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Marie-Curie-Stipendiat identifiziert Molekularsystem zur Behandlung von Alzheimer

Wissenschaftler der Universität Southampton im Vereinigten Königreich haben das Molekularsystem identifiziert, das zur Entwicklung von Behandlungsmethoden für Alzheimer beitragen könnte. Durch diese Forschung, die von der Europäischen Union mit einem Marie-Curie-Stipendium und von Alzheimer’s Research UK mit einem Zuschuss für Pilotforschung gefördert wurde, wurde das Molekularsystem, das bei neurodegenerativen Erkrankungen zu den schädlichen Entzündungsreaktionen im Gehirn beiträgt, aufgedeckt.

Ein wichtiger Aspekt chronischer neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Chorea Huntington oder Prionerkrankungen ist die Bildung einer angeborenen Entzündungsreaktion im Gehirn. Die Ergebnisse der Studien öffnen nun neue Wege, um diese Reaktion zu regulieren, und erlauben neue Einblicke in die Biologie der Mikrogliazellen, die dafür verantwortlich sind.

Der Erstautor des in The Journal of Neuroscience veröffentlichten Artikels, Dr. Diego Gomez-Nicola, wird im Bereich für Entzündungen des zentralen Nervensystems an der Universität Southampton mit einem Marie-Curie-Stipendium für europäische Forscher gefördert. Er erklärt: „Für die Entwicklung möglicher therapeutischer Ansätze zur Behandlung der schädlichen Entzündungsreaktion ist es unerlässlich, die Biologie der Mikrogliazellen bei neurodegenerativen Erkrankungen zu verstehen. Diese möglichen Eingriffe könnten den Verlauf neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer verändern oder aufhalten. Die möglichen zukünftigen Ergebnisse dieses Forschungsansatzes würden in den neuropathologischen Kliniken rasch umgesetzt werden und sie würden die Lebensqualität der Patienten, die an diesen Krankheiten leiden, verbessern.“

Ausführlichere Informationen finden Sie hier

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