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image Europäische Forschung - Information > Forschung und Gesellschaft > Das Desinteresse der Jugend
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imageimageimage Veröffentlichung: 03/04/2002
 image Das Desinteresse der Jugend
FTE info Sonderausgabe
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  Kinder lieben die Naturwissenschaft, aber mit zunehmendem Alter verlieren sie das Interesse. Um hier gegenzusteuern, entwickeln viele Lehrer aktive Unterrichtsmethoden, die vor allem auf eigenen Erfahrungen aufbauen. Eine Maßnahme, die ein Viertel der Europäer gutheißen – ihrer Meinung nach ist die Tatsache, dass „der naturwissenschaftliche Unterricht zu langweilig ist“, der Hauptgrund für die „Gleichgültigkeit“ der jungen Generationen.
   
     
   

Die Anzahl der Studierenden, die sich für einen naturwissenschaftlichen Bildungsgang entscheiden, geht in den letzten Jahren in den meisten europäischen Ländern regelmäßig zurück. Wissenschaft ist nicht mehr angesagt. Warum diese Interesselosigkeit? Fünf mögliche Erklärungen wurden präsentiert: Zwei betreffen das Studium (langweilige Kurse, schwieriger Stoff), die beiden anderen die Berufsaussichten (Arbeit als solche eher uninteressant, Gehälter und Karrieremöglichkeiten nicht überzeugend), und die letzte legt nahe, dass „die Wissenschaft ein zu negatives Image in unserer Gesellschaft hat“.

Dieses schlechte Image scheint nicht sehr stichhaltig zu sein (nur 29,9% stimmen dieser Erklärung zu). Entscheidend sind offenbar die schulischen Erfahrungen. Für 59,5% der Europäer „ist der naturwissenschaftliche Unterricht in der Schule nicht attraktiv genug“. Der schwierige Stoff kommt an zweiter Stelle: 55% der Befragten. Die beiden Erklärungen in Bezug auf die Arbeit (Interesse an sich und Gehalt/Karriere) hielten 49,6% bzw. 42,5% für plausibel.

Reagiert aber die Jugend genauso wie die Gesamtheit der Europäer? Ja, wenn man die Antworten derjenigen Befragten anschaut, die derzeit studieren. Abgesehen von einer – geringfügigen – Differenz, was die Frage der materiellen Vorteile betrifft: Dieses Argument halten 40% der jungen Leute (gegenüber 41,8% insgesamt) für zutreffend. Eine ernste Lage? Und für wen? Ein zweiter Katalog von Vorschlägen betraf die Folgen dieses Desinteresses (siehe Tabelle) und die möglichen Abhilfemaßnahmen. In Wirklichkeit scheinen die Befragten das Phänomen nicht als besonders ernst zu empfinden (der Vorschlag: „Es ist eine sehr große Bedrohung für die künftige sozioökonomische Entwicklung“ fand keine Mehrheit). In diesem Sinne gehen sie auch davon aus, dass es immer genug kompetente Personen geben wird, die die Nachfolge antreten können (Vorschlag 2). Aber trotz dieser optimistischen Einstellung sind sie überwiegend (zu 60,3% – ein beachtliches Ergebnis!) der Meinung, die staatlichen Behörden sollten etwas tun, um den Trend umzukehren.

Eine ernste Lage? Und für wen?

Ein zweiter Katalog von Vorschlägen betraf die Folgen dieses Desinteresses (siehe Tabelle) und die möglichen Abhilfemaßnahmen. In Wirklichkeit scheinen die Befragten das Phänomen nicht als besonders ernst zu empfinden (der Vorschlag: „Es ist eine sehr große Bedrohung für die künftige sozioökonomische Entwicklung“ fand keine Mehrheit). In diesem Sinne gehen sie auch davon aus, dass es immer genug kompetente Personen geben wird, die die Nachfolge antreten können (Vorschlag 2). Aber trotz dieser optimistischen Einstellung sind sie überwiegend (zu 60,3% – ein beachtliches Ergebnis!) der Meinung, die staatlichen Behörden sollten etwas tun, um den Trend umzukehren.

Breite Zustimmung finden die Vorschläge, die Wissenschaft den Frauen und ausländischen Forschern zu öffnen. Die erste Lösung wird von den weiblichen Befragten bevorzugt – allerdings etwas weniger von den jüngsten unter ihnen – (70,8% insgesamt und 66,8% für Studentinnen), die zweite von Personen mit einem hohen Bildungsniveau (70,1%) sowie von Führungskräften (72,3%).

 

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(*) Die Zahlen für die jungen Leute können anteilsmäßig größer sein, da die Befragten auch die Möglichkeit hatten, „keine Angabe“ zu machen, ausdrücklich keine der angebotenen Erklärungen zu wählen oder andere Gründe vorzubringen.

 

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The number of students choosing to study science 
              subjects has been declining steadily over recent years in most European 
              countries.

Die Anzahl der Studierenden,
die sich für einen naturwissenschaftlichen Bildungsgang entscheiden, geht in den letzten Jahren in den meisten europäischen Ländern regelmäßig zurück. Wissenschaft ist nicht mehr angesagt. Warum diese Interesselosigkeit?


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