Bild der Wissenschaft

Erdölfallen

© CNRS Photothèque/Jean-Jacques Cornée
© CNRS Photothèque/Jean-Jacques Cornée

Salzbergwerk in Realmonte auf Sizilien (IT). Die Natriumchloridschichten (Steinsalz) erscheinen in Weiß und die Kaliumsalze in Beige. Diese Schichten stammen aus dem Zeitalter der Messinischen  Salinitätskrise – einem geologischen Ereignis, das auf die Austrocknung der Meerenge von Messina im Mittelmeer am Ende des Miozän vor rund fünf Millionen Jahren zurückgeht. Sie liefern einen Eindruck von diapirischen Fallen (künstlichen Salzstöcken mit geringer Dichte, die durch unterliegende Schichten emporragen), die dasselbe Alter haben und im Erdmantel eingebettet sind. Diese Fallen stellen eine mögliche geologische Formation dar, in der große Speicher mit Kohlenwasserstoffen (Erdöl oder Erdgas) entstehen.


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