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Pressemitteilung

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Gewinner des 16. Europäischen Wettbewerbs für junge Wissenschaftler

Schüler aus Österreich, Dänemark und Deutschland ausgezeichnet

Dublin, 29. September 2004

Projekte zur Fertigung von Mikrophonen, zur Synthese von Antidepressiva und zu einem Ultraschallsensor für Gaschromatographie haben heute in Dublin die drei ersten Preise beim 16. Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler gewonnen. Die Gewinner kommen aus Österreich, Dänemark und Deutschland, und Teilnehmer aus mehreren anderen Ländern (Türkei, Polen und Litauen) wurden in so vielfältigen Bereichen wie Informatik, Biologie, Umwelt, Mathematik und Physik mit zweiten und dritten Preisen ausgezeichnet. (Siehe Anlage für Einzelheiten über alle Preisträger.)

Mit „Céad Míle Fáilte“ oder „Hunderttausend Mal Willkommen“ wurden die rund 100 jungen Teilnehmer (und zahlreiche weitere Besucher) des 16. Europäischen Wettbewerbs für junge Wissenschaftler in Dublin begrüßt, wo der Wettbewerb diese Woche stattgefunden hat. Vom 25. bis zum 29. September 2004 konkurrierten einige der vielversprechendsten jungen wissenschaftlichen Talente aus ganz Europa um neun Preise im Gesamtwert von €28.500, die heute in einer von Mary Harney, der irischen Tánaiste (stellvertretenden Premierministerin) und Ministerin für Unternehmen, Handel und Arbeit, geführten Feierstunde in der St Patrick’s Hall, im Dubliner Schloss von Achilleas Mitsos, Generaldirektor der GD Forschung der Europäischen Kommission, verliehen wurden. Die Gewinner wurden von einer Jury aus 15 Experten1 ausgewählt.

Die Teilnehmer im Alter von 15 bis 20 Jahren vertraten 34 europäische Länder – sowie China und die USA – und stellten 73 Gewinnerprojekte der nationalen Wettbewerbe vor, die ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen abdeckten1. Sie hatten ebenfalls die Gelegenheit, die Nobelpreisträger Sir Harry Kroto und Professor Erwin Neher zu treffen, dank derer die Teilnahme an dem europäischen Wettbewerb über Jahre hinweg in Erinnerung bleiben wird. Für die Gewinner der verschiedenen Preise könnte sich der Wettbewerb auch als Sprungbrett für eine künftige Karriere in der Wissenschaft erweisen.

Als Bestandteil des Programms Wissenschaft und Gesellschaft der EU zielt diese jährlich stattfindende Veranstaltung darauf ab, junge Menschen zu ermutigen, ihrem wissenschaftlichen Interesse nachzugehen und wissenschaftliche Karrieren zu beginnen.

Die 73 teilnehmenden Projekte deckten ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen ab – von Technik und Umwelt bis hin zu Medizin, Chemie, Biologie, Geowissenschaften, Mathematik und Sozialwissenschaften. Der Standard der Teilnehmer ist immer hoch, und verschiedene Projekte haben in der Vergangenheit zu wissenschaftlichen Durchbrüchen oder zur Entstehung neuer Unternehmen geführt (siehe Beispiele auf der Website des Wettbewerbs1). Nur Projekte, die bei den nationalen Wettbewerben für junge Wissenschaftler einen der ersten Preise gewonnen haben, können an dem europaweiten Wettbewerb teilnehmen. So stellt der Wettbewerb eine echte wissenschaftliche Herausforderung für die über 30.000 jungen Wissenschaftler dar, die jedes Jahr an den nationalen Wettbewerben teilnehmen.

In ihrer Willkommensansprache an die Teilnehmer erklärt Mary Harney: „Dieser Wettbewerb wird die Chancen, welche die Wissenschaft jungen Menschen bieten kann, aufzeigen und fördern und dafür sorgen, dass die Allgemeinheit die Wissenschaft und deren Rolle in allen Aspekten unseres täglichen Lebens verstärkt wahrnimmt... Internationale Wettbewerbsfähigkeit hängt immer stärker von wissenschaftlichem und technologischem Können ab, und die jungen Menschen, die am 16. Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler teilnehmen, sind die nächste Unternehmergeneration – ich bin zuversichtlich, dass die Zukunft in ihren Händen sicher sein wird.“

1: Einzelheiten über die Jury, die Projekte und weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf der Website des Wettbewerbs: http://ec.europa.eu/research/youngscientists/code/press-centre_en.htm

Weitere Informationen

Weitere Informationen über den Europäischen Wettbewerb für junge Wissenschaftler und hochaufgelöste Fotos zum Herunterladen stehen hier zur Verfügung: http://ec.europa.eu/research/youngscientists/code/press-centre_en.htm

Sie können sich ebenfalls in Verbindung setzen mit:
Stephen P. Gosden, Generaldirektion Forschung, Europäische Kommission
Tel.: +32.2.2960079, Fax: +32.2.2958220, E Mail: stephen.gosden @ cec.eu.int

Für audiovisuelle Medien. Eine 26-minütige Dokumentation über den Wettbewerb (frei von Fernsehrechten) wird gerade produziert. Um eine kostenlose Kopie zu erhalten, setzen Sie sich bitte mit Gérald Alary, DDB Focus-Europe – Vertragspartner der Europäischen Kommission im Rahmen dieser Veranstaltung – in Verbindung.
Tel.: +32.2.7612029, Fax: +32.2.7611906, E Mail: Gerald.alary @ ddb.be

Anlage

16. Europäischer Wettbewerb für junge Wissenschaftler

Die Preise

Die Teilnehmer bewerben sich auf der Grundlage ihrer Arbeit und von Gesprächen mit der Jury um neun „zentrale“ Preise. Zusätzlich wird eine begrenzte Anzahl von Ehren- und Sonderpreisen an Teilnehmer verliehen, die nach Meinung der Jury von den besonderen Erfahrungen profitieren werden, welche diese Preise bieten. Die zentralen Preise sind:

  • Drei erste Preise im Wert von je € 5.000
  • Drei zweite Preise im Wert von je € 3.000
  • Drei dritte Preise im Wert von je € 1.500

Zu den Ehrenpreisen gehören Reisen inklusive aller Kosten zum London International Youth Science Forum und zum Stockholm International Youth Science Seminar. Darüber hinaus gibt es sieben gestiftete Spezialpreise: einen fünftägigen, technisch und kulturell ausgerichteten Besuch des Europäischen Patentamts in München und einwöchige Aufenthalte bei den folgenden Mitgliedern von EIROforum2 : CERN: Das europäische Laboratorium für Teilchenphysik, EFDA: Das europäische Abkommen zur Entwicklung der Fusionsforschung, EMBL: Das europäische Laboratorium für Molekularbiologie, ESRF: The European Synchrotron Radiation Facility, ESA: Die europäische Weltraumbehörde, ESO: Die europäische Südsternwarte, ILL: Das Institut Laue-Langevin.

Einzelheiten zu den Gewinnern der gestifteten Spezialpreise sind auf der Website des Wettbewerbs abrufbar: http://ec.europa.eu/research/youngscientists/code/press-centre_en.htm

2: EIROforum ist eine Kooperation europäischer zwischenstaatlicher Forschungseinrichtungen. Als weltweite Anführer in ihren jeweiligen Wissenschaftsgebieten stellen die Mitgliedsorganisationen von EIROforum die europäische Wissenschaftsspitze dar und versetzen europäische Wissenschaftler in die Lage, wirklich aktuelle Forschung durchzuführen und weltweit wettbewerbsfähig zu sein.

Preisträger

ERSTE PREISE (€ 5.000 pro Projekt)

Land: Österreich
Teilnehmer: Martin Knöbel
Alter: 20
Stadt/Region: Neunkirchen
Hobbys: Tanzen, Skifahren, Mountainbike
Berufswunsch: Bionik/Raumfahrttechnologie/Medizintechnologie
Schule: Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Mödling


Teilnehmer: Gerhard Schöny
Alter: 19
Stadt/Region: Breitenfurt
Hobbies: Saxophon, diverse Sportarten
Berufswunsch: Medizintechnologie/Automationstechnologie
Schule: Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Mödling


Teilnehmer: Florian Grössbacher
Alter: 19
Stadt/Region: Baden bei Wien
Hobbies: Snowboarding, Fußball
Berufswunsch: Automationstechnologie/optische Charakteristika
Schule: Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Mödling
Fachgebiet: Technik
Projekttitel: Ein Durchbruch in der Fertigung von Kondensatormikrophonen
  Die Teilnehmer haben die erste automatische Stimmvorrichtung
für Membranen von Kondensatormikrophonen entwickelt und hergestellt. Normalerweise werden Mikrophonmembranen von Hand gestimmt, was zu einer großen Streuung von Vibrationen (der Eigenfrequenz) führt. Die neu entwickelte Vorrichtung ist in der Lage, die Membranen automatisch und sehr präzise zu stimmen, so dass solche Vibrationen vermieden und dadurch Produktionszeit und kosten verringert werden.

 

Land: Dänemark
Teilnehmerin: Charlotte Strandkvist
Alter: 18
Stadt/Region: Svendborg
Hobbies: Karate
Berufswunsch: Chemie-Ingenieurin/Chemieprofessorin
Schule: Svendborg College
Fachgebiet: Chemie
Projekttitel: Verbesserung der Methode zur Synthese von N-methyl-Fluoxetin im Labor
  Dieses Projekt kombiniert theoretische Beobachtungen mit experimenteller Arbeit, um eine ursprüngliche Methode zur Synthese eines antidepressiven Medikaments zu verbessern. Das Projekt hat das Ziel, dass Schüler sich darüber bewusst werden, welche sehr reale Wirkung die Arbeit im Labor auf das Leben von Menschen außerhalb des Labors haben kann.

 

Land: Deutschland
Teilnehmer: Mario Chemnitz
Alter: 17
Stadt/Region: Zschornewitz
Hobbies: Zeichnen, Lesen, Programmieren, Forschen
Berufswunsch: Informatiker, Physiker
Schule: Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen
Fachgebiet: Physik
Projekttitel: Ultraschallsensor für Gaschromatographie
  Ein traditioneller Gaschromatograph analysiert Gasgemische und deren Bestandteile. Diese Geräte sind teuer, daher hat der Teilnehmer einen preiswerten, jedoch hochempfindlichen Ultraschallsensor entwickelt, der auf der Beziehung zwischen der Schallgeschwindigkeit und der Molekularmasse eines Gases basiert. Die Analysen können mittels eines PC Software-Pakets durchgeführt werden.

ZWEITE PREISE (€ 3.000 pro Projekt)

Land Name des Teilnehmers Alter Fachgebiet Titel
Polen Marcel Kolodziejczyk 19 Mathematik Eine gefälschte Münze
Deutschland Computer 20 Computer Internetzugang für Gäste
Türkei Mehmet Halit Calayir 19 Physik Konstruktion eines Seismographen
Mehmet Çakan 19

DRITTE PREISE (€ 1.500 pro Projekt)

Land Name des Teilnehmers Alter Fachgebiet Titel
Türkei Okan Sankur 18 Computer N gram-basierte Sprachklassifi-zierung
Polen Artur Lewandowski 20 Biologie Lernprozess bei Ameisen
Litauen Laurynas Pliuškys 17 Umwelt Eine Analyse des Wassers in den Seen von Trakai und ein neuer Biosensor für die Bestimmung von Schwermetallen

EHRENPREISE

Stockholm International Youth Science Seminar 2004
Teilnahme an der Verleihung der Nobelpreise 2004, Treffen mit den Nobelpreisträgern und Teilnahme an einer Reihe weiterer wissenschaftlicher/kultureller Aktivititäten während dieser Woche.

Land Name des Teilnehmers Alter Fachgebiet Titel
Dänemark Charlotte Strandkvist 18 Chemie Verbesserung der Methode zur Synthese von N methyl-Fluoxetin im Labor
Türkei Mehmet Halit Calayir 19 Physik Konstruktion eines Seismographen
Mehmet Cakan 19

London International Youth Science Forum 2005
Treffen mit jungen Wissenschaftlern aus der ganzen Welt und Teilnahme am jährlichen zweiwöchigen, intensiven Sommerfestival der Wissenschaft im Juli-August 2005.

Land Name des Teilnehmers Alter Fachgebiet Titel
Österreich Martin Knöbel 20 Technik Ein Durchbruch in der Fertigung von Kondensatormikrophonen
Gerhard Schöny 19
Florian Grössbacher


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