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Braindrain?

Die EU ist die größte „Wissensschmiede“ der Welt. Sie bringt nach wie vor mehr Graduierte in Wissenschaft und Technologie (W&T) hervor als die Vereinigten Staaten oder Japan, sowohl in absoluten wie in Pro-Kopf- Zahlen.

Obschon neuere Zahlen zeigen, dass 71% der 18-Jährigen in den Mitgliedstaaten in Ausbildung stehen, sinkt seit einigen Jahren die Zahl der jungen Europäerinnen und Europäer, die einer wissenschaftsbezogenen Ausbildung nachgehen – wo doch Europa seine W&T-Kapazitäten gerade ausbauen müsste.

Die Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass an den europäischen Universitäten Nachwuchs an wissenschaftlichen Lehrkräften fehlt. In den Ruhestand tretenden Professoren können nicht ersetzt werden, und – im Vergleich mit Europas Hauptrivalen – finden weniger W&T-Graduierte ihren Weg in die Forschung. Effektiv sind in der Union nur fünf von 1000 Beschäftigten in der Forschung tätig, verglichen mit acht in den USA und neun in Japan.

Dieser Beschäftigungstrend darf nicht anhalten, wenn Europa seinen Wohlstand auch in Zukunft halten und die Lebensqualität aller Unionsbürger und –bürgerinnen weiterhin verbessern will.

Will man mehr junge Menschen zu W&T-Karrieren bringen, so muss man als Erstes verstehen, was sie davon abhält.

Laut Eurobarometer-Umfragen, jenem Instrument, mit dem die EU die öffentliche Meinung sondiert, nehmen die jungen Europäerinnen und Europäer die Wissenschaft und Technologie im Allgemeinen positiv wahr, sehr im Unterschied etwa zu den älteren Generationen.

Als Gründe für ihr schwindendes Interesse an wissenschaftlichen Studien nennen sie die Art und Weise, wie Wissenschaft in den Schulen unterrichtet wird, die Komplexität dieser Fächer und ein offenbar schmales Fenster attraktiver Karriereaussichten. Die Öffentlichkeit ist betroffen und eine Mehrheit der befragten Unionsbürgerinnen und -bürger erwartet von den Behörden, dass sie etwas unternehmen. 

Das Wissensparadox

Die moderne Wirtschaft hängt zunehmend vom Einsatz wissenschaftlichen Know-hows und neuer Technologien ab – und das Rad dreht sich immer schneller. Von der Sorge getrieben, dass Europa ins Hintertreffen geraten könnte, haben sich die EU-Chefs verpflichtet, Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaft zu machen.
Während jedoch Europa mehr Wissenschaftler und Forscher braucht, um zukünftiges Wachstum zu erreichen, interessieren sich immer mehr junge Menschenfür andere Themen. „Wir stehen derzeit in einer paradoxen Situation. Wissenschaft und Technologie spielen zwar eine Schlüsselrolle in der heutigen Weltwirtschaft, doch die Jugend wendet sich von den Wissenschaftsthemen ab“, bemerkte EUForschungskommissar Philippe Busquin. „Wir müssen die Ursachen dieses Trends verstehen und etwas dagegen unternehmen.“
 

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