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Innovation für den Umweltschutz - Recycling ist profitabel

Mai 2013

Bibiana Ferrari, Geschäftsführerin, Relight © euronews 2013

Das im Jahr 1999 gegründete italienische Unternehmen Relight mit aktuell 70 Mitarbeitern spielt in der heutigen Innovationsgesellschaft eine wichtige Rolle, da es alte Fernsehgeräte verwertet und zu attraktiven Keramikfliesen verarbeitet.

Es gehört zu einer Gruppe von Unternehmen, die im Rahmen des Programms Öko-Innovation der Europäischen Kommission am „Glass Plus“-Projekt teilnehmen, bei dem alte Fernsehbildschirme einer neuen Verwendung zugeführt werden.

Für Relight handelt es sich hierbei um eine Win-Win-Situation - das Unternehmen bietet eine wichtige nachhaltige Umweltleistung an, während der Jahresumsatz im Jahr 2011 8 Millionen € erreichte. Relight- Geschäftsführerin Bibiana Ferrari erklärte: „Mein Unternehmen macht Gewinn, schafft Arbeitsplätze und verfügt über ein sich selbst tragendes System“.

Mit recyceltem Glas, das zur Herstellung von Keramikfliesen mit einer Lehmmischung vermengt wird, wurden im Rahmen des „Glass Plus“-Projekts bereits 500.000 Quadratmeter Keramikfliesen hergestellt, was laut „Glass Plus“-Projektkoordinator Davide Carra „bedeutet, dass wir 2.500 Tonnen Glas aus alten Fernsehgeräten recycelt haben“.

Die Verwendung von Recyclingglas verringert darüber hinaus in erheblichem Umfang die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen. „Dies ist für uns sehr wichtig“, erklärte Arnold Stabinger, Geschäftsführer des Keramikherstellers Refin, „denn unser Schwerpunkt liegt stets auf Innovation, hoher Qualität und Design“.

Für Bibiana Ferrari von Relight dagegen lauten in diesem Bereich die drei Schlüssel zum Erfolg: „Konzentration auf Forschung und Entwicklung, Aufwendung von viel Energie und Mühen für Umweltbelange und die Fähigkeit, Abfall in Übereinstimmung mit dem industriellen Bedarf zu verarbeiten“.

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