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FTE info logoMagazin für die europäische Forschung Nr. 49 - Mai 2006   
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 INHALT
 EDITORIAL
 Sicherheit: Forschung in den Startlöchern
 ITER richtet sich in Cadarache ein
 Der unbekannte Verlauf unserer Grenzen
 Dem Wesen des Menschen auf der Spur
 Ene Ergma, zwischen Himmel und Erde
 Die Rätsel der Blaualgen
 Virtuelle Enzyklopädie der Fische
 WISSENSCHAFT VERBREITEN
 KURZINFOS
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 AGENDA
 AUSSCHREIBUNGEN

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DOSSIER
 

Demographie & Familie - Die stille Revolution Demographie & Familie - Die stille Revolution

Europa altert. Die Alterspyramide kehrt sich um, die Familien gehen auseinander und bilden sich neu, die Frauen versuchen, Berufs- und Privatleben in Einklang zu bringen und bekommen immer weniger Kinder. Eine Analyse des grundlegenden gesellschaftlichen Wandels durch die Lupe verschiedener europäischer Projekte.

 
 


  Am 7. Juli fanden in der Londoner U-Bahn um 8 Uhr 50 und 8 Uhr 51 drei Explosionen statt.
Europaïsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Sicherheit: Forschung in den Startlöchern
Nach langer, mehr als fünfzehn Jahre dauernder Vorbereitung einer wirklichen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik schreitet die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschung rasch voran. Abgesehen von den komplexen Fortschritten, die ein erhöhter militärischer und diplomatischer Zusammenhalt zwischen – in diesen Fragen traditionellerweise souveränen – Mitgliedstaaten mit sich bringt, eignet sich dieser Bereich in Anbetracht der Kompetenzen der Europäischen Union bei der Forschungsförderung besonders für die Einrichtung einer gemeinsamen EU-Politik. Nach dreijähriger „Pilotphase“ einer 2004 lancierten vorbereitenden Maßnahme wird die Sicherheitsforschung als eigenes Kapitel eingeführt, für das die Kommission im Siebten Rahmenprogramm, das nächstes Jahr startet, ein Siebenjahresbudget von rund einer Milliarde Euro vorgeschlagen hat.
  Der Standort von ITER in Cadarache.
Kernfusion
ITER richtet sich in Cadarache ein
In Japan oder Europa? Kaum ein wissenschaftliches Ereignis ist derart mediatisiert worden wie 2005 die Ankündigung der internationalen Vereinbarung über den Bau des Demonstrations-Kernfusionsreaktors ITER (International Thermonuclear Experimental Reactor). Die Wahl fiel schließlich auf den von der EU vorgeschlagenen französischen Standort Cadarache. Während in der betroffenen Region eine öffentliche Debatte zur Präsentation des Projekts angelaufen ist und die internationalen wissenschaftlichen Teams sich bilden, sind die letzten Klarstellungen zwischen den sieben Partnern in vollem Gang. Eine gute Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der Vorbereitungsarbeiten und der wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen zu machen, die ITER in Angriff nimmt.
  Der unbekannte Verlauf unserer Grenzen
Initiative Nest-Pathfinder
Der unbekannte Verlauf unserer Grenzen
Verstehen, sich ausdrücken, sich orientieren, leiden, erfinden, fürchten, andere brauchen... Alle diese Gefühle sind menschlich. Aber sie sind nicht unbedingt eine Eigentümlichkeit des Menschen. Verschiedene, von der Europäischen Kommission im Rahmen einer völlig neuen Initiative – Nest (New and emerging science and technology) – unterstützte fächerübergreifende Forschungsprojekte sind damit beschäftigt, unsere Evolution und diese „Einmaligkeit“, die uns von anderen Arten unterscheidet, aufzuschlüsseln.
  Ein kleines Mädchen schläft in einem Käfig.
PATHFINDER-PROJEKTE
Dem Wesen des Menschen auf der Spur
Acht neue Pathfinder-Projekte kommen langsam in Fahrt. Sie versuchen allesamt, herauszufinden, was unsere Menschlichkeit – dieser „kleine Unterschied“, der uns einen besonderen Platz in der Lebenswelt gibt – ausmacht. 
  Ene Ergma
Porträt
Ene Ergma, zwischen Himmel und Erde
Dass sie vom Rand der EU und obendrein aus einem der kleinsten Mitgliedstaaten kommt, hat Ene Ergma noch nie daran gehindert, bei allen großen Themen der europäischen Wissenschaft mitzureden. Diese energische und passionierte, in ihrem Fach noch von der sowjetischen Physikerelite ausgebildete Frau hat die Stufen der demokratischen Macht erklommen, ohne ihre Lernfähigkeit oder ihr Mitteilungsbedürfnis zu verlieren.
  Von wuchernden Cyanobakterien verseuchter Teich – Dänemark
UMWELT – GESUNDHEIT
Die Rätsel der Blaualgen
Früher nannte man sie „Blaualgen“. Die Cyanobakterien, Einzeller, die gefährliche Giftstoffe absondern können, sind im Süßwasser – Badegewässern wie Trinkwasser – allgegenwärtig. Die Forscherinnen und Forscher des europäischen Projekts Pepcy (PEPtides in CYanobacteria) versuchten, mehr über die Schadwirkungen dieser erstaunlichen Organismen zu erfahren, indem sie die von ihnen synthetisierten Peptide untersuchten. Ihre Ergebnisse stellen einen Fortschritt in einem Bereich dar, in dem es immer noch viele Fragzeichen gibt.
  Rhinopias aphanes – Neuguinea
MARINE ARTENVIELFALT
Virtuelle Enzyklopädie der Fische
29 200 Arten, mehr als 211 200 Eigennamen in rund hundert Sprachen, an die 41 000 Fotos, Links zu über 37 500 wissenschaftlichen Artikeln, 1300 Mitarbeiter, 23 Millionen virtuelle Besuche pro Monat… Die mit Unterstützung der Europäischen Union und der FAO eingerichtete FishBase ist heute die größte virtuelle ichthyologische Bibliothek der Welt. Sie ist jedermann zugänglich – Berufsfischern, Wissenschaftlern oder ganz einfach Neugierigen, die mehr über die Besonderheiten und den Zustand der meeresbiologischen Artenvielfalt in allen Meeren und Ozeanen des Planeten wissen möchten. Warum sie nicht einmal besuchen?