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Brüssel, den 30. Oktober 2000

Eine öffentliche Debatte über Genom-informationen und ihre verantwortungsvolle Nutzung
Eine Konferenz und ein Internet-chat

Stichworte: Genetik, Genom, öffentliche Debatte

Die Konferenz ‘Genetik und die Zukunft Europas’, welche am 6. November eröffnet wird, ist der erste Anlass dieser Art. Sie ist eine der Initiativen, welche die Europäische Kommission lanciert, um Wissenschaftler/innen zu einem Diskurs mit führenden Politiker/innen und Wirtschaftsführer/innen sowie Vertreter/innen der Gesellschaft anzuregen. Das Ziel der Konferenz ist die Lancierung einer Debatte über den verantwortungsvollen Gebrauch und die Verwertung von genetischen Informationen in Medizin, Ernährung, Umwelt und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Konsequenzen. Philippe Busquin, Europäischer Forschungs-kommissar, präsentiert diese Initiative an einer Pressekonferenz am 7. November.

„Wir alle realisieren, dass die Entwicklung in den Lebenswissenschaften unser tägliches Leben massgeblich beeinflusst; aber wir wissen nicht, welche Konsequenzen dies für uns hat. Deshalb habe ich eine Gruppe von hochrangigen Experten gebeten, diese Konferenz zu organisieren. In ihrem Mittelpunkt stehen nicht allein die Lebenswissenschaften, sondern die Lebenswissenschaften und die Gesellschaft“, sagt Forschungskommissar Busquin.

Die Konferenz wird live über Internet übertragen; nach ihrem Abschluss wird Kommissar Busquin an einem Internet-chat teilnehmen, an dem er während zwei Stunden Fragen von Europäischen Bürger/innen in elf Sprachen beantworten wird.

Lebenswissenschaften stehen im Mittelpunkt einer Debatte, welche viele -- häufig entgegengesetzte - Interessen tangiert. Öffentlichkeit und Politiker/innen stehen dem wissenschaftlichen Fortschritt im Bereich der menschlichen Genomforschung und der industriellen Verwertung dieser Forschungsresultate kritisch gegenüber. Ein Austausch zwischen führenden Forschenden, Industrieführer/innen, Politiker/innen, Medienexpert/innen und Vertreter/innen von Nichtregierungs-organisationen sowie weiteren gesellschaftlichen Kreisen über die nutzbringende und verantwortungsvolle Anwendung von Resultaten aus der Humangenom-forschung ist nötig, um eine öffentliche Debatte zu lancieren.

Die Konferenz ‚Genetik und die Zukunft Europas‘ erlaubt eine Diskussion ohne Vorurteile über die wissenschaftlichen, ökonomischen und ethischen Implikationen einer fortgeschrittenen Genomforschung. Sie ist der erste von der hochrangigen Expertengruppe durchgeführte Anlass. Forschungskommissar Busquin hat dieses Gremium eingesetzt, damit es ihn über die absehbaren Entwicklungen in den Lebenswissenschaften und ihre Technologien berät. Professor Axel Kahn, Präsident der hochrangigen Expertengruppe, wird an der Konferenz den Vorsitz führen. Philip Campbell, Chefredakteur von ‚Nature‘, wird die abschliessende Diskussionsrunde leiten, welche zusätzlich zu den vier thematischen Debatten stattfindet.

Eine begrenzte Anzahl von Konferenzplätzen steht noch zur Verfügung. Sie wird live auf Internet übertragen wird. Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: http://ec.europa.eu/research/quality-of-life/genetics.html.

Am 7. November um 11.00 Uhr lädt Kommissar Busquin zu einer Pressekonferenz ein. Journalist/innen, welche an der Pressekonferenz oder am Kongress teilnehmen möchten, sind gebeten, die Europäische Kommission zu kontaktieren.

Europäische Bürger/innen, welche mit Kommissar Busquin über die in der Konferenz angesprochenen Themen diskutieren möchten, können sich am 7. November von 18.30 bis 20.30 Uhr an einer Live-Diskussion auf Internet beteiligen. Fragen an Kommissar Busquin können aber bereits jetzt gestellt und an chat-busquin@ec.europa.eu geschickt werden. Sie werden während des ‚Chats‘ beantwortet. Die Diskussion wird in den elf offiziellen Sprachen der Europäischen Kommission geführt.

Konferenz-Webseiten:

Internet chat:

Zusätzliche Informationen:

Stéphane Hogan, Programm Lebensqualität, Generaldirektion Forschung  
Tel : +32.2.296.29.65, E-mail : Research Contact

Michel Claessens, Kommunikationsabteilung, Generaldirektion Forschung
Tel : +32-2-295.99.71, E-mail: michel.claessens@ec.europa.eu

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PRESSEMITTEILUNGEN | 30.10.2000