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image Europäische Forschung - Information > Forschung und Gesellschaft > Hoffnungen und Zweifel
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imageimageimage Veröffentlichung: 03/04/2002
 image Hoffnungen und Zweifel
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  Glauben die Europäer an die Segnungen von Wissenschaft und Technik? Ja. Aber ihre diesbezüglichen Hoffnungen haben nichts mehr mit dem Vertrauen gemein, das frühere Generationen in den Fortschritt setzten. Die Wissenschaft ist nicht allmächtig. Und sie ist nicht allein. Die Probleme, mit denen sie sich befasst, betreffen auch die Welt der Politik und Wirtschaft, der die Bürger immer zurückhaltender gegenüberstehen.
   
     
   

Über die Hälfte der Europäer sind der Meinung, dass die Wissenschaft und Technik nicht zur Beseitigung von Armut und Hunger beitragen werden. 61,3% von ihnen glauben nicht, dass „die natürlichen Ressourcen der Erde dank des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts unerschöpflich sein werden“. Hingegen schätzt eine Mehrheit (80,5%), dass Entwicklungen in der Forschung mithelfen werden, Krankheiten wie Aids und Krebs zu heilen (80,5%), die Möglichkeiten kommender Generationen vervielfachen (72,4%) oder unser Leben gesünder, einfacher und bequemer machen werden (70,7%).

Die Gefühle variieren je nach Gebiet: Je stärker nicht mit der Wissenschaft verwandte Kräfte (Wirtschaft, Politik usw.) beteiligt sind, um so weniger Fortschritte verspricht man sich davon. Im Übrigen werden diese Vertrauensund Misstrauensäußerungen mit steigendem Bildungsniveau der Befragten – und dementsprechend auch in den wissenschaftlich höher gebildeten Ländern (Niederlande, Dänemark, Schweden) – immer ausgeprägter (siehe Grafik).

Grundlegend und angewandt

Diese Skepsis hindert die Europäer jedoch nicht daran, die Bedeutung der Grundlagenforschung zu begreifen, sowohl für die Entwicklung neuer Technologien (83,2%) als auch, um „mehr Wissen zu erlangen“ (75%). Unter diesem Gesichtspunkt ist die Forschung, auch wenn sie „keinen unmittelbaren Nutzen bringt“, doch „notwendig und sollte vom Staat unterstützt werden“. An der angewandten Forschung hingegen scheiden sich die Geister.

Die Hälfte der Befragten (51,5%) erklärte, „zahlreiche Hightech-Produkte seien nichts als Spielereien“. Einen ganz anderen Stellenwert hat jedoch das Internet, das 56,2% von ihnen als wesentlich für die Entwicklung neuer Wirtschaftstätigkeiten betrachten. Dass es die Lebensqualität verbessert, glauben allerdings sehr viel weniger. Zu dieser Minderheit gehören vornehmlich junge Männer (60,1% der 15- bis 24-Jährigen) sowie Personen mit hohem Bildungsniveau (43,5% der Befragten mit längerer Studienzeit) – siehe Grafik.

 

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Science and technology are no longer seen as the panacea for a series of problems many of which Europeans believe must be addressed by other agencies, notably public, social or environmental policies.

Niemand glaubt heute
noch, dass Wissenschaft
und Technik allein
absolute Lösungen für
eine Reihe von Problemen
bieten können, die in
Wirklichkeit zu einem
Großteil mit anderen
Faktoren zusammenhängen,
insbesondere
mit staatlichen Sozial- und
Umweltmaßnahmen.


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