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Verbesserung der Lebensqualität
     
 

Verbesserung der Lebensqualität durch Forschung

Das Wissen in Bezug auf Struktur und Funktionen des Lebens hat sich explosionsartig vermehrt; bahnbrechende Veränderungen in so verschiedenen Bereichen wie Gesundheitsfürsorge, Pharmazie, Lebensmittel und Landwirtschaft sind die Folge. Aber die Herausforderungen der Zukunft, angefangen beim Wiederauftreten vermeintlich besiegter Krankheiten bis hin zur Verschwendung natürlicher Ressourcen, lassen keine Selbstgefälligkeit zu.

Die Kluft zwischen menschlicher Tätigkeit und den natürlichen Ressourcen, die der Mensch zum Überleben braucht, wird von Tag zu Tag größer. Einerseits führen Umweltschäden zu neuen Zivilisationskrankheiten, andererseits dreht sich die Spirale der Gesundheitskosten immer weiter nach oben ­ eine Tendenz, die durch die Überalterung der Bevölkerung noch zusehends verschärft wird. Das Aufkommen neuer Viruskrankheiten wie AIDS und das Wiederauftreten von Krankheiten, die man besiegt glaubte, sind ein globales Problem geworden. Neue Errungenschaften in den Biowissenschaften bieten revolutionäre Lösungen für diese Herausforderungen; sie sind in der Lage, wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung anzukurbeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrien zu steigern, auch wenn sie in vielen Fällen ethische Fragen hervorrufen.

Vorhandenes Potential nutzen
Europa verfügt über eine starke Tradition und hervorragende Forschungsleistungen in den Biowissenschaften. Leider genügen wissenschaftliche Leistung und Kapazität auf nationaler Ebene oft jedoch nicht, um mit der immer umfangreicher und komplexer werdenden Forschung in diesem Bereich Schritt zu halten. Daher müssen Europas Forschungsinstitute und -unternehmen in der Lage sein, auf die Ressourcen eines vereinten Kontinents zurückzugreifen, wenn sie weiter zur Spitzenklasse im Bereich der Biowissenschaften gehören wollen.
Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt die Europäische Union genau diese Bemühungen und fördert zahlreiche kooperative Projekte und Forschungsnetze, die die Arbeitsweise vieler europäischer Wissenschaftler revolutioniert und zu überraschenden Ergebnissen geführt haben.
Ziel des Forschungsprogramms Lebensqualität und Management lebender Ressourcen ist, diese Zusammenarbeit noch zu intensivieren und dadurch die Barrieren zwischen Forschern und Unternehmen in den verschiedenen europäischen Ländern zu überwinden. Wie alle Programme des Fünften Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (1998-2002) soll auch das hier vorgestellte Programm Europas wissenschaftliche Kapazität in wettbewerbsfähige und marktfähige Produkte umsetzen, die die Lebensqualität verbessern, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie erhöhen und die Umwelt schützen.
Ziel des Programms ist, die Rolle der Biowissenschaften für Industrie und Gesellschaft klarzumachen. Obwohl die Grundlagenforschung wichtiger Bestandteil des Programms ist, kommt der größte Teil der bereitgestellten Mittel nur wenigen "Leitaktionen" zugute, von denen jede einer der großen Herausforderungen entspricht, mit denen die europäische Gesellschaft konfrontiert ist - Gesundheit, Nutzung natürlicher Ressourcen, Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und Beschäftigung. Dadurch dass Europas wissenschaftliche und industrielle Ressourcen in multidisziplinäre, transnationale Forschungsteams eingebracht werden, sollen sie dazu beitragen, unsere Lebensqualität zu verbessern ­ heute und in Zukunft.

       
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