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FTE info logoMagazin für die europäische Forschung Nr. 50 - August 2006   
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 INHALT
 EDITORIAL
 Nach wie vor gut in Schuss
 „Es gibt einiges zu kommunizieren...“
 Die Wissenschaft, Zeichen der Zeit
 Forschung, ein Wirkungsfeld für Philanthropen
 Fotis Kafatos: das Vorbild Mentors
 Es regt sich was in Sachen Biokraftstoffe
 Die Forscher und das Wohlbefinden der Tiere
 Abweichung, Umwelt und Genetik
 Der andere Blick auf das Mittelmeer
 HD69830 und seine drei Neptune
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 AGENDA

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DOSSIER
 

Krebsforschung Krebsforschung

Ein Blick auf die „weiblichen“ und „männlichen“ Krebse, deren Früherkennung und Behandlung Wirkung zu zeigen beginnt; auf die Forschungen zur Typologisierung der molekularen Expression der Krebsarten, die neue Aussichten sowohl im Hinblick auf die Diagnose als auch die Behandlungen bieten; und schließlich auf die Fortschritte von Zellbiologie, Gentherapie und Immuntherapie, die der Forschung nach innovativen Medikamenten neue Waffen an die Hand geben sollten.

 
 


  FTE Info - 1993
50. Ausgabe – FTE info
Nach wie vor gut in Schuss
Die fünfzigste Ausgabe eines Magazins will gefeiert sein... Ein Blick in den Rückspiegel, Bilanz und Ausblick für FTE info, das Kommunikationsinstrument der Generaldirektion Forschung. Sein Auftrag: Den Fortschritt des Europäischen Forschungsraums, seine Herausforderungen, die Debatten über seine Ausrichtung und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Aufschwungs von Wissenschaft und Technologie in allen Aspekten darzustellen. Seine Gesundheitsbilanz: drei Sprachversionen auf Papier (Französisch, Englisch und Deutsch) mit einer Gesamtauflage von 86 000 Exemplaren, ergänzt durch einen Online-Zugang über den Server europa/research, wo außerdem eine spanische Version zu finden ist. Sein Profil: FTE info richtet sich an eine breite Leserschaft und wird von Wissenschaftsjournalisten geschrieben, die sich darum bemühen, nicht lediglich zu informieren, sondern auch das Verständnis der Wissenschaft und ihrer Einbindung in die Kultur zu verbessern.
  Philippe Busquin
Wissenschaft und Gesellschaft  Gespräch
„Es gibt einiges zu kommunizieren...“
Philippe Busquin, der ehemalige Forschungskommissar und „Vater“ des Europäischen Forschungsraums – eingerichtet zu dem Zweck, die Wissenschafts- und Technologiepolitik an die Spitze der EU-Strategien zu setzen – hat auch sehr namhaft dazu beigetragen, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu einem demokratischen Imperativ zu machen.
  Pierre Papon
Die Zukunft der Wissenschaft – PIERRE PAPON
Die Wissenschaft, Zeichen der Zeit
Von Einstein bis Picasso, von der Quantenphysik bis zur Psychoanalyse – das vergangene Jahrhundert war Zeuge tief greifender Umwälzungen. Die Begriffe von Zeit, Raum, Materie, Energie haben sich grundlegend gewandelt. Und heute, wohin treibt die Wissenschaft? Was können wir von der Erforschung der Lebensprozesse, der Nanotechnologie, der dunklen Materie und Energie, aus denen offenbar das Universum im Wesentlichen besteht, erwarten? Wo liegen die echten Fortschritte der Forschung und die wirklichen gesellschaftlichen Veränderungen, die sich daraus ergeben könnten? Bestandsaufnahme mit Pierre Papon, einem Physiker und Humanisten, der in seinen Arbeiten und Büchern die „Zeichen der Zeit“entschlüsselt, die Wissenschaft und Kultur an die Gesellschaft richten.
  Start von Race for Life, London 2006.
STIFTUNGEN
Forschung, ein Wirkungsfeld für Philanthropen
Der Forschung fehlen die öffentlichen Mittel? Die Industrie zeigt sich träge? Wenden wir uns also an die Philanthropen, die Stiftungen und wohltätigen Werke... Diese in einer angelsächsischen Tradition stehenden Einrichtungen, die in Bildung und Kultur eine besonders aktive Rolle spielen, stellen in einem großen Teil des Europäischen Forschungsraums ein ungenügend entwickeltes Potenzial dar. Sie sind nicht nur am materiellen Manna, das ihren Ruf begründet, sondern auch an ihrem qualitativen Beitrag zu messen. Ein von der Kommission in Auftrag gegebener Bericht und die im Frühjahr 2006 folgende Konferenz haben eine Bestandsaufnahme der Rolle der Stiftungen und des neuen (administrativen, steuerlichen, legislativen...) Umfelds gemacht, das sie brauchen, um die europäische Forschung aufzupeppen.
  Fotis Kafatos
PORTRÄT
Fotis Kafatos: das Vorbild Mentors
Beseelt von einer ungewöhnlichen, im hellenischen Erbe verwurzelten wissenschaftlichen und kulturellen Neugier, ist Fotis Kafatos, der neue Vorsitzende des wissenschaftlichen Ausschusses des Europäischen Forschungsrats, ein brillanter Biologe, der sich als Glückspilz betrachtet. Denn er ist überzeugt, dass er sein Wissen nur dank der wertvollen Hilfe von Mentoren – ein von der mythologischen Figur des Lehrers von Telemachos, dem Sohn Odysseus’, abgeleiteter Begriff, den er besonders schätzt – aufbauen konnte. Und dieses Glück will er weitergeben, indem er der menschlichen Beziehung, die der Ausbildung der jungen Wissenschaftlergenerationen zugrunde liegt, einen zentralen Stellenwert einräumt.
  Es regt sich was in Sachen Biokraftstoffe
Erneuerbare Energie
Es regt sich was in Sachen Biokraftstoffe
2006 könnte für Motorfahrzeuge ein grünes Jahr werden. Im Frühjahr veröffentlichte die Kommission ihre EU-Strategie für Biokraftstoffe, die sieben politische Schwerpunkte für die erfolgreiche Umsetzung herausstellt. Kurz darauf folgte die Veröffentlichung des Berichts von Biofrac (Biofuels Research Advisory Commitee), einer Expertengruppe, die sich aus Vertretern von Großunternehmen und Forschungsinstituten zusammensetzt. Das Dokument, das unter dem Titel Die Biokraftstoffe in der EU eine Vision für 2030 und darüber hinaus entwirft, schlägt, ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Erkenntnisse und langfristigen Perspektiven, als Ziel für die nächsten drei Jahrzehnte vor, den Verbrauch der natürlichen Kraftstoffe auf 25 % anzuheben, gegenüber weniger als 1 % heute. Dieser Bericht wurde im Juni, kurz nach der Lancierung der Technologieplattform für Biokraftstoffe in Paris, auf einer Konferenz in Brüssel diskutiert. Hinzu kommen immer zahlreichere nationale Initiativen in den Mitgliedstaaten.
  Kuhherde © Dominique Pomies
VIEHZUCHT
Die Forscher und das Wohlbefinden der Tiere
Die Probleme der Lebensmittelsicherheit, die sich seit der BSE-Krise stellen, haben die Europäer für die Verhältnisse in den Tierställen sensibilisiert. Diese „Lebensqualität“, die den Tieren zusteht, wird von Forschern untersucht, die in dem großen Projekt Welfare Quality zusammengeschlossen sind. Die Umwelt, die Ernährungs- und Gesundheitsbedingungen, selbst die Genetik sind Parameter, die in Rechnung gezogen und von unterschiedlichen Arbeitsgruppen untersucht werden. Erste Aufgabe der Partner war jedoch, sich auf den komplexen Begriff des Wohlbefindens zu einigen. Ausgehend davon, verfolgen sie das Ziel, EU-weit anzuwendende Kriterien zu harmonisieren, die allen Zuchttieren eine „erträgliche“ Existenz gewährleisten sollen.
  © ASG-Wur (NL)
VIEHZUCHT
Abweichung, Umwelt und Genetik
Was ist mit ihnen los? Manche Hühner rupfen ihren Artgenossinnen die Federn aus, Schweine beißen sich gegenseitig die Schwänze ab, während Schafe die Wolle ihrer Gefährtinnen käuen. Lauter Probleme, denen Züchter begegnen. Die Untersuchung solchen Verhaltens – und Lösungen zu seiner Verhinderung – steht ebenfalls auf dem Programm des Projekts Welfare Quality.
  Der andere Blick auf das Mittelmeer
GEISTESWISSENSCHAFTEN
Der andere Blick auf das Mittelmeer
Im Anschluss an die im Projekt Représentations und dem Netz Remsh begonnenen Arbeiten vereint das Exzellenznetz Ramses2 Geisteswissenschaftler aus sechzehn Ländern der Euro-Mittelmeer-Region. Diese fokussieren ihre Arbeit auf drei Themen: Erinnerungen, Konflikte und Austausch.
  Künstlerische Darstellung des Sterns HD69830. © ESO
ASTRONOMIE
HD69830 und seine drei Neptune
Ein Planetentrio von der Masse Neptuns, das einen unserer Sonne vergleichbaren Stern umkreist. Diese neueste Entdeckung von Exoplaneten, die unser Verständnis des Weltalls erheblich vertiefen dürfte, ist europäischen Astronomenteams nach zweijähriger Arbeit gelungen – mit der wertvollen Hilfe des Spektrographen Harps auf einem der Teleskope von ESO (European Southern Observatory - Europäische Südsternwarte) in La Silla (Chile).