Wichtiger rechtlicher Hinweis
   
Kontakt   |   Suche   
FTE info logoMagazin für die europäische Forschung Sonderausgabe - April 2005   
Top
 HOME
 INHALT
 EDITORIAL
 KURZINFOS

PDF herunterladen de en fr


ANTHROPOGENESE
Title  Buschige Anfänge

Früher gab es mehrere Homo, heute gibt es nur noch den Homo sapiens: uns, die letzten Überlebenden einer Evolutionslinie mit vielen Verzweigungen. „Wir sind einzigartig, ganz einfach weil wir die einzigen sind“, schreibt Pascal Picq. Gespräch mit einem Paläoanthropologen, Professor am Collège de France und unermüdlicher Spurenfinder unserer frühesten Wurzeln.

Die Schimpansen? In der Freiheit passen sie sich ihrer Umgebung an, jagen, sind Allesfresser, kennen soziale Regeln und eine Hierarchie; sie können Mitgefühl und Sympathie empfinden, können lügen und manipulieren. Lauter „Züge“, in denen wir uns wieder erkennen und die von einem gemeinsamen Erbe herrühren. © Michel Vanden Eeckhoudt
Die Schimpansen? In der Freiheit passen sie sich ihrer Umgebung an, jagen, sind Allesfresser, kennen soziale Regeln und eine Hierarchie; sie können Mitgefühl und Sympathie empfinden, können lügen und manipulieren. Lauter „Züge“, in denen wir uns wieder erkennen und die von einem gemeinsamen Erbe herrühren.
© Michel Vanden Eeckhoudt
Für Darwin lag der Wiege des Menschen in Afrika, weil sein „Cousin“, der Schimpanse, ebenfalls dort lebte. Haben wir eine zunehmend präzise Vorstellung über die Verbindungen zwischen Affen und Menschen?

Lange Zeit glaubte man, dass alle Merkmale, die auf eine Evolution hindeuteten, der menschlichen Linie zugehörten, und alle archaischen Züge den Schimpansen. Die evolutionäre Systematik, die einer neodarwinistischen Tradition verpflichtet ist, klassiert die Lebewesen nach Graden. Man schreibt jedem Grad eine Umwelt zu, an die er angepasst ist. Nach dieser Betrachtungsweise werden die großen Menschenaffen (Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans) dem Grad der Pongidae zugeordnet, während der Mensch ein Hominide ist – ein evolutionsgeschichtlich höherer Grad. Die großen Affen stellen in gewisser Weise einen Vorläuferzustand der menschlichen Gattung dar, zu dem die „fehlenden Glieder“ noch zu entdecken wären. Aber es gibt auch eine andere Betrachtungsweise. Danach spricht man nicht mehr vom fehlenden Glied, sondern vom gemeinsamen Urahnen. Die phylogenetische oder Clades-Systematik, die sich auf neuere Konzepte und genetische Merkmale (molekulare Systematik) stützt, geht von Verwandtschaftsbeziehungen aus und definiert Abzweigungen, die so genannten Clades. Das heißt, man sucht zuerst nach Verwandtschaften zwischen den Gruppen und schließt daraus auf Evolutionsprozesse – während umgekehrt die evolutionäre Systematik erst ein Evolutionsschema aufstellte, um die Klassifizierungen daraus abzuleiten. In der phylogenetischen Betrachtungsweise werden die Arten in dieselbe Clade eingeteilt, wenn sie dieselben von einem Merkmal abgeleiteten Zustände aufweisen.

Nehmen wir zum Beispiel die Forelle, den Dipneust – ein Fisch, der sowohl Lungen als auch Kiemen besitzt – und die Kuh. Die Klassierung nach Graden wird die beiden Fische zusammenfassen. Nach der Systematik der Clades gehören der Dipneust und die Kuh zusammen, denn sie besitzen, in abgeleitetem Zustand, das Merkmal eines Luftatmungsapparats.

Die großen Menschenaffen und die heutigen Menschen hingegen teilen sich in zwei Entwicklungslinien auf, die afrikanische (Menschen, Schimpansen und Gorillas) und die asiatische (Pongidae, zu denen nur der Orang-Utan zählt). Die Menschen und die großen afrikanischen Affen besitzen einen gemeinsamen Urahnen, der nicht weit zurückliegt und ausschließlich ist. Aber wir kennen nur einen Teil ihres Stammbaums.

Dieser andere Ansatz der Evolution, der eher „buschig“ verzweigt als linear verläuft, stellt ein progressives Voranschreiten, das sich abzuzeichnen schien – ein immer besser an seine Umwelt angepasster, immer geschickterer und kompetenterer Mensch – in Frage.

Pascal Picq
Pascal Picq
Die Evolution ist nicht „linear“. Ein Fortschreiten zu einer immer ausgeprägteren Bipedie, ein zunehmend großes Gehirn, Hände, die immer geschickter werden, die Herstellung von Werkzeugen, die Vergesellschaftung – diese Vorstellung ist schematisch und überholt.

So gibt es nicht mehr eine Bipedie, sondern Bipedien; die großen Affen können aufrecht gehen. Lange Zeit nahm man an, dass der Mensch sich aufgerichtet hatte, als er in der Savanne zu leben begann, weil er dann seine Feinde besser kommen sehen konnte. Doch die Fähigkeit zur Zweibeinigkeit bestand bereits bei unseren Vorläufern, die vor mehr als sechs Millionen Jahren in den Wäldern Afrikas lebten. Diese in einer neuen Umgebung vorteilhafte Fähigkeit wurde dann Anpassungsmerkmal.

Die Verwendung von behauenem Stein – ein weiteres Beispiel – ist Merkmal der Hominiden, keine Entdeckung der Gattung Homo. Man hat in Äthiopien (Kada Gona) und in Kenia (Lokalelei) Werkzeuge gefunden, die 2,6 und 2,3 Millionen Jahre alt sind. Lokalelei gleicht einer Steinmetzwerkstatt, in der die Werkzeuge herumliegen. Silex, Basalt und Quartzit wurden als Rohmaterial genutzt, um Schneidewerkzeuge herzustellen, die zu zerlegen und zu schlachten erlaubten und Zugang zu verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln boten. Die Schlagwinkel und Brüche lassen erkennen, dass es sich um geschickte, rechtshändige Individuen handelte. Ein in Äthiopien entdeckter Australopithecus, der auf 2,5 Millionen Jahre datiert wird, wurde neben behauenen Werkzeugen gefunden, die auch für den Verzehr von Fleisch dienten.

Die Schimpansen behauen keine Steine...

Nein, aber sie knacken Nüsse mit Stein- oder Holzwerkzeugen und geben dieses Wissen von Generation zu Generation weiter. Sie können aufrecht gehen, passen sich an ihren Lebensraum an, jagen, sind Allesfresser, leben in einer Gemeinschaft, haben soziale Regeln und eine Hierarchie, besitzen Selbstbewusstsein, können Mitgefühl und Sympathie empfinden, können lügen und manipulieren. Lauter „Züge“, in denen wir uns wieder erkennen und die aus einem gemeinsamen Erbe stammen.

Steht schon „jemand“ im Verdacht, dieser gemeinsame Urahne zu sein?

Wir scheinen uns ihm zu nähern – und das wirft Kontroversen auf. Zwei Fossilien bestätigen die Ursprünge der menschlichen Entwicklungslinie in Afrika. Das eine, namens Orrorin, das im Jahr 2000 in Kenia gefunden wurde, wird auf 6 Millionen Jahre datiert. Das andere, Tournai getauft, wurde zwei Jahre später im Tschad gefunden und soll 7 Millionen Jahre alt sein. Sie liegen somit nahe der Trennung zwischen den Schimpansen, denen Orrorin aufgrund seines Gebisses zugehören könnte, und den Homininae, mit denen er die Fähigkeit zur Bipedie teilt. Vom Tournai besitzen wir nur den Schädel, aber die Stellung der Okzipitalöffnung – in der die Wirbelsäule verankert ist – lässt uns vermuten, dass er sich auch aufrecht fortbewegt haben könnte. Sein Gebiss, mit wenig entwickelten Eckzähnen, platziert ihn ebenfalls in der Nähe der Hominidae. Doch welcher ist dem gemeinsamen Vorfahren am nächsten? Wir wissen es nicht, und es kann nicht zwei Anwärter geben – wir warten auf weitere Entdeckungen.

Orrorin und Tourmai sind somit wesentlich älter als die berühmte Lucy.

Ja, Lucy ist ein Australopithecus, der 1974 von Yves Coppens, Maurice Taïeb und Donald Johanson in der Gegend von Afar in Äthiopien gefunden wurde. Ihr Skelett war sehr vollständig, und es handelte sich damals um die älteste der bekannten Homininae mit einem Alter von 3 bis 4 Millionen Jahren. Man weiß, dass die Australopithecinen sich aufrecht halten und gehen konnten, ihr bipeder Gang aber unsicher und nur durch eine Drehung der Hüften möglich war – das hat man aus der Form ihres Beckens und der Extremitäten abgeleitet. Sie hatten sich im Übrigen alle Fähigkeiten bewahrt, um sich in den Bäumen fortzuhangeln. Ihr konischer Brustkorb erlaubte nur eine Atmung durch Bewegung des Zwerchfells, so dass sie keine langen Distanzen laufen konnten. Ihre Backenzähne waren von einem dicken Schmelz überzogen und ihre Kiefer robust, was ihnen harte Nahrung zu zerkauen erlaubte. Ihr Gehirn, das bereits entwickelt war, erforderte viel und qualitativ wertvolle Nahrung. Die Australopithecinen stellen somit die erste bekannte Gruppe unserer evolutionären Entwicklungslinie dar, aber es gibt verschiedene, und wir wissen nicht, welche dem Ursprung der Gattung Homo am nächsten ist.

Die Australopithecinen verschwanden relativ schnell. Warum?

Sie verschwanden als Folge von Klimaveränderungen, die die Erde vor 3 bis 2,5 Millionen Jahren trafen. Afrika vertrocknete, die Savanne breitete sich aus, die Gräser vervielfältigten sich, es entstand eine neue Fauna. Und in diesem neuen Biotop tauchten neue Homininae auf: die Homo und die Paranthropus. Ihnen ist ein höher entwickeltes Gehirn als das der Australopithecinen und eine eindeutigere Bipedie gemein. Doch sie unterscheiden sich untereinander bezüglich der Größe der Zähne, und ihre Unähnlichkeiten vertiefen sich noch in den folgenden 1,5 Millionen Jahren; man nennt dies ökologische Divergenz.

Der erste zweifelsfreie Vertreter der menschlichen Gattung ist der Homo ergaster, der vor 2 bis 1,8 Millionen Jahren in Afrika auftauchte. Er wird mit zwei Kulturtypen in Verbindung gebracht, dem Odowayen und dem Acheuléen. Später, vor 110 000 bis 40 000 Jahren, stehen wir vor zwei Menschentypen, dem Homo neanderthalensis und dem Homo sapiens, die jedoch beide derselben Kultur, dem Moustérien, zugeordnet werden.

Wie sieht der Homo ergaster aus?

Er ist groß – mehr als 1,70 m –, perfekt biped, er kann ohne den Schutz der Bäume leben. Sein Gehirn misst 700 bis 850 cm3. Seine Anatomie erlaubt ihm, lange Distanzen zurückzulegen, aufrecht zu laufen – was vorteilhaft ist, um durch Savannen und Steppen zu streifen. Das Laufen wird dank einer morphologischen Evolution möglich. Der größer gewordene Schädel mindert die Schwankungen des Oberkörpers gegenüber dem Becken. Die Schultern sind breit, so dass die Arme sich vom Torso lösen und die Stabilität des Oberkörpers erhöhen können. Die unteren Extremitäten sind lang, Ober- und Unterschenkel bilden dank des stabilisierten Kniegelenks eine Gerade, der Fuß ist kurz und kompakt.

Der Homo ergaster bewegt sich rasch fort. Er besiedelt ganz Afrika und gelangt vor 2 bis 1,5 Millionen Jahren nach Europa und Asien. Fossilien wurden in Georgien und Java gefunden; sie sind 1,7 Millionen Jahre alt und führen zum Homo erectus und später, in Europa, in Ceparano (Italien, 900 000 Jahre) und Grand Dolina (Spanien, 800 000 Jahre), zum Homo heidelbergensis. Vor ungefähr 1,2 Millionen Jahren, einer Epoche, in der große Kälte herrschte, überlebte unter den Homininae nur die Gattung Homo. Aber seit der Zeit, als der Homo Afrika verließ, weiß man nicht wirklich, wie viele Menschengattungen aufeinander folgten oder nebeneinander lebten. Dies bezeugt die kürzlich gemachte Entdeckung einer kleinen Menschenart, des Homo floresiensis, der isoliert auf der Insel Flores im Osten Javas lebte und vor etwa 18 000 Jahren ausstarb, zu einer Zeit, als der Homo sapiens die Höhlen von Lascaux bemalte, d.h. 15 000 Jahre nach dem Aussterben der letzten Neandertaler in Europa.

Hilft Ihnen die Biotechnologie, etwa die Techniken, die die DNA betreffen, bei dieser Art Forschung?

Die großen Hoffnungen, die auf die Entzifferung der fossilen DNA gesetzt wurden, haben sich verflüchtigt. Die einzigen stichhaltigen Elemente betreffen den Neandertaler (Homo neanderthalensis) und den Cro-Magnon (auch Homo sapiens genannt). Sieuntermauern die Annahme, dass der Neandertaler und der Homo sapiens wahrscheinlich zwei unterschiedliche Gattungen darstellten, mit einem Szenario einer Trennung der Linien, die vor 700 000-800 000 Jahren hätte stattfinden können. Die Neandertalerlinie entwickelte sich vor 600 000 bis 700 000 Jahren in Europa, während die Cro-Magnon aus Afrika stammen. Ähnliche Szenarien gelten sicherlich auch für die isolierten Populationen in Java (Homo soloensis) und Flores (Homo floresiensis). Die Neandertal- und Cro-Magnon-Menschen trafen sich auf unserem alten europäischen Kontinent, scheinen sich aber nicht durchmischt zu haben. Stellen die Neandertaler eine andere Gattung oder eine Untergattung des Homo sapiens dar? Die wenigen Studien, die auf einer vergleichenden Analyse fossiler DNA basieren, legen eher einen Gattungsunterschied nahe. Doch die Neandertaler begruben ihre Toten. Man kann somit von einer gemeinsamen Menschlichkeit sprechen. Man sollte indes die Begriffe nicht verwischen. Wenn man von Gattungen spricht, bewegt man sich in den Begriffen der Biologie; spricht man hingegen von menschlich oder Menschlichkeit, begibt man sich auf das Gebiet der Philosophie oder der Sozialwissenschaften.

Und heute spricht man nicht mehr von menschlicher Gattung oder Linie?

Die Situation ist paradox. Wir wissen mittlerweile dank der verschiedenen Fossilfunde, dass die Australopithecinen, die Paranthropus und die Menschen während sämtlicher Epochen unserer Evolutionsgeschichte nebeneinander lebten. Noch vor 35 000 Jahren besiedelten sowohl Neandertaler als auch Cro-Magnon Europa. Und es gab eine weitere Menschengattung auf der Insel Flores. Mit dem Untergang der letzten Neandertaler in Europa vor 30 000 Jahren und dem der kleinen Menschen auf Flores vor etwa 18 000 Jahren kam das Ende der vielfältigen Menschheit. Es gibt nur noch eine einzige Menschengattung – die Cro-Magnon, das heißt uns –, die die gesamte Erde beherrscht. Wir sind die letzten Vertreter der großen Linie der Homininae.


Ausdruckbare Version

Dossier 1 2 3 4
  Buschige Anfänge
  Zwanzigjährig sein in Europa
  Mäander und Wurzeln
  Im Prisma der nationalen Gedächtnisse

  MEHR EINZELHEITEN  
 

GLOSSAR
  • Hominoidea: Überfamilie der großen Affen, die schwanzlos sind, in den Ästen hangeln und sich aufteilen in Hominidae, Pongidae und Hylobatidae.
  • Hominida: Familie der afrikanischen ...
  •  

      MEHR WISSEN  
      Einige Werke von Pascal Picq
  • Au commencement était l'homme, Odile Jacob, Paris, 2003
  • Qu'est-ce que l'Humain?,Pascal Picq, Michel Serres und Jean-Didier Vincent. Le Pommier/ Collège de le Cité (2003)
  • Le Singe ...
  •  


       
      Top
    Dossier 1 2 3 4


    GLOSSAR
    • Hominoidea: Überfamilie der großen Affen, die schwanzlos sind, in den Ästen hangeln und sich aufteilen in Hominidae, Pongidae und Hylobatidae.
    • Hominida: Familie der afrikanischen Hominoidae, die heute in zwei Unterfamilien aufgeteilt sind: Die Homininae (Menschen) und die Pan-Familie (Schimpansen, Bonobos, Gorillas)
    • Hominina: Unterfamilie der Hominiden, die den Australopithecus und den Paranthropus umfasst und nur noch durch den heutigen Menschen repräsentiert wird.
    • Homo: Gattung der Linie der Homininae, die den heutigen Menschen (Homo sapiens) und Fossile – Homo neanderthalensis, Homo floresiensis, Homo erectus, Homo heidelbergensis, Homo ergaster – umfasst.
      Homo rudolfensis und Homo habilis erfüllen nicht ganz dieselben Kriterien (Bipedie bzw. Zweibeinigkeit von Läufern, Zurückbildung der Kiefer, Fähigkeit, fern von Bäumen zu leben) und werden daher manchmal ausgeschlossen.
    • Adaptive Radiation: Aufgliederung in verschiedene, an unterschiedliche Umgebungen angepasste, aber von denselben Vorläufern abstammende Linien.
    • Phylogenese: Entwicklungsgeschichte eines ganzen Stammes. Die genealogischen Beziehungen zwischen den Arten werden oft in Form eines Stammbaums abgebildet.
    Rekonstruktion von Lucy © MNHN
    Rekonstruktion von Lucy
    © MNHN

    MEHR WISSEN

    Einige Werke von Pascal Picq
    • Au commencement était l'homme, Odile Jacob, Paris, 2003
    • Qu'est-ce que l'Humain?,Pascal Picq, Michel Serres und Jean-Didier Vincent. Le Pommier/ Collège de le Cité (2003)
    • Le Singe est-il le Frère de l'Homme?,Le Pommier (2002)
      Aux origines de l’humanité. 2 Bände. Herausgegeben von Pascal Picq und Yves Coppens. Fayard (2001)
    Auf Englisch
    • Lucy and Her Times, Henry Holt
    • Searching for Human Origins (ab 9 Jahren), Barrons Juveniles

    KONTAKTE