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Brüssel, 27 April 2000

Fragen und Erwartungen an die Biowissenschaften -
Kommission will eine offene Diskussion

Kommission benennt elf hochrangige Experten und veröffentlicht Ergebnisse einer Meinungsumfrage

Eurobarometer 52.1 - The Europeans and Biotechnology. FULL REPORT in PDF (2.5 Mb)

BIOSCIENCES HIGH LEVEL GROUP (BHLG) - MEMBERSHIP LIST (in Englisch)

EUROBAROMETER 2000 SUMMARY REPORT (in Englisch)

[Mitteilung von 19.April 2000 - Embargo bis 27.April 2000 um 12 Uhr]

In einem Pressegespräch am 27. April 2000 wird Forschungskommissar Philippe Busquin formell die Einsetzung einer Expertengruppe zu Fragen der Biowissenschaften ankündigen. Die aus hochangesehenen europäischen Wissenschaftlern bestehende Gruppe soll sich mit den weitreichenden Chancen und Herausforderungen beschäftigen, die sich für unsere Gesellschaften aus der Entwicklung der Biowissenschaften ergeben. Die Gruppe soll die Kommission auch bei der Vorbereitung eines „Gipfeltreffens" über Fragen der Biowissenschaften beraten.

„Ich möchte die Vertreter der Wissenschaft wieder zu intensiver Diskussion einladen, da Europa es sich angesichts der anstehenden Entwicklungen nicht leisten kann, auf fundierten wissenschaftlichen Rat zu verzichten" sagte Kommissar Busquin zur Erläuterung seiner Initiative und ergänzte, dass „bewusste politische Entscheidungen in diesem Bereich nicht getroffen werden können ohne kompetente Beratung durch Experten und ohne eine entsprechende öffentliche Diskussion".

Fortschritte in der biowissenschaftlichen Forschung schaffen bisher ungeahnte Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger in Europa. Gleichzeitig verbinden sich mit diesen Entwicklungen aber auch erhebliche Ängste und Befürchtungen - beim durchschnittlichen Bürger ebenso wie bei politischen Entscheidungsträgern. Aus diesem Grund hat Kommissar Busquin die Initiative ergriffen und elf der führenden europäischen Experten in diesem Bereich gebeten, sich für die Arbeit dieser Expertengruppe zur Verfügung zu stellen. Die Gruppe hat den Auftrag, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse sich zu den vorhersehbaren Entwicklungen und ihren Folgen zu äußern und Anregungen zu geben zu der Frage, wie die Wissenschaft selbst sich besser in den erforderlichen Dialog mit der Gesellschaft einbringen kann.

Die Expertengruppe wird am 26./27. April ihre erste Sitzung abhalten und unmittelbar danach im Rahmen einer Pressekonferenz erläutern, mit welchem Ansatz sie die genannten Herausforderungen und Fragestellungen angehen wird. Im Rahmen der Pressekonferenz sollen auch die vorläufigen Ergebnisse einer Eurobarometer Meinungsumfrage zu Fragen der Biotechnologie vorgestellt werden. Diese jüngste - seit 1991 zum vierten Mal durchgeführte - Meinungsumfrage weist gegenüber der Vergangenheit Veränderungen der öffentlichen Meinung auf, die für die Zukunft der Biowissenschaften in Europa wichtig sind (sieh nachstehende Auszüge in Englisch). Insbesondere ist ein Vertrauensverlust quer durch alle Organisationen, insbesondere aber bei Umweltschutzverbänden und im akademischen Bereich zu verzeichnen.

Die Pressekonferenz findet am 27. April 2000 von 10.45 Uhr bis 12.00 Uhr im Breydel-Gebäude der Europäischen Kommission, Avenue d'Auderghem 45 in 1040 Brüssel statt. Nach der eigentlichen Pressekonferenz haben Journalisten Gelegenheit, bei einem Imbiss mit den Mitgliedern der Expertengruppe und mit Kommissar Busquin weiterführende Fragen zu erörtern. Vertreter der Presse, die an dieser Begegnung interessiert sind, werden gebeten, sich mit den Mitarbeitern der Generaldirektion Forschung Stéphane Hogan oder Michel Claessens in Verbindung zu setzen.

Für weitere Informationen:

Stéphane Hogan, Programm Lebensqualität, GD Forschung
Fax: +32.2.299.1860
E-mail : Research Contact

Michel Claessens, Referat Kommunikation, GD Forschung
Fax: +32-2-295.82.20
E-mail: michel.claessens@ec.europa.eu

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PRESSEMITTEILUNGEN | 31.05.2000