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Partnerschaften und Verbindungswege zwischen Industrie und Hochschulen (IAPP)

© ESRF

Forschung und Wirtschaft müssen Hand in Hand arbeiten – zu ihrem eigenen Nutzen und für die Gesellschaft insgesamt. Um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig sein zu können, ist Europas Industrie auf Ihre Forschung angewiesen. Sie wiederum brauchen die zusätzlichen Ressourcen, die die Industrie bereitstellen kann.

Deshalb fördern wir im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen den Aufbau von Partnerschaften und Verbindungswegen zwischen Industrie und Hochschulen (Industry-Academia Partnerships and Pathways – IAPP). Sie tragen zur Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen und der privaten Forschung bei. Mögliche Partner sind Hochschulen und Unternehmen jeglicher Form und Größe.

Ziel der IAPP, deren Schwerpunkt auf gemeinsamen Forschungsprojekten liegt, ist der Austausch von Know-how zwischen der Wirtschaft und nicht gewinnorientierten Bereichen.

Wer kann eine Finanzhilfe beantragen?

Damit Ihr Projekt als IAPP anerkannt werden kann, müssen ihm eine oder mehrere Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen und mindestens ein Unternehmen angehören. Was Wirtschaftsvertreter anbelangt, werden mittelständische Unternehmen (KMU) nachdrücklich zur Teilnahme ermuntert. Die Mitwirkung eines kleinen oder mittleren Unternehmens könnte für Ihre Bewerbung von entscheidendem Vorteil sein.

Alle beteiligten Partner bringen einen gemeinsamen Projektvorschlag ein, der auf einem Kooperationsprogramm aufbaut. Industrielle Partner müssen gewinnorientierte Unternehmen sein, d. h., sie müssen den Großteil ihres Umsatzes durch ihre Tätigkeit im Markt erzielen. Dabei kann es sich auch um Gründerzentren, Neugründungen, Ausgründungen, Risikokapitalgesellschaften usw. handeln.

Eine weitere unabdingbare Voraussetzung ist länderübergreifende Zusammenarbeit. Damit ein IAPP-Projekt für eine Finanzhilfe in Betracht gezogen werden kann, müssen die Partner aus mindestens zwei EU-Mitgliedstaaten oder aus mindestens einem Mitgliedstaat und einem assoziierten Drittland kommen. Partner aus sonstigen Drittstaaten können sich ebenfalls beteiligen, sofern genügend Teilnehmer aus der EU oder aus assoziierten Drittländern in der Partnerschaft vertreten sind.

Welche Forschungsthemen werden finanziert?

Wir freuen uns über Vorschläge für IAPP aus allen Bereichen der wissenschaftlichen und technologischen Forschung, die für die EU von Interesse sind. Ihr Vorhaben sollte der Förderung einer strategischen Forschungspartnerschaft dienen und kann von einem Partner aus der Wirtschaft oder aus der Wissenschaft koordiniert werden.

Außerdem sollte es auf eine längerfristige Zusammenarbeit angelegt sein. Ferner müssen alle in der Partnerschaft verfügbaren Kompetenzen und Synergien umfassend genutzt werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Forschungen, die in den Geltungsbereich des Euratom-Vertrags fallen, können nicht bezuschusst werden.

Welche Kosten werden abgedeckt?

Die ausgewählten IAPP-Projekte erhalten einen 100-prozentigen Zuschuss zu den Arbeitskosten. Die Förderung wird für einen Zeitraum von 4 Jahren gewährt.

Damit unterstützt werden sollen

  • der Austausch von Erfahrungen und Know-how durch die wechsel- oder einseitige Entsendung von Forschern der Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft;
  • die Einstellung erfahrener Forscher, die keinem der Projektpartner angehören, zum Zwecke des Wissenstransfers und/oder der Ausbildung von Forschern;
  • Netzaktivitäten, Workshops und Konferenzen unter Beteiligung von externen Forschern und Forschern aus dem Kreis der Partner.

Solide strategische Partnerschaften sind der Kern des IAPP-Programms. Dabei geht es vor allem um den langfristigen gezielten Austausch von Wissen und Forschern zwischen Partnern aus öffentlichem und privatem Sektor.

Bei wem liegt die Entscheidung?

Die besten IAPP-Vorschläge werden in einem offenen Wettbewerb ausgewählt. Die Auswahl erfolgt auf der Grundlage transparenter unabhängiger Peer-Review-Verfahren anhand vorab festgelegter Exzellenzkriterien.

Antragstellung?

Vorschläge werden auf eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen hin eingereicht. Solche Aufforderungen finden Sie auf dem Teilnehmerportal, wo Sie auch Ihre Vorschläge einreichen können. Eine Liste von offenen Aufforderungen im Rahmen der Marie-Curie-Maßnahmen sowie nützliche Hinweise stehen unter der Rubrik „Jetzt bewerben“ auf dieser Website zur Verfügung.

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