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Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz - Ausschuss hoher Arbeitsaufsichtsbeamter (SLIC)

Ausschuss hoher Arbeitsaufsichtsbeamter (SLIC)

1982 begann der Ausschuss Hoher Arbeitsaufsichtsbeamter (SLIC), sich informell zu treffen, um der Europäischen Kommission bei der Überwachung der Durchsetzung der EU-Gesetzgebung auf lokaler Ebene zu helfen.

Durch einen Beschluss der Kommission (95/319/EG) erhielt der Ausschuss 1995 einen formellen Status, verbunden mit dem Auftrag, der Kommission entweder auf Anforderung oder aus eigenem Antrieb Stellungnahmen zu allen Problemen abzugeben, die mit der Durchsetzung des Gemeinschaftsrechts zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durch die Mitgliedstaaten zu tun haben.

Der Ausschuss wird reguliert durch:

Zu den wichtigsten Aktivitäten des Ausschusses Hoher Arbeitsaufsichtsbeamter gehören:

  • Die Festlegung gemeinsamer Prinzipien zur Arbeitsaufsicht auf dem Gebiet der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie die Entwicklung von Inspektionsmethoden zur Bewertung der nationalen Systeme für die Aufsicht in Bezug auf diese Prinzipien
  • Förderung der Verbesserung der Kenntnisse und des gegenseitigen Verständnisses für die unterschiedlichen nationalen Systeme und Verfahren der Arbeitsaufsicht, Methoden und rechtlichen Rahmenbedingungen für Maßnahmen
  • Entwicklung eines Informationsaustauschs zwischen den nationalen Diensten für die Arbeitsaufsicht über die Erfahrungen bei der Überwachung der Umsetzung des abgeleiteten Gemeinschaftsrechts auf dem Gebiet der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Förderung eines Austauschprogramms der nationalen Verwaltungen für Arbeitsaufsichtsbeamte und Einrichtung der Schulungsprogramme für die Inspektoren
  • Entwicklung eines zuverlässigen und effizienten Systems für den schnellen Informationsaustausch zwischen Arbeitsaufsichtsbehörden zu Themen der Gesundheit und der Sicherheit
  • Aufbau einer aktiven Zusammenarbeit mit den Arbeitsaufsichtsbehörden in Drittländern zur Förderung eines besseren Verständnisses und zur Unterstützung bei der Lösung grenzübergreifender Probleme
  • Analyse der möglichen Auswirkungen anderer Gemeinschaftspolitiken auf die Arbeitsaufsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen.

Der Ausschuss besteht aus der Kommission sowie einem Vertreter der Arbeitsaufsicht jedes EU-Mitgliedstaates. Er tritt alle sechs Monate zu einer Sitzung zusammen, die in dem EU-Mitgliedstaat stattfindet, der den EU-Vorsitz innehat.

Weitere Informationen über den Ausschuss und seine Aktivitäten finden Sie in der CIRCABC-Datenbank.

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