Wichtiger rechtlicher Hinweis
   
Kontakt   |   Suche   
FTE info logoMagazin für die europäische Forschung Nr. 50 - August 2006   
Top
 HOME
 INHALT
 EDITORIAL
 „Es gibt einiges zu kommunizieren...“
 Die Wissenschaft, Zeichen der Zeit
 Forschung, ein Wirkungsfeld für Philanthropen
 Fotis Kafatos: das Vorbild Mentors
 Es regt sich was in Sachen Biokraftstoffe
 Die Forscher und das Wohlbefinden der Tiere
 Abweichung, Umwelt und Genetik
 Der andere Blick auf das Mittelmeer
 HD69830 und seine drei Neptune
 WISSENSCHAFT VERBREITEN
 KURZINFOS
 PUBLIKATIONEN
 AGENDA

PDF herunterladen de en fr


50. AUSGABE – FTE INFO
Title  Nach wie vor gut in Schuss

Die fünfzigste Ausgabe eines Magazins will gefeiert sein... Ein Blick in den Rückspiegel, Bilanz und Ausblick für FTE info, das Kommunikationsinstrument der Generaldirektion Forschung. Sein Auftrag: Den Fortschritt des Europäischen Forschungsraums, seine Herausforderungen, die Debatten über seine Ausrichtung und die gesellschaftlichen Auswirkungen des Aufschwungs von Wissenschaft und Technologie in allen Aspekten darzustellen. Seine Gesundheitsbilanz: drei Sprachversionen auf Papier (Französisch, Englisch und Deutsch) mit einer Gesamtauflage von 86 000 Exemplaren, ergänzt durch einen Online-Zugang über den Server europa/research, wo außerdem eine spanische Version zu finden ist. Sein Profil: FTE info richtet sich an eine breite Leserschaft und wird von Wissenschaftsjournalisten geschrieben, die sich darum bemühen, nicht lediglich zu informieren, sondern auch das Verständnis der Wissenschaft und ihrer Einbindung in die Kultur zu verbessern.

FTE Info - 1993
Juli 1993. Erste Ausgabe eines Newsletters, auf dem in Rot und kursiv steht: Willkommen bei FTE info! Dieser Auftritt einer ersten, bescheidenen, regelmäßigen, der europäischen Forschung gewidmeten Veröffentlichung fiel mit dem Start des Vierten Rahmenprogramms der EU (1994-1998) zusammen. Angestrebt war in erster Linie pragmatische Information: den neuen, von der Kommission unterstützten Programmen und Aktivitäten (die damals noch mit einem Fünfjahresbudget von 13,1 Milliarden einer Währung namens Ecu ausgestattet waren) zu etwas Publizität zu verhelfen. Zielpublikum waren zunächst die Akteure der Wissenschaft und technischen Entwicklung, an die sich die Ausschreibungen, Konferenzkalender und Publikationshinweise richteten. Der Newsletter wurde auf Englisch lanciert, er hatte vier Seiten und ein paar sparsame Farbtupfer – neben dem Rot das Blau Europas und das Gelb des symbolischen Sternenkranzes.

Vom Bulletin zum Magazin
FTE Info 31
Der Kurswechsel fand 1997 statt. Das Bulletin zählte bereits zwölf Seiten und erschien auch auf Französisch und Deutsch. Es war bei Nummer 14 angelangt und wurde neuerdings auch ins Internet gestellt. Erstmals enthielt es ausgewachsene Artikel, die den europäischen Programmen und Projekten gewidmet waren. „Die Information über die gemeinschaftliche Forschung muss transparenter werden, wenn sie außer den wissenschaftlichen, industriellen und politischen Kreisen auch die europäischen Bürger erreichen soll“, schrieb damals Michel Claessens, der seither Herausgeber des Magazins in der GD Forschung ist. „Diese sind nämlich entgegen der landläufigen Meinung äußerst interessiert an den Fortschritten in Wissenschaft und Technologie. Deshalb präsentiert sich FTE info in neuer Aufmachung. Es will seinen Lesern Informationen bieten, die den lebendigen und dynamischen Charakter der heutigen Gemeinschaftsforschung widerspiegeln.“

Mit der folgenden Ausgabe (Nr. 15) war es soweit: Sie erschien in Magazinformat mit 32 Seiten, in Vierfarbendruck und einer Auflage von 48 000 Exemplaren (alle drei Sprachversionen zusammengenommen). Das Heft mit dem Titel Kurs auf das 21. Jahrhundert griff den mit dem Fünften Rahmenprogramm eingeschlagenen politischen Richtungswechsel auf und enthielt ein Dossier Nachhaltige Energie sowie ein Dutzend Artikel und Gespräche über verschiedene Forschungsbereiche. Allen Texten ist gemein, dass sie von professionellen Wissenschaftsjournalisten verfasst worden sind.

Hinterfragen und erklären
FTE Info - Art & Science
Bereits 1998 ließ die redaktionelle Politik ihre Schwerpunkte erkennen mit Dossiers wie Forschung und Beschäftigung, Frauen und Wissenschaft, Diskreter Alltag im Labor beziehungsweise einer ersten Sonderausgabe mit dem Titel Planet Ozean. Zum einen wurde das Ziel verfolgt, das, was die europäischen Projekte und Programme leisten, so leserfreundlich und verständlich wie möglich – und in Zusammenarbeit mit den Akteuren – zu präsentieren, die Herausforderungen und Zielsetzungen, die Realitäten und Problemstellungen der wissenschaftlichen Arbeit und die im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der technischen Entwicklung erzielten Ergebnisse im „gelebten Alltag“ zu zeigen. Zum anderen war mit „Zugänglichkeit“ vor allem auch Einbindung der Forschung in den gesellschaftlichen Kontext gemeint. Zu den Leitlinien von FTE info gehört die Bevorzugung der zahlreichen Themen, bei denen Wissenschaft und Gesellschaft sich gegenseitig befragen. Daher wird den Sozial- und Geisteswissenschaften ein wichtiger Stellenwert eingeräumt, insbesondere was die Schwierigkeit dieser Befragung anbelangt, das heißt die Kommunikation von Wissenschaft und Technologie.

1999 erfuhr das Magazin ein neuerliches Lifting. Es umfasste nun 40 Seiten und seine Auflage stieg stetig. Auf der Tagesordnung standen die neuen strategischen Ansätze der europäischen Forschungspolitik, die mit der Einführung der Leitaktionen des Fünften Rahmenprogramms 1998-2002 verabschiedet wurden. Herausgegriffen seien zwei Ausgaben, die eine war Marie Curies Enkeln gewidmet, die andere den KMU: Die fleißigen Bienen der Forschung. Im Jahr 2000 griff ein Titelblatt die entscheidende Orientierung hin zur Schaffung eines echten, von Kommissar Philippe Busquin initiierten Europäischen Forschungsraums auf. Eine andere Ausgabe thematisierte in einem Dossier Fortschritt und Zweifel und bekräftigte klar die redaktionelle Linie des Magazins in puncto Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Forschung in all ihren Facetten
FTE Info 28
Im Lauf der letzten sechs Jahre behandelte FTE info die verschiedensten Themen, das Augenmerk immer fest auf den Europäischen Forschungsraum gerichtet. Die Dossiers und Artikel berichteten sowohl über die grundlegenden neuen Errungenschaften der weltweiten Wissenschaft (Biowissenschaften und Biomedizin, Nanotechnologie, Physik, globale Veränderungen) als auch über die großen technologischen Herausforderungen Europas (Weltraumpolitik, Wasserstoffwirtschaft, das Auto von morgen, intelligente Textilien). Sie griffen „sensible“ Themen auf und versuchten, auf die in der Öffentlichkeit durch den Rinderwahnsinn, die GVO, die Kernenergie und die Sicherheit der Mobiltelefonie aufgeworfenen Fragen einzugehen. Es gab Erklärungen und Überlegungen zu vielen Aspekten der Forschungspolitik in einem Europa der 25. Neue Rubriken tauchten auf, wie etwa die Forscherporträts oder die auf die Wissenschaftskommunikation ausgerichteten Kurzinfos (Die Wissenschaft in greifbarer Nähe). Die Politik der Sonderausgaben wurde fortgesetzt, indem Themen vertieft wurden, bei denen sowohl konkrete Aspekte als auch Überlegungen zum Vorgehen der Wissenschaft und Technologie, etwa in Verbindung mit Bereichen wie der Kunst, dem Gedächtnis oder dem Dialog mit der Gesellschaft, herausgestellt wurden.

Erscheinungsbild und Leserschaft
FTE Info 43
Seither hat sich das Erscheinungsbild von FTE info laufend weiterentwickelt, um das Magazin sowohl hinsichtlich seiner Gestaltung als auch seiner Illustrationen attraktiv zu machen. Dieser grafische Anspruch gilt auch für die auf dem Server Europa zugängliche Internetversion, mit den durch das elektronische Medium gegebenen Sachzwängen und Möglichkeiten.

Die gedruckte Ausgabe von FTE info erscheint heute in 86 000 Exemplaren – 36 000 auf Englisch, 30 000 auf Französisch und 20 000 auf Deutsch. Das Magazin wird den Abonnenten auf Anfrage zugeschickt. Der Rest liegt in großer Zahl auf Konferenzen, Kolloquien und Ausstellungen in Verbindung mit dem Europäischen Forschungsraum aus. 2005 erhielt die Website, die neben den Printversionen in drei Sprachen auch eine spanische Ausgabe bietet, monatlich rund 35 000 Surfer-Besuche. Die Zirkulationswahrscheinlichkeit der Heftinhalte – von Hand zu Hand oder auf elektronischem Wege – eingerechnet, lässt sich auf eine zumindest gelegentliche Leserschaft in der Größenordnung von 500 000 Personen schließen. Das Magazin gehört somit zu den meist gelesenen Top-Publikationen der EU. Es ist eines der wenigen, die eine fünfzigste Ausgabe feiern können.

Facelifting
FTE Info 33
Anfang 2007 läuft das Siebte Rahmenprogramm an, dessen Mittel und Ziele von Janez Potočnik, dem derzeit für Forschung und Wissenschaft zuständigen Kommissar, erheblich erweitert wurden. Das Magazin für die europäische Forschung soll überdies häufiger erscheinen. FTE info wird auch in seiner grafischen und inhaltlichen Gestaltung ein Facelifting im Sinne eines „Wandels in der Kontinuität“ – oder einer „Kontinuität im Wandel“ – erhalten.

Ein wichtiger Aspekt betrifft die vertiefte Synergie zwischen der Druckversion und den Möglichkeiten, die die Online-Ausgabe bietet. Sie wird die Entwicklung einer stärkeren Interaktivität zwischen FTE info und seiner Leserschaft erlauben und insbesondere die jüngere Generation, die Wiege der klugen Köpfe von morgen, ansprechen. Unter Wahrung seiner redaktionellen Linie, die für seinen Erfolg und seine Originalität bürgt, und seiner Unabhängigkeit des Geistes und Tons wird FTE info sich bemühen, die Sichtbarkeit des Europäischen Forschungsraums zu verbessern, der noch wenig bekannt, aber in vollem Aufschwung befindlich ist und sich zunehmend als einer der wichtigen Pfeiler profiliert, auf denen Europa künftig aufbauen wird.


Ausdruckbare Version

  MEHR EINZELHEITEN  
  Sonderausgaben

1999 beschrieb eine erste Sonderausgabe die 23 Leitaktionen des Fünften Rahmenprogramms. Im Januar 2001 wurde ein Sonderheft zur Wissenschaftswoche veröffentlicht. Seither sind laufend Beilagen in Verbindung mit bestimmten europäischen Veranstaltungen erschienen, etwa über ...
 
  Hat FTE info eine gute Presse?

Eine gute Presse bei seinen Lesern... Es wurden zwei Erhebungen durchgeführt. Die erste mithilfe eines der Nummer 29 (April 2001) beigelegten Fragebogens, den 700 Personen beantworteten. In fünf EU-Ländern und Polen durchgeführte Interviews vervollständigten die von einer auf ...
 
  Sie haben gesagt…

Eben habe ich Ihre Zeitschrift erstmals erhalten. Ich möchte Ihnen allen meinen Dank für ein so wundervolles Magazin aussprechen.
Isaac Fuenmayor – Head of the Business Administration Department – School of Economics & Business Administration – Cali (Kolumbien) ...
 

  MEHR WISSEN  
 
  •  


       
      Top
      Sonderausgaben

    1999 beschrieb eine erste Sonderausgabe die 23 Leitaktionen des Fünften Rahmenprogramms. Im Januar 2001 wurde ein Sonderheft zur Wissenschaftswoche veröffentlicht. Seither sind laufend Beilagen in Verbindung mit bestimmten europäischen Veranstaltungen erschienen, etwa über die Marie-Curie-Maßnahmen (August 2003), Forschung & Internationale Zusammenarbeit (Juli 2005) oder Wissenschaftsdialoge, verteilt auf der CER-Konferenz im November 2005. FTE info greift jedoch auch Themen heraus, die erlauben, die Wissenschaft und Forschung unter unerwarteten Blickwinkeln zu präsentieren, wie etwa Kunst & Wissenschaft (März 2004), Wissenschaft & Gedächtnis (April 2005) oder Polarforschung (Mai 2005).

      Hat FTE info eine gute Presse?

    Eine gute Presse bei seinen Lesern... Es wurden zwei Erhebungen durchgeführt. Die erste mithilfe eines der Nummer 29 (April 2001) beigelegten Fragebogens, den 700 Personen beantworteten. In fünf EU-Ländern und Polen durchgeführte Interviews vervollständigten die von einer auf Umfragen spezialisierten Agentur vollzogene Analyse. Schlussfolgerungen: FTE info wird als eine „andere“, sowohl seriöse wie auch ansprechende europäische Veröffentlichung mit einem guten Popularisierungsniveau eingestuft. Die gedruckte Ausgabe findet weiten Anklang. Die Personen, die den Fragebogen beantworteten, sind mehrheitlich zwischen 32 und 61 Jahre alt und haben ein hohes Bildungsniveau (41 % mit Doktortitel). Die neuen Abonnenten senken mit 56 % Studierenden den Altersdurchschnitt, erweitern indes auch die Leserschaft in Richtung auf ein weniger spezialisiertes Publikum. Die großen Dossiers, die Porträts und Gespräche sowie die Sonderausgaben werden geschätzt.

    Eine zweite Leserbefragung ist eben über die Website des Magazins (siehe FTE info Nr. 49) abgeschlossen worden. Die 624 ersten Antworten scheinen die erste Erhebung zu bestätigen. Die Reaktionen stammen zu einem Drittel aus wissenschaftlichen Kreisen und zu 15 % von Studierenden.

    Die Hälfte dieser „erklärten“ Leser gehören der Altersklasse 30-50 Jahre an, 20 % der Kategorie 25-30, 10 % sind jünger als 25. Im Ganzen ergeben die Fragen zur Qualität des Magazins überwiegend positive Antworten. 20 % der Befragten stufen sie insgesamt als sehr gut ein, 45 % als gut und 30 % als befriedigend. Die Beurteilungen variieren je nach Thema, aber die positiven Einschätzungen übertreffen ganz klar die unzufriedenen (höchstens 5 %). Es ging darum, sich zu der Wahl der behandelten Themen, der Qualität der Dossiers, dem Interesse der Editorials und der Verständlichkeit der Texte zu äußern.

    Die Gestaltung der Printversion gerfällt 85 %, die Website 75 % der Antwortenden. Sieben von zehn geben an, dass FTE info ihr Interesse an der Wissenschaft erhöht, mehr als 80 %, dass sie auf diesem Gebiet etwas lernen und Informationen über die europäische Forschungspolitik und ganz allgemein über Europa erhalten.

    Die Website ist die bevorzugte Konsultationsweise von nahezu 45 % der Befragten, während 30 % sich lieber an die Printversion halten. Mehr als die Hälfte der Befragten finden die derzeitige Kadenz (vier Ausgaben pro Jahr, einige Sonderausgaben) zufrieden stellend. Eine weitere Frage wurde zum Titel gestellt. Der Name FTE info(1) scheint manchen ziemlich schleierhaft zu sein. 60 % der Teilnehmer dieser Befragung teilen allerdings diese Meinung nicht. 

    (1) FTE ist das Akronym, das die Kommission früher für „Forschung und technologische Entwicklung“ benutzte.

      Sie haben gesagt…

    Eben habe ich Ihre Zeitschrift erstmals erhalten. Ich möchte Ihnen allen meinen Dank für ein so wundervolles Magazin aussprechen.
    Isaac Fuenmayor – Head of the Business Administration Department – School of Economics & Business Administration – Cali (Kolumbien)

    FTE info ist ein „Werkzeug“, das unbedingt entwickelt werden muss und in jeder Familie, vor allem mit Kindern, ausliegen sollte.
    Bernard Linard (Belgien)

    Ich arbeite an der Open University und interessiere mich als Forscher für die Beziehungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, Kommunikation und Bildung. Die zwei Sonderausgaben von FTE info über den Eurobarometer und den Wissenschaftsdialog haben mir sehr gefallen. Gut gemacht!
    Joachim Allgaier (Vereinigtes Königreich)

    FTE info  ist gut gemacht, der Inhalt lehrreich, es hält mich über die wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Laufenden, dafür danke ich Ihnen. Die Dossiers schätze ich besonders.
    Jean-Marcel Schorderet, Produzent-Filmemacher (Schweiz)

    Ihre Zeitschrift FTE info ist wirklich sehr gut gemacht, die Bebilderung ist glänzend, die Wahl der Rubriken ausgezeichnet. Weiter so!
    Jean Rossier – Laboratoire de Neurobiologie du CNRS – Ecole Supérieure de Physique et de Chimie Industrielles, Paris

    Das Magazin FTE info  über Kunst und Wissenschaft ist besonders interessant. Es behandelt eine im Allgemeinen sehr komplexe Thematik auf eine Art und Weise, die Lust macht, die Welt unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
    Barbara Gessler, Leiterin der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn (DE)

    Verbessern Sie nicht das Magazin, aber machen Sie das Magazin besser bekannt, zum Beispiel indem Sie es an die europäischen Schulen schicken. Die Kinder sind die Zukunft und es gibt viele Themen in FTE info , die sie interessieren.
    Yvonne Muizert, Biochemikerin (Italien)

    MEHR WISSEN

    KONTAKTE