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image Europäische Forschung - Information > Forschung und Gesellschaft > Nationale Eigenheiten
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imageimageimage Veröffentlichung: 03/04/2002
 image Nationale Eigenheiten
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  Die Wahrnehmung von Wissenschaft und Technik, die wissenschaftliche Kultur, die Bedeutung dieser Themen im Unterricht, die Einstellung zu ethischen Fragen oder der Rolle von Forschern variieren von einem Land zum anderen. Ein kleiner Leitfaden dieser kleinen (und großen) Unterschiede – jeder hebt sich auf seine Weise vom „Durchschnitt“ ab.
   
     
   

Belgien

Mit am wenigsten Widerstand gegen GVO: 19% finden, dass ihr Vorhandensein in Lebensmittelprodukten keine besondere Gefahr darstellt (EU : 14,6%).

Dänemark

Wissen in puncto Wissenschaft und Technik am besten Bescheid (51% halten sich für gut informiert, gegenüber 33,4% der Europäer).
Erhebliche Erwartungen gegenüber der Forschung: 94,1 % der Dänen glauben beispielsweise, dass der wissenschaftliche und technische Fortschritt helfen wird, Krankheiten wie Krebs oder Aids zu besiegen (EU-Durchschnitt: 80,5%).
82,5 % von ihnen sind der Meinung, dass die Erweiterung das wissenschaftliche und technische Potenzial der Bewerberländer steigern wird (EU: 62,7%).

Deutschland

Interessieren sich am wenigsten für Wissenschaft und Technik (66,6% sind diese Themen gleichgültig, gegenüber 52,2% in der Europäischen Union).
Positive Einstellung zur europäischen Forschung: 64,7% halten sie für effizienter als die auf nationaler Ebene (EU: 58,2%).
Die Neuen Länder gehören zu den klaren Befürwortern der Erweiterung: 82,5 % der Befragten glauben, dass sie das wissenschaftliche und technologische Potenzial der Mitgliedstaaten erhöhen wird (EU: 53,3%).

Finnland

Große Erwartungen an Wissenschaft und Technik und deren Beitrag zur Beseitigung von Armut und Hunger (43,6% gegenüber einem EU-Durchschnitt von 30,4%).
Wenig Wissen über die europäische Forschungspolitik: Nur 18,4% der Finnen wissen, dass die Europäische Union in diesem Bereich tätig ist (EU: 38,2%).

Frankreich

Beschränktes Vertrauen zu den Wissenschaftlern: Knapp 56% der Befragten schenken ihnen Glauben, wenn es darum geht, die Gründe für eine Katastrophe zu erklären (EU: 62,7%). 75,4% sind außerdem der Meinung, dass ihr Wissen ihnen eine gefährliche Macht verleiht (EU: 63,2%).
Positive Einstellung zur europäischen Koordination der Forschung: 87,4% sähen gern eine verstärkte Koordination zwischen den Mitgliedstaaten (EU: 80,4%).

Griechenland

90,3% der in ethischen Fragen sehr empfindlichen Griechen glauben, dass die Behörden die Wissenschaftler zwingen könnten, ethische Normen einzuhalten (verglichen mit 80,3% in der Europäischen Union). 70,1% halten sie für verantwortlich für die Verwendungen – auch die schädlichen – ihrer Entdeckungen (EU: 42,8%).
Sie meinen, dass die Wissenschaftler beim Rinderwahnsinn eine wichtige Rolle gespielt haben (84,8% gegenüber 50,6% in der Europäischen Union), und lehnen GVO kategorisch ab: 93,3% wollen keine derartigen Nahrungsmittel (verglichen mit 70,9% in der Europäischen Union).
66,8% der Befragten sind der Auffassung, dass die europäische Forschung effizienter ist als die nationale (EU: 58,2%).
60,9% erklären Interesse an Wissenschaft und Technik, und 25,5% (EU:14,7%) bezeichnen sich als „interessiert“, aber „nicht informiert“.

Italien

59,4% der Italiener finden, dass mehr Frauen wissenschaftliche Fächer studieren und in diesem Bereich Karriere machen sollten (EU: 70,8%).
Sie schätzen die europäische Forschung und halten sie für effizienter als die auf Ebene der Mitgliedstaaten (65,1% gegenüber 58,2% in der Europäischen Union).

Irland

Die niedrigste Quote im Hinblick auf Besuche von Museen und Wissenschaftszentren: 4,1% gegenüber 11,3% in der EU.
Das geringste Vertrauen zu Wissenschaftlern (22,9% verglichen mit 44,9% in der Europäischen Union).

Luxemburg

65,8% der Luxemburger interessieren sich besonders für die Umwelt: ein Rekord angesichts des EU-Durchschnitts von 51,6%.

Niederlande

Die Niederländer haben das größte Interesse am Internet (47,9% gegenüber 27,9% in der Europäischen Union) und gehören zu jenen, die am wenigsten Widerstand gegen GVO zeigen: 52,6% von ihnen möchten sie nicht auf dem Teller haben, gegenüber 70,9% in der EU.

Österreich

Am kritischsten gegenüber der Welt des Wissens: 33,1% betrachten die Schulen und Universitäten als die unwichtigste Quelle für Informationen über wissenschaftliche Entwicklungen (EU : 20,6%).

Portugal

Die Portugiesen halten sich in puncto Wissenschaft und Technik für am schlechtesten informiert (73,2%, gegenüber 61,4% in der Europäischen Union) und haben logischerweise auch das geringste Interesse an einschlägiger Lektüre (78% erklären, nur wenig Artikel zu diesen Themen zu lesen, verglichen mit 60,6% in der Europäischen Union).
Zum Internet haben sie eine positive Einstellung; ihrer Meinung nach verbessert diese Technologie ihre Lebensqualität (50%, 39,4% in der EU).
Nur 18,3% von ihnen wissen, dass die Europäische Union im Forschungsbereich aktiv ist (EU: 38,2%).

Schweden

64,3% derSchweden erklären, sie seien an Wissenschaft und Technik interessiert (gegenüber 45,3% in der EU). 19,4% von ihnen besuchen im Übrigen Museen und Wissenschaftszentren (EU-Durchschnitt: 11,3%).
Die Wissenschaftler genießen ihr Vertrauen: 68,6% meinen, dass sie nicht verantwortlich sind für die schädlichen Verwendungen ihrer Entdeckungen (verglichen mit 42,3% in der Europäischen Union).
Sind sie technophob? 72,5% halten die meisten Hightech-Produkte für Spielereien (51,5% in der EU).
Sind sie euroskeptisch? Auf jeden Fall, was die europäische Forschung anbelangt, die 38,3% von ihnen (EU: 18,6%) für weniger effizient halten als die nationale Forschung.

Spanien

Positive Einstellung zur Erweiterung: 61% der Befragten glauben, dass sie den Mitgliedstaaten ein wissenschaftliches und technisches „Plus“ bringen wird (EU: 53,3%).

Vereinigtes Königreich

Die Briten haben eine kritische Einstellung zur Rolle der Europäischen Union. Nur 66,8% von ihnen sind der Meinung, dass sie in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Technologie tätig sein sollte – verglichen mit einem Unionsdurchschnitt von 80,2%.

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