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Marie Curie Actions fellowships - Forscher-Erstausbildungsnetze (ITN)

© European Union

Der Beginn einer Forscherlaufbahn ist nicht immer einfach. Dabei sind die jungen Forscher von heute enorm wichtig für das Europa von morgen. Angesichts dieser Tatsache wollen wir mit Hilfe der Marie-Curie-Maßnahmen einen Beitrag leisten, damit eine Karriere in der Forschung für junge Menschen attraktiver wird.

Unsere Forscher-Erstausbildungsnetze (Initial Training Networks – ITN) eröffnen Nachwuchsforschern die Möglichkeit, ihre Forschungskompetenzen zu erweitern, sich bestehenden Forscherteams anzuschließen und ihre Berufsaussichten zu verbessern.

Wer kann eine Finanzhilfe beantragen?

Multipartner-ITN:
Zwei Partner bilden ein Tandem, doch ein Netz besteht aus mindestens drei Partnern.Deshalb schließen sich mindestens drei Teilnehmer zusammen, um ein stimmiges Programm für ein ITN vorzuschlagen. Teilnehmen können Hochschulen, Forschungszentren und (kleinere oder größere) Unternehmen.

Brücken zwischen Wirtschaft und Hochschulen:
Ab 2012 haben Unternehmen und Einrichtungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen auch die Möglichkeit, zwei neue Doktorandenprogramme anzubieten: die „Europäischen Industriedoktorate“ (European Industrial Doctorates – EID) und die „Innovative Doktorandenausbildung“ (Innovative Doctoral Programmes – IDP). Das Prinzip ist einfach: Ziel ist es, die Verbindungen zwischen Hochschulen und Industrie zu stärken und Forschungskarrieren zu fördern, indem wissenschaftliche Exzellenz mit unternehmerischer Innovationsfähigkeit vereint wird.

Europäische Industriedoktorate (EID):
Für ein EID sind nur zwei Teilnehmer erforderlich: ein Partner aus dem Hochschulbereich und einer aus der Privatwirtschaft. Bedingung ist allerdings, dass der Forscher an einem Doktorandenprogramm des Hochschulpartners teilnimmt. Der Forscher muss zudem mindestens 50 % der Zeit beim Partner aus dem Privatsektor verbringen.

Innovative Doktorandenausbildung (IDP):
Mitunter können auch einzelne Forschungseinrichtungen als ITN gefördert werden. Ein Teilnehmer (eine Hochschule oder Forschungseinrichtung) bietet eine „innovative“ Doktorandenausbildung an, d. h. ein Programm mit einer internationalen und interdisziplinären Dimension an der Schnittstelle zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Die Ausbildung kann in Zusammenarbeit mit Drittpartnern (anderen Hochschulen, Forschungszentren, Privatunternehmen usw.) absolviert werden.

Welche Forschungsthemen werden finanziert?

Für Finanzhilfen für ITN kommen alle Forschungsgebiete der Geistes- und Naturwissenschaften infrage, sofern dabei auch die Mobilität über nationale Grenzen hinweg vorgesehen ist. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Forschungen, die in den Geltungsbereich des Euratom-Vertrags fallen (Nuklearforschung), können nicht bezuschusst werden.

Welche Kosten werden abgedeckt?

Die Teilnehmer Ihres Netzes müssen teilnahmeberechtigte Forscher einstellen oder als Gast aufnehmen. Außerdem müssen sie spezielle Ausbildungsmodule oder andere geeignete Veranstaltungen anbieten. Bewerbungen sollten sich auf ein länderübergreifendes Netz stützen, mit dem das Ziel verfolgt wird, Strukturen für die vorhandene, höchsten Ansprüchen genügende Forschererstausbildung in EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Drittländern zu schaffen.
Die Einbeziehung privater Geschäftsunternehmen in Ihr Netz gilt als wesentlich. Sie trägt zur Diversifizierung des herkömmlichen Umfelds der Forscherausbildung und zur Beschäftigungsfähigkeit der eingestellten Forscher bei.
Besonders gute Aussichten haben Projekte mit interdisziplinären und neuartigen fachübergreifenden Gebieten als Schwerpunkt.
Die Ausbildung sollte vorrangig im Rahmen von Forschungsarbeiten an individuellen Projekten stattfinden, die durch umfassende Ausbildungsmodule zu wichtigen übertragbaren, in allen Bereichen anwendbaren Fähigkeiten ergänzt werden. Ausbildungsthemen können sein:

  • Leitung und Finanzierung von Forschungsprojekten und -programmen
  • Rechte des geistigen Eigentums
  • Mittel zur Nutzung von Forschungsergebnissen
  • unternehmerische Aspekte
  • ethische Fragen
  • Kommunikation und Interaktion zwischen Forschern und Gesellschaft

Diese Liste ist durchaus erweiterbar.

Finanzhilfen für ITN werden gewährt für:

  • die Einstellung von Forschern, die ihre Laufbahn vor höchstens fünf Jahren begonnen haben, zum Zweck der Erstausbildung – beispielsweise Promotionsvorhaben oder erstmalige Forschung nach der Promotion;
  • Aktivitäten des Netzes, Öffentlichkeitsarbeit, Workshops oder Konferenzen, an denen Forscher der beteiligten Forschungseinrichtungen und externe Forscher teilnehmen.

ITN sind für die Einstellung von Forschern aus aller Welt gedacht. Über ein ITN geförderte Forscher werden bei der Einstellung normalerweise aufgefordert, sich an der länderübergreifenden Mobilität zu beteiligen (d. h. in ein anderes Land zu gehen).
Finanzhilfen für ITN werden bis zu 4 Jahre lang gezahlt. Die einzelnen Forschern durch die Netze gewährte Unterstützung kann beiNachwuchsforschern 3 bis 36 Monate und bei erfahrenen Forschern höchstens 24 Monate dauern.

Bei wem liegt die Entscheidung?

Die im Zuge einer entsprechenden Aufforderung eingereichten Vorschläge für ITN stehen im offenen Wettbewerb miteinander. Die Auswahl erfolgt auf der Grundlage transparenter unabhängiger Peer-Review-Verfahren anhand vorab festgelegter Exzellenzkriterien.

Antragstellung?

Vorschläge werden auf eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen hin eingereicht. Solche Aufforderungen finden Sie auf dem Teilnehmerportal, wo Sie auch Ihre Vorschläge einreichen können. Eine Liste von offenen Aufforderungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen sowie nützliche Hinweise stehen unter der Rubrik „Jetzt bewerben“ auf dieser Website zur Verfügung.

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