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Lebensqualität und
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Umwelt und Gesundheit

  
  

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Projektbeispiel

11 Forscherteams aus 10 EU-Ländern (Projekt APHEA) haben die kurzfristigen Auswirkungen der urbanen Luftverschmutzung auf die Gesundheit der Stadtbewohner untersucht. Die Studie wurde in 15 europäischen Städten durchgeführt und stützte sich auf die Analyse kombinierter Statistiken über die registrierten Verschmutzungsgrade und die allgemeine Sterbeziffer bzw. Erkrankungsrate. Diese Untersuchung hat gezeigt, daß sich alle untersuchten Schmutzstoffe (Schwebstaub, Schwefeldioxid, Ozon, Stickstoffdioxid) mit Ausnahme von NO2 tatsächlich auf die allgemeine Sterbeziffer im Zusammenhang mit kardiovaskulären und respiratorischen Erkrankungen auswirken. Die Ergebnisse schwanken je nach den untersuchten Städten. Die Arbeiten des derzeitigen Projekts APHEA 2 betreffen Fragen wie Umwelt, Klima oder Niveau der Volksgesundheit (vor allem Lebenserwartung).

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Kontakt:
quality-of-life@ec.europa.eu
Fax: +32-2-296 43 22

Gesellschaftliche Aspekte

Angesichts der Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die Gesundheit sind sehr strenge Auflagen zum Schutz der Bevölkerung notwendig. Die städtische - und manchmal auch die in ländlichen Gebieten festgestellte - Verschmutzung hat bereits erhebliche und nachweisbare gesundheitliche Folgen nach sich gezogen, insbesondere wenn die Ozonwerte aufgrund der durch Verkehr und Industrieaktivitäten hervorgerufenen Emissionen in die Höhe schnellen. Auch andere Faktoren, wie der Ausstoß bestimmter gashaltiger Stoffe bei der Müllverbrennung, sind ausgesprochen besorgniserregend. Die Erkennung der Auswirkungen von Verschmutzung und deren Vermeidung erfordern intensive Anstrengungen in wissenschaftlicher und technologischer Forschung.


Wirtschaftliche Aspekte

Die Gesundheitsschäden, die beispielsweise durch den jahrzehntelangen, unüberlegten Einsatz von Asbest in Gebäuden verursacht wurden, belasten die Gesundheitssysteme mit erheblichen Kosten. Die Entwicklung sauberer Verfahren ist nicht nur unter einem sozialen Gesichtspunkt geboten, sondern stellt darüber hinaus einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die gesamte Produktion der europäischen Industrie dar.


Europäische Aspekte

Umweltprobleme kennen keine Grenzen. Die Reduzierung der schädlichen Auswirkungen von Luftverschmutzung, Schwermetallen, toxischen Stoffen, elektromagnetischer Strahlung und Lärm sowie der Folgen von Umweltbelastungen am Arbeitsplatz wird künftig von europäischen oder sogar internationalen Vorschriften bestimmt. Parallel dazu war es zwingend geboten, die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit auf der Ebene der Europäischen Union auszubauen.


Forschungsbereiche
  • Erforschung umweltbedingter Krankheiten und Allergien - Behandlungs- und Vorbeugungsmethoden auf der Grundlage zuverlässiger epidemiologischer Daten und Klärung der Pathogenitätsmechanismen: Analyse und Quantifizierung der Auswirkungen von Umweltfaktoren auf die menschliche Gesundheit, Wechselbeziehung zwischen Umweltindikatoren und Indikatoren der Volksgesundheit, Verbesserung der Wirksamkeit von Vorbeugungs- und Behandlungsmethoden.

  • Neue Methoden für die Diagnose, Risikobewertung und Vorbeugung gesundheitsschädlicher Umweltauswirkungen - Anwendung multidisziplinärer Ansätze zur weiteren Klärung der Wechselwirkung zwischen sozialem Umfeld und Umwelt einerseits und Gesundheit andererseits. Ermittlung der für Umweltbelastungen anfälligen Gruppen und der entsprechenden Vorbeugungsmaßnahmen, um die Ursachen und gesundheitsschädlichen Umweltfaktoren zu verringern (Biomarkierung, Verbesserung prädiktiver Toxizitätstests, epidemiologische und biomedizinische Studien über die möglichen Auswirkungen nicht-ionisierender Strahlungen, wie sie beispielsweise von Mobiltelefonen erzeugt werden).
   
  


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