnologien, karzinogene Stoffe, Muskel-Skelett-Erkrankungen und Verringerung von Unfällen
  • Qualifikationsrat für die Branche

Aktivitäten und Sitzungen

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der CIRCABC-Datenbank für diesen Ausschuss.

Erreichtes

  • gemeinsamer Standpunkt zur neuen Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (2012)
  • Broschüre „Wertsteigerung der Arbeit in der Möbelindustrie, um sie für junge Leute attraktiver zu machen“ (WAVE) (2009)
  • gemeinsame Erklärung als Aufruf an die europäischen und nationalen Behörden, die Industrie bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise zu unterstützen (2009)

Siehe auch „Der sektorale soziale Dialog in Europa – aktuelle Entwicklungen“ (2010).

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