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European Flag    Europa Die Europäische Kommission Forschung Fünftes Rahmenprogramm
Verbesserung der Lebensqualität
     
   

Ein integrierter Ansatz für Biowissenschaften

Das Programm versteht die Biowissenschaften als einen einzigen Aktionsbereich, dessen klares Ziel darin besteht, die Lebensqualität und den Umgang mit lebenden Ressourcen zu verbessern. Es ist darauf ausgerichtet, natürliche Ressourcen zu erschließen und für wissenschaftliche Entdeckungen, Industrieproduktion, Nutzung und Anwendungen zu einem integrierten Ansatz zu kommen.

 
   

Wie alle Aktivitäten des Fünften Rahmenprogramms fördert auch das Programm Lebensqualität grenzüberschreitende Spitzenforschung, die den großen Bedürfnissen der europäischen Gesellschaft gerecht werden soll. Ziel ist, unser Wissen über unsere Umwelt zu vertiefen und zu lernen, wie wir dieses Wissen intelligent nutzen können. Die Forschungsprojekte und -netze sollen die heutige Lebensqualität verbessern und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen für künftige Generationen schützen.

Motor für wirtschaftliches Wachstum
Die europäische Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aus Universität und Industrie soll aber auch die erhöhte Bedeutung der Biowissenschaften für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit insgesamt zum Tragen bringen und damit Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen in den traditionellen Industrien sowie im sich rapide entwickelnden Biotechnologiesektor fördern. In diesem Zusammenhang wird das Programm besonders auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einbeziehen, d.h. die kleinen, innovativen Unternehmen, die bedeutende Neuentwicklungen geschafft haben, sowie Unternehmen aus traditionellen Branchen, für die Biotechnologie zukunftsweisende Perspektiven bietet.
Die allgemeine Strategie des Programms Lebensqualität zielt auf die spezifischen Bereiche ab, wo das größte Potential für wesentliche Entwicklungen gegeben und Fortschritt für die europäische Bevölkerung von größtem Nutzen ist. Das Prosgramm umfasst sechs Leitaktionen, die klare und fest umrissene Ziele verfolgen, und die den Bedürfnissen von Gesellschaft und Industrie entsprechen: Verbesserung der Gesundheits- und Lebensmittelqualität, Bekämpfung von Krankheiten, Verbesserung der Lebensbedingungen und Gesundheitspflege für ältere Menschen, industrielle Anwendungen von Biotechnologie und nachhaltigere Nutzung der natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus sollen die geplanten Forschungsarbeiten für Gemeinschaftspolitiken in Bereichen wie Landwirtschaft, Fischerei, Umweltmanagement, Gesundheit und Verbraucherschutz eine solide wissenschaftliche Grundlage bieten.

Strategische Wissensgrundlage
Mit Blick auf die Schaffung einer europäischen Wissensgrundlage in Bereichen mit strategischer Bedeutung finanziert das Programm auch generische Forschungsaktivitäten in einer Vielzahl von Bereichen. Dabei geht es u.a. um die Vertiefung unseres Wissens von Genom und Gehirn, die Verbesserung der Volksgesundheit und die Beherrschung chronischer Krankheiten sowie die Lösung entstehender sozioökonomischer und ethischer Probleme, die mit den Biowissenschaften verbunden sind.
Die Umsetzung dieser Aktivitäten ­ Leitaktionen und generische Forschung ­ wird ergänzt durch Initiativen, die auf die europäische Forschungsinfrastruktur, die Verbreitung und Verwertung von Ergebnissen sowie die Ausbildung von Forschern, insbesondere junger Wissenschaftler, ausgerichtet sind. Die Rolle von KMU und Jungunternehmen soll gestärkt, die Öffentlichkeit durch effektivere Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft im weitesten Sinne, besser informiert werden.
Schließlich stellt das Programm sicher, dass Europas sozioökonomische Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen durch Rückkoppelung zu Organisationen die in bezug auf wirtschaftliche Analyse, wissenschaftliche Evaluierung, technologische Bewertung sowie in Fragen der Soziologie und Ethik über das erforderliche Expertenwissen verfügen.

Aufschlüsselung der Haushaltsmittel (Mio. Euro)


       
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