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Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz - Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (ACSH)

Beratender Ausschuss für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Dieses Dreiergremium wurde 2003 durch Beschluss des Rates (2003/C 218 /01) mit dem Ziel eingesetzt, den Konsultationsprozess auf dem Gebiet der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu straffen und die durch frühere Ratsbeschlüsse geschaffenen Gremien, d. h. den ehemaligen beratenden Ausschuss für Sicherheit, Hygiene und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (1974) und den ständigen Ausschuss für die Betriebssicherheit und den Gesundheitsschutz im Steinkohlenbergbau und in den anderen mineralgewinnenden Industriezweigen (1956) zusammenzufassen. Um die Kontinuität bei Angelegenheiten zu gewährleisten, mit denen sich der Ausschuss für die Betriebssicherheit und den Gesundheitsschutz im Steinkohlenbergbau befasst hatte, wurde innerhalb des Ausschusses eine ständige Arbeitsgruppe gemäß Artikel 5 Nummer 4 des Ratsbeschlusses 2003/C 218/01 eingerichtet.

Der Ausschuss hat die Aufgabe, die Europäische Kommission bei der Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Tätigkeiten auf dem Gebiet der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz zu unterstützen, und zwar durch

  • Stellungnahmen zu EU-Initiativen auf dem Gebiet der Betriebssicherheit und des Gesundheitsschutzes (z. B. Vorschlagsentwürfe zu neuen Rechtsvorschriften, EU-Programmen und -Strategien, sowie zu sonstigen EU-Initiativen mit Auswirkungen auf die Gesundheits- und Sicherheitspolitik);
  • intensive Beteiligung bei der Festlegung der politischen Prioritäten für den Bereich Betriebssicherheit und Gesundheitsschutz sowie bei der Ausarbeitung einschlägiger Programme bzw. Strategien;
  • Förderung des Gedanken- und Erfahrungsaustauschs zwischen den Mitgliedstaaten und Interessenträgern sowie Wahrnehmung der Funktion einer Schnittstelle zwischen der EU und der nationalen Ebene.

Der Ausschuss setzt sich aus drei Vollmitgliedern je Mitgliedstaat als Vertreter der nationalen Regierungen, der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberorganisationen zusammen. Für jedes Vollmitglied können zwei stellvertretende Mitglieder ernannt werden. Die Mitglieder der nationalen Regierungen, der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberorganisationen arbeiten in drei getrennten Interessengruppen, denen jeweils die Vertreter der nationalen Regierungen, der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen angehören. Jede dieser Gruppen benennt einen Sprecher und einen Koordinator.

Der Ausschuss tritt zweimal jährlich zu einer Plenarsitzung zusammen. Mit der Koordinierung der Arbeiten ist ein Vorstand betraut, dem zwei Vertreter der Kommission sowie die Sprecher und die Koordinatoren der Interessengruppen angehören. Den Vorsitz des Ausschusses führt die Kommission.

Der Vorstand erstellt das jährliche Arbeitsprogramm und legt es dem Ausschuss zur Annahme vor.

Im Rahmen des Ausschusses befassen sich verschiedene Arbeitsgruppen mit besonderen technischen Fragen und erarbeiten Entwürfe von Stellungnahmen im Hinblick auf deren Annahme durch den Ausschuss.

Die amtlichen Dokumente des Ausschusses finden Sie hier.

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