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Kroatien

1. Phase: 1. Juli 2013 – 30. Juni 2015
Die EU-Länder können in den ersten beiden Jahren nach dem Beitritt Kroatiens ihre eigene Gesetzgebung anwenden und sind nicht verpflichtet, die Grundsätze hinsichtlich der Freizügigkeit von Arbeitnehmern nach Artikel 45 AEUV und der Verordnung (EU) Nr. 492/2011 anzuwenden.

2. Phase: 1. Juli 2015 – 30 Juni 2018
In dieser zweiten Phase müssen die EU-Länder die Europäische Kommission in Kenntnis setzen, wenn sie ihre eigenen Rechtsvorschriften für weitere drei Jahre anwenden und die Regeln für die Freizügigkeit von Arbeitnehmern weiterhin nicht anwenden wollen.

3. Phase: 1. Juli 2018 – 30. Juni 2020
In der Endphase dürfen die EU-Länder den Zugang zu ihren Arbeitsmärkten weiterhin beschränken, wenn diese bereits erheblich gestört sind oder drohen gestört zu werden. Sie müssen die Europäische Kommission davon unterrichten.

Zugangsbeschränkungen in der ersten Phase

Folgende Länder haben die Europäische Kommission darüber unterrichtet, dass sie das EU-Recht über die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in der ersten Phase bis 30. Juni 2015 nicht anwenden werden. Kroatische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen in folgenden Ländern eine Arbeitserlaubnis beantragen:

  • Belgien
  • Deutschland
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Italien
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Österreich
  • Slowenien
  • Spanien
  • Vereinigtes Königreich
  • Zypern

Kroatien hat die Europäische Kommission davon in Kenntnis gesetzt, dass es in der ersten Phase den Zugang zu seinem Arbeitsmarkt für Staatsangehörige der dreizehn obengenannten Länder ebenfalls beschränken wird.

Zugangsbeschränkungen für kroatische Arbeitnehmer/-innen in einzelnen Ländern – Übersichtstabelle

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