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Kroatien

Derzeit bestehen in folgenden Ländern vorübergehende Zugangsbeschränkungen zum nationalen Arbeitsmarkt für Arbeitskräfte aus Kroatien:

  • Malta
  • Niederlande
  • Österreich
  • Slowenien
  • Vereinigtes Königreich

In diesen Mitgliedstaaten ist der Zugang kroatischer Arbeitskräfte zum nationalen Arbeitsmarkt weiterhin durch innerstaatliches Recht geregelt. Arbeitskräfte aus Kroatien benötigen gegebenenfalls eine Arbeitserlaubnis.

In Kroatien gelten vergleichbare vorübergehende Beschränkungen für Arbeitskräfte aus diesen Mitgliedstaaten.

Gemäß der Beitrittsakte von 2011 dürfen die Mitgliedstaaten der EU-27 den Zugang von Arbeitskräften aus Kroatien zu den nationalen Arbeitsmärkten vorübergehend beschränken.

Erste Phase: 1. Juli 2013 – 30. Juni 2015

Der Zugang war durch das innerstaatliche Recht der Mitgliedstaaten geregelt. 13 Länder haben Beschränkungen angewendet (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Slowenien, Spanien, Zypern, Vereinigtes Königreich). In den übrigen Mitgliedstaaten galten die EU-Freizügigkeitsbestimmungen für kroatische Arbeitskräfte ohne Einschränkungen.

Zweite Phase: 1. Juli 2015 – 30. Juni 2018

Die Mitgliedstaaten dürfen die Beschränkungen beibehalten, sofern sie die Kommission darüber vorab informieren. Derzeit wenden nur Malta, die Niederlande, Österreich, Slowenien und das Vereinigte Königreich Beschränkungen an.

Dritte Phase: 1. Juli 2018 – 30. Juni 2020

In der letzten Phase dürfen Mitgliedstaaten ihre Beschränkungen nur bei einer schwerwiegenden Störung ihres Arbeitsmarkts oder der Gefahr derartiger Störungen anwenden.

Tabelle: Zugangsbeschränkungen für Arbeitskräfte aus Kroatien nach EU-Land

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