Integration erreichen

Im CERN arbeiten mehr als 1 000 Wissenschaftler aus 94 Instituten und 28 Ländern am ALICE-Experiment. Dazu werden die Forscher Bleiionen im LHC miteinander kollidieren lassen, um den Zustand, der kurz nach dem Urknall – dem Big Bang – herrschte, im Labor nachzustellen. Mit den erhaltenen Daten wird man die Entwicklung der Materie von der Geburt des Universums bis heute untersuchen können. © CERN
Im CERN arbeiten mehr als 1 000 Wissenschaftler aus 94 Instituten und 28 Ländern am ALICE-Experiment. Dazu werden die Forscher Bleiionen im LHC miteinander kollidieren lassen, um den Zustand, der kurz nach dem Urknall – dem Big Bang – herrschte, im Labor nachzustellen. Mit den erhaltenen Daten wird man die Entwicklung der Materie von der Geburt des Universums bis heute untersuchen können.
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Der Weg zu einem vereinten und attraktiven Europäischen Forschungsraum (EFR), der die fünfte Freiheit, den freien Verkehr von Forschern, Wissen und Technologien garantiert, ist noch sehr lang. Sieben Jahre nach der Geburt des EFR-Vorhabens in Lissabon befasst sich die Kommission mit der zurückgelegten und der noch verbleibenden Wegstrecke. Diese langwierige Aufgabe, die von Reflexionen aus allen Ecken Europas genährt wird, begann 2007 mit der Veröffentlichung des Grünbuchs zum EFR, das mehrere Monate lang einer breiten öffentlichen Konsultation unterworfen wurde. So konnten die Fortschritte, aber vor allem die Verzögerungen und Mängel und die zu erkundenden Wege, um diese Lücken noch zu schließen, gemeinsam identifiziert werden.

Was sind die Früchte dieser Arbeit? Eine Wiederbelebung des EFR, die im Frühjahr 2008 in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana auf den Weg gebracht wurde. Sie führte bereits zur „Vision 2020“ für den EFR, die von der Union im Dezember 2008 verabschiedet wurde.

Parallel dazu hat die Union fünf Initiativen in den wichtigsten Bereichen gestartet: Forscherlaufbahnen und -mobilität, Forschungsinfrastrukturen, Wissenstransfer zwischen den öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie, gemeinsame Programmplanung sowie internationale Zusammenarbeit. Das Vorhaben ist enorm, doch die Zukunft des EFR hängt davon ab.


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