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Europäischer Forschungsraum - Wissenschaft und Gesellschaft
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2.3   Forschung und Vorausschau im Dienste der Gesellschaft

Da die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft komplex sind, gibt es einen echten Bedarf an interdisziplinärer Forschung und vorausschauender Studien, die nicht nur ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen, sondern auch besser darauf vorbereiten, auf Krisen und neue Fragen zu reagieren. Angesichts der Tragweite und der Art der zu behandelnden Themen besteht ein offenkundiges Interesse daran, auf Gemein­schaftsebene über das FTE-Rahmenprogramm – auch im Wege der vorausschauenden Studien der GFS – oder durch Maßnahmen zu handeln, die zwischen den Mitgliedstaaten abgestimmt sind.

Die Kommission wird sich eingehend mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unter historischen, soziologischen und philosophischen Gesichtspunkten befassen und dabei die Erkenntnisse der Human-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften nutzen. Interdisziplinäre Forschung könnte auf europäischer und darüber hinaus auf internationaler Ebene betrieben werden, z. B. zu den Auswirkungen des Grundsatzes der nachhaltigen Entwicklung (1), zu den Folgen der Globalisierung oder zu aktuellen Themen, etwa zur Nutzung von Wissenschaft und Technik zu terroristischen Zwecken.

Offene Koordinierung zwischen der europäischen,   nationalen und regionalen Ebene

Über die Maßnahmen im Bereich der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration hinaus, die durch das FTE-Rahmenprogramm (einschließlich der Gemeinsamen Forschungsstelle) umgesetzt werden, ist die Koordinierung nationaler und regionaler Forschungs­aktivitäten ein leistungsfähiges Instrument zur Verwirklichung des europäischen Forschungsraums im Bereich „Wissenschaft und Gesellschaft“(2).

Aktion 28

Die Kommission wird die Koordinierung der Forschung und der vorausschauenden Studien auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene zu Themen fördern, die mit dem vorliegenden Aktionsplan in Verbindung stehen. Diese Koordinierung wird in Form von Foren, Seminaren mit Beteiligung von Vertretern nationaler Ministerien zu Schlüsselfragen der Thematik „Wissenschaft und Gesellschaft“ oder in Form von Netzen von Exzellenzzentren erfolgen.


(1) Vor allem in den Bereichen, die in der Strategie der Europäischen Union für die nachhaltige Entwicklung als vorrangig ausgewiesen wurden (Klimaänderungen, Bedrohung der öffentlichen Gesundheit, Armut und soziale Ausgrenzung, Druck auf die natürlichen Ressourcen, Überalterung der Bevölkerung, Staus und verkehrsbedingte Umweltverschmutzung), und in den Bereichen, die von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaft, die gesellschaftlichen Aspekte und die Auswirkungen auf die Umwelt sind, etwa im Bereich der Industrie und der Dienstleistungen.

(2) Die Kommission hat vor kurzem zwei Expertengruppen eingerichtet, die im Rahmen von prospektiven Analysen Fragen im Zusammenhang mit der Intensivierung der europäischen Zusammenarbeit und der Vernetzung der diesbezüglichen regionalen Initiativen und Kapazitäten im Hinblick auf den europäischen Forschungsraum untersuchen sollen.

 

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