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Evaluierung und Folgenabschätzung

Eine Frau hält einen Ordner mit der EU-Flagge

Die EU-Strategien in den Bereichen Beschäftigung, Soziales und Integration beruhen auf den übergeordneten Zielen der EU-Politik (Strategie Europa 2020) und werden von Maßnahmen begleitet, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Belange berücksichtigen (Europäische Sozialagenda). Auch positive oder negative Erkenntnisse aus früheren Maßnahmen fließen darin ein.

Die Europäische Kommission führt externe oder interne Evaluierungen durch, um entsprechende Daten zu erheben und beurteilen zu können, ob und wie politische Ziele erreicht wurden und welche kausalen Zusammenhänge bestehen. Die Schlussfolgerungen aus den Evaluierungen werden dann herangezogen, um weitere politische Vorhaben und Folgemaßnahmen entsprechend abzustimmen.

Politische Maßnahmen werden folgendermaßen geprüft und bewertet:

  • vor der Annahme: Folgenabschätzung oder Ex-ante-Bewertung;
  • während der Umsetzung: kontinuierliche Bewertung und Zwischenbewertung;
  • nach Abschluss: abschließende oder Ex-post-Bewertung.

Um den Beitrag ihrer politischen Instrumente (Förderprogramme, Rechtsvorschriften, politische Prozesse usw.) zu den übergeordneten Zielen der EU bewerten zu können, erstellt unsere Generaldirektion einen mehrjährigen Zeitplan, in dem alle Evaluierungen erfasst werden.

Die Kommission führt für alle politischen Strategien und Initiativen umfassende Folgenabschätzungen durch, um sicherzustellen, dass sie den folgenden Aspekten in höchstem Maße Rechnung tragen:

  • Beschäftigung;
  • angemessener Sozialschutz;
  • allgemeine und berufliche Bildung;
  • Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Darüber hinaus sollen sie einen Beitrag leisten zur

  • Beseitigung von Ungleichheiten, Bekämpfung von Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung;
  • Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, wenden Sie sich bitte mittels des Online-Anfrageformulars an uns.

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