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Lebensqualität und
Management lebender Ressourcen

Nachhaltige Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft

und integrierte Entwicklung des ländlichen Raums einschließlich der Berggebiete

  
  

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Projektbeispiel

Zuverlässige statistische Daten über die landwirtschaftliche Produktion sind entscheidend für die Verwaltung der beträchtlichen Haushaltsmittel, die für die Gemeinsame Agrarpolitik bereitgestellt werden. Im Rahmen des 1988 gestarteten, zehnjährigen Gemeinschaftsprojekts MARS konnte ein Fernerkundungsgerät entwickelt werden, mit dem man ein objektives Bild der Anbauflächen erhält. 200 Privatfirmen, Universitäten und Forschungslabors - bzw. 750 Personen - haben an diesem Fernerkundungsgerät mitgearbeitet. Es erlaubt, kohärente Daten zu beschaffen, anhand derer Modelle konstruiert und durch agro-meteorologische Informationen (Bodenbeschaffenheit, Regenfälle, Temperaturen usw.) ergänzt werden.

Grafik

Kontakt:
quality-of-life@ec.europa.eu
Fax: +32-2-296 43 22

Gesellschaftliche Aspekte

Mancherorts übertriebene Industrialisierung, Erschöpfung der Ressourcen, komplexes Management der unumgänglichen Verbindung zwischen Ökologie und Ökonomie usw. - Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft sind mit den gleichen entscheidenden Fragen konfrontiert, die eine rasche Antwort verlangen. Die Zukunft dieser Aktivitäten beschränkt sich nicht auf ihre produktive Dimension; sie sind nicht zuletzt auch die Garanten für ein nachhaltiges Management des europäischen Gebiets, das auf den erheblichen Beitrag der Bevölkerungsgruppen, die von diesen Aktivitäten leben, nicht verzichten kann.


Wirtschaftliche Aspekte

Die europäische Landwirtschaft, eine der leistungsfähigsten der Welt, betrifft 14 Millionen Menschen. Der Fischereisektor steht für rund 70.000 Unternehmen, 270.000 Fischer und 100.000 Schiffe, die unter der Flagge eines EU-Mitgliedstaats fahren. Mit einer Bewaldungsrate von 25 bis 30 % - die mit der Osterweiterung noch um knapp 10 % steigen wird - besitzt die Europäische Union einen beneidenswerten Waldbestand, nicht nur im Hinblick auf die wirtschaftliche Nutzung für den Weltmarkt, sondern auch auf ökologischer Ebene als Kohlenstoffreservoir.


Europäische Aspekte

Abgesehen von ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sichern diese drei Sektoren Europas Unabhängigkeit in wichtigen, wenn nicht sogar lebenswichtigen Bereichen - die Gemeinsame Agrarpolitik war nicht ohne Grund von Anfang an der Grundpfeiler des europäischen Hauses. Zusammenarbeit in der Forschung ist unbedingt notwendig, um die Gemeinschaftsvorschriften und -normen auszufeilen, die zu nachhaltiger Nutzung und ausgewogenem Management der natürlichen Ressourcen beitragen.


Forschungsbereiche
  • Neue oder verbesserte Produktions- und Nutzungssysteme - Ziel ist, das nachhaltige Management der Ressourcen, die Qualität der Erzeugnisse, die Wettbewerbsfähigkeit und die Beschäftigung in den Bereichen Landwirtschaft (Diversifizierung der Erzeugnisse, nachhaltige Produktionsmethoden), Fischereiwirtschaft (integriertes Management unter Berücksichtigung der ökologischen und sozioökonomischen Aspekte), Aquakultur (Verbesserung der Produktionstechniken usw.) und Forstwirtschaft (Mehrzwecknutzung, Unterstützung forstwirtschaftspolitischer Maßnahmen, Diversifizierung usw.) miteinander in Einklang zu bringen.
  • Integrierte Produktion und Nutzung von biologischem Material zur Verwendung außerhalb des Lebensmittelbereichs - Entwicklung "integrierter Produktions- und Verarbeitungsketten", die zu Industrieanwendungen führen können.
  • Unterstützung der Gemeinschaftspolitiken - Schutz- und Kontrollverfahren zwecks Unterstützung der richtigen Umsetzung der Gemeinschaftspolitik; Festlegung von Normen und Verordnungen.
  • Neue Instrumente für die Entwicklung ländlicher und anderer Gebiete - Optimierung der Entwicklung, unter Berücksichtigung der technologischen und sozioökonomischen Veränderungen, der Diversifizierung und der Beschäftigungsaussichten sowie der integrierten Entwicklung des ländlichen Raums und der Küstengebiete.
   
  


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