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Sektoraler sozialer Dialog - Audiovisueller Sektor

Sozialpartner

Arbeitnehmerverbände Arbeitgeberverbände
EURO-MEI - UNI-Europa Media - Entertainment & Arts Verband kommerzieller Fernsehsender in Europa (ACT)
Internationale Musikerföderation (FIM)

Vereinigung europäischer Rundfunksender (AER)

Internationaler Schauspielerverband (FIA)

European Coordination of Independent Producers (Europäische Koordinationsstelle unabhängiger Produzenten)

Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) Europäische Rundfunkunion (EBU)
  Internationaler Verband der Filmproduzenten-Vereinigungen (FIAPF)

Im audiovisuellen Sektor der EU – öffentliche und private Rundfunkanstalten sowie unabhängige Fernseh- und Filmproduktion – arbeiten rund 700 000 Beschäftigte in über 130 000 Unternehmen.

Diese Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden auf EU-Ebene von den oben genannten Organisationen vertreten, die im Ausschuss für den sozialen Dialog im audiovisuellen Sektor der EU tagen.

Hauptprobleme des Sektors

Öffentlich-rechtliche Sender 

  • Finanzielle Tragfähigkeit
  • Erhaltung der Unabhängigkeit

Kommerzielle Rundfunkanstalten

  • Rückgang der Werbeeinnahmen
  • weniger neue Produktionsaufträge und dadurch finanzielle Instabilität

Online-Medien

  • Bereitstellung von Inhalten auf zahlreichen digitalen Plattformen
  • verstärkte Probleme mit Kreativpiraterie

Beschäftigung

  • schwankender Personalbedarf – Mangel an langfristigen Arbeitsstellen
  • atypische Beschäftigungsverhältnisse und -modelle
  • Schutz und Verbesserung des beruflichen Status der Arbeitnehmer
  • Trend zu größerer Flexibilität und Mobilität resultiert in prekären Lebensverhältnissen trotz allgemein hohen Kompetenzniveaus des Sektors

 Derzeitige Arbeit des Ausschusses

Der Ausschuss für den sozialen Dialog im audiovisuellen Sektor beschäftigt sich derzeit mit folgenden Themen:

  1. Berufsbildung und Kompetenzen

– Ermittlung der Bedürfnisse der Arbeitnehmer in der Medien- und Unterhaltungsbranche
– Ermittlung von Kompetenzlücken und Missverhältnissen zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage

(im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit dem Ausschuss für Live-Aufführungen)

  1. Chancengleichheit
    – Umsetzung des Aktionsrahmens 2011 zur Gleichstellung der Geschlechter
    – Ermittlung bewährter Verfahren zur Förderung der Vielfalt und Bekämpfung von Diskriminierung
  2. Neue Beschäftigungsverhältnisse

– gemeinsames Projekt zu Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im audiovisuellen Bereich sowie zu neuen Arbeitsverhältnissen

– Bewältigung dieser Beschäftigungsarten durch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände

  1. Förderung der Arbeitsbeziehungen im audiovisuellen Sektor der EU
  2. Piraterie – Schutz kreativer Werke sowie von Innovationen und Arbeitsplätzen
  3. Gesundheit und Sicherheit – Informationsweitergabe, Prüfung der Möglichkeit gemeinsamer Maßnahmen.

Sitzungen

Aufzeichnungen zu Ausschusssitzungen (Tagesordnungen, Protokolle, Präsentationen).

Aktivitäten und Veröffentlichungen

  • 2014–16 – Gemeinsames Projekt zur ersten Phase des Europäischen Qualifikationsrats in den Bereichen Audiovisuelles und Live-Veranstaltungen
  • 2014 – Gemeinsamer Beitrag der Sozialpartner zur öffentlichen Konsultation im Hinblick auf die Überarbeitung der Leitlinien der Kommission für Folgenabschätzungen (2014)
  • 2013 – Gemeinsame Stellungnahme zur Lage der öffentlich-rechtlichen Medien in Griechenland (2013)
  • 2012 – Gemeinsame Erklärung zur Förderung des sozialen Dialogs im audiovisuellen Sektor (2012)
  • 2012 – Gemeinsame Stellungnahme zur Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle (2012)
  • 2011 – Aktionsrahmen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter