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Griechenland - Invaliditätsbeihilfe

Wie kann ich Ansprüche geltend machen?

  • Trägerexterne Beihilfe: Die trägerexterne Beihilfe wird an Versicherte und Rentner entrichtet, die eine Invaliditäts-, Alters- oder Hinterbliebenenrente beziehen und an Familienangehörige, die an bestimmten Krankheiten leiden, unter der Voraussetzung, dass sie nicht die Beihilfe erhalten, die bei vollständiger Invalidität entrichtet wird.

Bezugsberechtigte müssen eine Behinderung von mindestens 67 % aufweisen.

  • Solidaritätszulage (EKAS): Die Solidaritätszulage EKAS ist sowohl für Pensionäre des öffentlichen Bereichs und Rentner allgemein vorgesehen, die ihre Renten nach den Bestimmungen des öffentlichen Bereichs beziehen als auch für Rentner, die eine Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenrente der Sozialversicherungsanstalten im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherheit und der Versicherungskasse für Seeleute (NAT), mit Ausnahme der Landwirtschaftskasse (OGA), beziehen.

Die Solidaritätszulage EKAS kann von Rentnern, die eine Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenrente beziehen, erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres in Anspruch genommen werden.

Das vorgeschriebene Mindestalter von 65 Jahren gilt weder für Kinder, die infolge des Ablebens eines versicherten oder pensionierten Elternteils eine Rente beziehen noch für Behinderte, die eine Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenrente beziehen, die nachweislich eine Behinderung von mindestens 80 % aufweisen, sofern die entsprechenden Einkommenskriterien erfüllt sind.

  • Beihilfe bei vollständiger Invalidität (ΕΑΑ): Die Beihilfe wird an Rentenempfänger von Behindertenrenten und Rentenempfänger von Altersrenten entrichtet, die blind sind, sofern deren Zustand eine kontinuierliche Beaufsichtigung und Betreuung durch eine dritte Person erfordert (vollständige Invalidität).

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

  • Trägerexterne Beihilfe : Die zu erfüllenden Voraussetzungen können auf der Website der IKA-ETAM aufgerufen werden.
  • Solidaritätszulage (EKAS): eine beitragsunabhängige Leistung, die auf Grundlage der jährlichen Einkommenskriterien, die von den Rentenempfängern kumulativ erreicht werden müssen (Gesamtnettoeinkommen aus Gehältern und Renten, persönliches zu versteuerndes Einkommen, jährliches zu versteuerndes Haushaltseinkommen), entrichtet wird.
  • Beihilfe bei vollständiger Invalidität: Zum Erhalt der Beihilfe bei vollständiger Invalidität sind keine zusätzlichen Voraussetzungen zu erfüllen.

Die in dem vorliegenden Kapitel angeführten Invaliditätsbeihilfen sind steuerbefreit.

Worauf habe ich Anspruch und wie kann ich Ansprüche geltend machen?

  • Trägerexterne Beihilfe: Die Beihilfe wird ab dem Datum der entsprechenden Antragstellung gezahlt, nicht jedoch vor dem Ende der Bezuschussung infolge von Krankheit.

Der Betrag der trägerexternen Beihilfe entspricht höchstens 20 Mindesttageslöhnen für ungelernte Arbeitskräfte (33,57 EUR) zum Zeitpunkt der Antragstellung; im Falle einer einfachen Amputation entspricht der Betrag dem Zehnfachen des jeweils geltenden Tageslohns für ungelernte Arbeitskräfte.

Bezugsberechtigte der trägerexternen Beihilfe erhalten Weihnachts- und Ostergeld sowie eine Zulage im Sommer.

Die Zahlung der Beihilfe wird ausgesetzt, wenn der Bezugsberechtigte für einen Zeitraum von über 30 Tagen in einer Einrichtungsstätte aufgenommen wird. Die Zahlung der Beihilfe wird ebenfalls eingestellt, wenn der Rentenempfänger aufgrund von Paraplegie eine Beihilfe von einem anderen Träger bezieht.

Um die trägerexterne Beihilfe beziehen zu können, muss bei einer der 54 Geschäftsstellen des Zentrums zur Bestätigung der Erwerbsunfähigkeit (KEPA) ein Antrag gestellt und sich einer entsprechenden Untersuchung unterzogen werden. Bei Zweifeln am festgestellten Grad der Behinderung durch den erstinstanzlichen Gesundheitsausschuss (AYE) des KEPA kann gegen das Gutachten des Gesundheitsausschusses (AYE) Beschwerde eingereicht werden, um eine erneute Prüfung durch einen zweitinstanzlichen Gesundheitsausschuss zu erwirken (ΒΥΕ).

  • Solidaritätszulage (ΕΚAS): Die Höhen der Beihilfe und der Einkommenskriterien werden jedes Jahr per Ministerialbeschluss festgelegt und liegen zwischen 30 und 230 Euro pro Monat, je nach dem Gesamtbetrag aus Renten, Gehältern etc.

Um die Solidaritätszulage zu erhalten, muss beim zuständigen Versicherungsträger ein schriftlicher Antrag gestellt und der Steuerbescheid des Vorjahres eingereicht werden.

  • Beihilfe bei vollständiger Invalidität:

Für Versicherte vor dem 1.1.1993:

Der Betrag entspricht 50 % des Betrags der zu entrichtenden Rente und darf einen Betrag von 660,80 EUR pro Monat nicht übersteigen.

Für Versicherte nach dem 1.1.1993:

  • Rentenempfänger einer Behindertenrente: Der Betrag entspricht 25 % des durchschnittlichen Pro-Kopf-Bruttonationaleinkommens im Jahr 1991, mit einer entsprechenden Anpassung bei Erhöhung der Pensionen von Beamten;
  • Rentenempfänger einer Altersrente mit vollständiger Blindheit: Der Betrag entspricht 50 % des Betrags der zu entrichtenden Rente.

Begriffsbestimmung

  • Krankheiten, die durch die trägerexterne Beihilfe abgedeckt werden: Paraplegie oder Quadriplegie, Muskelkrankheit, Muskelleiden mit einer Behinderung von 67 %, Phokomelie, Multiple Sklerose, Katzenschreisyndrom, Osteogenesis imperfecta mit einer Behinderung ab 80 %, Osteopsathyrosis mit einer Behinderung ab 80 %, Alzheimer im Endstadium, Muskeldystrophie, Amputation der vier Gliedmaßen ab dem Knöchel bei den unteren Gliedmaßen und ab dem Handgelenk bei den oberen Gliedmaßen bzw. hohe Oberschenkelamputation der beiden unteren Gliedmaßen bzw. vollständige Amputation der beiden oberen Gliedmaßen bzw. entsprechende Amputation der unteren Gliedmaße und einer oberen Gliedmaße, an der möglicherweise keine Prothese angebracht werden kann.
  • Beitragsunabhängige Leistung: Beitragsunabhängige Leistungen entsprechen ergänzenden Leistungen, die nach der Überprüfung von Vermögens- und Einkommensquellen an bestimmte Personengruppen, entrichtet werden.
  • Zentrum zur Bestätigung der Erwerbsunfähigkeit (KEPA): Das Zentrum zur Bestätigung der Erwerbsunfähigkeit ist eine einheitliche Institution, die für die Sicherung einer einheitlichen gesundheitlichen Beurteilung in Bezug auf den Grad der Behinderung der Versicherten aller Versicherungsträger, einschließlich der Versicherten des öffentlichen Bereichs sowie unversicherter Personen zuständig ist, bei denen es den Grad der Behinderung festzustellen gilt.
  • Zu den Tätigkeitsbereichen der Gesundheitsausschüsse des Zentrums zur Bestätigung der Erwerbsunfähigkeit gehören die Feststellung des Grads der Behinderung zur Beantragung einer Behindertenrente, die Bescheinigung einer Behinderung, die Festlegung des Grads der Behinderung für alle sozialen und finanziellen Leistungen oder Erleichterungen, für die ein entsprechendes Gutachten über die Behinderung erforderlich ist und die Menschen mit Behinderung vom Staat in Anspruch nehmen können.

Möglicherweise auszufüllende Formulare

Die eigenen Rechte kennen

Über die folgenden Links können Sie mehr über Ihre rechtlichen Ansprüche erfahren. Es handelt sich weder um Webseiten der Europäischen Kommission noch repräsentieren sie die Ansicht der Kommission:

Veröffentlichung und Webseite der Kommission:

Kontaktstellen

Sozialversicherungsanstalt IKA

Einheitliche Versicherungskasse für Arbeitnehmer

Direktion für Internationale Beziehungen

Geraniou 42

104 31 Athen

GRIECHENLAND

Τel. +30 2106744663

Website: www.ika.gr

Zentrum zur Bestätigung der Erwerbsunfähigkeit (KEPA)

Telefonnummern und Anschriften des KEPA: www.ika.gr/gr/infopages/kepa/tilefona_kepa.pdf


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