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Umweltfreundliche Unternehmen – die große Chance der KMU

Dezember 2010

Libor Novák

Der Tscheche Libor Novák ist bei Step Trutnov, einem Hersteller von High-Tech-Heizgeräten und Produkten für die Energiebranche, für die Auslandsgeschäfte verantwortlich und ermutigt andere europäische KMU, sich dem Umweltschutz zu verschreiben. So lautete seine Kernbotschaft auf dem KMU‑Gipfel mit dem Thema " How green makes money" ("Wie man mit Umweltschutz Geld verdienen kann"), der am 18. November in Brüssel stattfand und auf dem ökologische und nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten diskutiert wurden.

Wie ist man bei Step Trutnov auf diese umweltfreundlichen Geschäftsideen gekommen? Libor Novák erklärt, dass man zunächst die Idee hatte, übrig gebliebenes Stroh von lokalen Bauernhöfen nutzen und Geräte entwickeln könnte, für die dieses Stroh als Energiequelle dient. Mittlerweile stellt das Unternehmen erfolgreich Biomasseboiler, Druckbehälter, Heizungen usw. her und dringt Schritt für Schritt auf ausländische Märkte vor. Wenngleich er zugibt, dass es anfänglich nicht leicht war, eine Finanzierung für umweltfreundliche Ideen zu erhalten, so hat es das Unternehmen schließlich doch geschafft und auch diverse Unterstützungen von der EU erhalten, unter anderem für Innovation und Marketing.

Der Schwerpunkt des Gipfels lag auf dem breiten Spektrum an "grünen" Marktmöglichkeiten, von denen kleine europäische Unternehmen profitieren können – von der Energieverteilung bis hin zu Informationstechnologien. Nováks Botschaft für andere kleine Unternehmen ist eindeutig: "Haben Sie keine Angst, tun Sie es einfach! Wir haben es getan, und es hat funktioniert."

Da mehr als zwei Drittel aller Europäer in KMU arbeiten, ist es von größter Bedeutung, dass diese Unternehmen sich an der Spitze der grünen Wirtschaft positionieren. Die Botschaft des Gipfels war eindeutig: KMU sind der Antrieb, den Europa für die Zukunft braucht, und daher sollten sie die Geschäftsmöglichkeiten der grünen Revolution nutzen. Umweltschutzverordnungen sollten nicht als Last, sondern eher als Möglichkeit für kleine Unternehmen in Europa angesehen werden.

Über 600 Teilnehmer – KMU, Unternehmensorganisationen, politische Entscheidungsträger, hochrangige Ökonomen usw. – waren beim KMU‑Gipfel anwesend, der von der Europäischen Kommission und der belgischen EU‑Ratspräsidentschaft gemeinsam organisiert wurde.

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