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Sicherung der Energieversorgung für die Zukunft

Die Sicherung der Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen für Europa und die ganze Welt. Die heutige Gesellschaft ist davon abhängig, dass immer ausreichend und zuverlässig Energie zur Verfügung steht. Aber die natürlichen Brennstoffe wie Öl und Gas werden immer knapper und teurer und ihre Nutzung ist eine Ursache für den Treibhauseffekt mit der Folge einer globalen Erwärmung.

Der weltweite Energiebedarf wird sich mit einem wachsenden Wohlstand auch in den Entwicklungsländern in den kommenden 50 Jahren möglicherweise verdoppeln. Wo aber können wir eine saubere und sichere Energiequelle für den weltweiten Bedarf kommender Generationen finden? Einerseits wird ein ausgeglichener Energiemix, der auch Technologien für erneuerbare Energiequellen wie z.B. Windkraft nutzt, notwendig sein, um den zukünftigen Bedarf abzudecken; auf der anderen Seite müssen wir neue Energiequellen erschließen, die uns langanhaltend mit großen Energiemengen versorgen können, ohne die Umwelt zu belasten.

Kernfusion: auf dem Weg zu einer internationalen Lösung des Energieproblems

Fusionsenergie hat das Potential zur Lösung des europäischen und globalen Energieproblems. Wissenschaftler werden in Kürze den nächsten Schritt in der Nutzung dieses Potentials machen können, dank einer internationalen Kooperation für eine experimentelle Fusionsanlage mit dem Namen ITER. ITER wird das weltweit größte Projekt in der Energieforschung sein, und es wird in Europa gebaut.

Kernfusion ist der Prozess, aus dem sich die Energie der Sonne speist – Fusionsenergie ist es also, was das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich macht. Anders als beider Kernspaltung, die auf einer Spaltung schwerer Atome basiert, wird bei der Kernfusion die Energie durch die Verschmelzung zweier leichter Atome freigesetzt, wie zum Beispiel bei der Bildung eines Heliumatoms aus Wasserstoff. Im Inneren der Sonne verschmelzen Wasserstoffatome bei extrem hohen Temperaturen (ca. 15 Million ºC) und unter einem enormen Gravitationsdruck: 600 Millionen Tonnen Wasserstoff fusionieren so jede Sekunde zu Helium.

Auf der Erde wird sich die Kernfusion in kleinerem Maßstab als in der Sonne abspielen! Der kleinere Maßstab bedeutet allerdings, dass diese bei Temperaturen abläuft, die noch wesentlich höher (um das Zehnfache!) sein müssen, um eine nutzbare Energiequelle zu erhalten. Diese große Herausforderung wird Wissenschaftler und Ingenieure aus der ganzen Welt beschäftigen.

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