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Netz unabhängiger Experten für soziale Eingliederung

Ein Netzwerk unabhängiger ExpertInnen im Bereich soziale Eingliederung unterstützt die Europäische Kommission bei der Beobachtung und Evaluierung von Armutslage, sozialer Ausgrenzung und politischen Bekämpfungsmaßnahmen in 34 europäischen Ländern : die 28  Mitgliedstaaten und sechs Nicht-EU-Länder (die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Serbien und die Türkei).

Liste der derzeitigen ExpertInnen

Die Expertinnen und Experten erstellen jährlich:

  • einen themenspezifischen Bericht zu ihren jeweiligen Ländern im Rahmen des EU-Prozesses sozialer Eingliederung (u. a. Kinderarmut und Wohlergehen des Kindes; aktive Eingliederung; Situation der Roma; Armutsgefährdung Erwerbstätiger und Arbeitsmarktsegmentierung; Obdachlosigkeit und Ausgrenzung im Wohnungsbereich; Mindestsicherungsmodelle usw.).
  • eine (regierungs)unabhängige Bewertung eines offiziellen im Rahmen der Strategie Europa 2020 erstellten Politikdokuments, z. B. des Strangs „Soziale Eingliederung“ im Nationalen Reformprogramm und/oder der Nationalen Sozialberichte (die wichtigsten Berichtsinstrumente der Mitgliedstaaten zur Umsetzung der EU-Sozialziele über die Offene Methode der Koordinierung).

Das Kernteam des Netzwerkes erstellt Syntheseberichte, in denen die Hauptergebnisse der Länderanalysen zusammengefasst werden. Davon ausgehend und auf der Grundlage der Gesamtbewertung des Kernteams wird eine Reihe konkreter Vorschläge ausgesprochen, um die soziale Dimension der Europäischen Union voranzubringen.

Darüber hinaus erstellen die Expertinnen und Experten ein jährliches Länderprofil für die Kommission, das die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Armut und soziale Ausgrenzung im betreffenden Land erörtert. Nicht zuletzt erteilen sie von der Kommission ad hoc angefragte Einschätzungen zu Entwicklungen bei zentralen Politikinstrumenten (z. B. Umsetzung der nationalen Strategien zur Integration der Roma).

Die Berichte spiegeln den Standpunkt der Autorinnen und Autoren, und nicht zwangsläufig den der Europäischen Kommission oder den der Mitgliedstaaten, wider.

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