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Umwelt

Mit der Natur im Einklang bleiben

Die Menschheit hat weite Teile des Planeten bevölkert und komplexe Lebensformen geschaffen und ist somit wohl das erfolgreichste Lebewesen, das jemals auf der Erde gelebt hat. Unsere Möglichkeiten, die Kräfte der Natur unter Kontrolle zu halten, sind beispiellos.

Mit den gewachsenen Möglichkeiten kommt aber auch eine größere Verantwortung. Immer dann, wenn wir den Eindruck gewinnen, außerhalb der Natur zu stehen, werden wir daran erinnert, dass wir sehr wohl ein Teil ihrer natürlichen Ordnung sind. Wenn wir weiterhin vom Reichtum der Natur profitieren wollen, müssen wir unsere Nutzung dieses Reichtums auf eine nachhaltige Art ausüben, so dass wir – ebenso wie zukünftige Generationen – überleben und uns entwickeln können.

Kooperation für nachhaltige Lösungen

Unser Einfluss auf die Natur ist so stark geworden, dass er sich überall auf der Erde manifestiert: im Himmel, an Land und in den Meeren. Dabei sind wir von natürlichen Rohstoffen, wie zum Beispiel dem Öl, abhängig, die nur begrenzt vorhanden sind und durch deren Nutzung wir die Atmosphäre verschmutzen. Erneuerbare Energievorräte, wie zum Beispiel Wälder, angebaute Nutzpflanzen und Fischvorräte werden oft bis zur Erschöpfung ausgebeutet. Dies bedeutet, dass wir diese Vorräte besser erhalten und umsichtiger nutzen müssen.

Die größte Gabe des Menschen ist seine Kreativität. Wir haben die Fähigkeit, eine nahezu unbegrenzte Menge an Lösungen für die globalen Herausforderungen zu entwickeln, die sich uns stellen. Die Europäische Union trägt mit ihrer Unterstützung der INCO-Projekte hierzu bei, indem sie die Suche nach nachhaltigen Alternativen voran treibt. Diese Bemühungen richten sich auf ein verbessertes Verständnis der Wälder und anderer Ökosysteme an Land sowie der Küstenregionen, mit dem Ziel, abschätzen zu können, welche Auswirkungen die vom Menschen gemachten Eingriffe auf die empfindlichen Systeme haben, und wie wir begrenzen können. Mehr und mehr rückt das Ziel einer Wiederherstellung in den Mittelpunkt.

Fischen nach Lösungen

„Es gibt noch viele Fische im Meer“ ist ein traditioneller Ausdruck für Überfluss, und die EU wünschte sich, dass dies wirklich der Fall wäre. Aufgrund von Überfischung, Umweltverschmutzung und veränderten klimatischen Verhältnissen sind die Fischbestände weltweit unter enormen Druck geraten. Deshalb fördert die EU Forschungsarbeiten, die sich mit der Suche nach realistischen Möglichkeiten einer Regeneration der Ökosysteme der Weltmeere und der Förderung nachhaltiger Fischfangmethoden befasst. In der Nachfolge des erfolgreichen Webarchivs www.fishbase.org, das monatlich von 500.000 Anwendern genutzt wird, werden von dem von der EU geförderten Projekt INCOFISH mit 35 Partnern in 22 Ländern Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt, die dabei helfen, das 2002 vom Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg, Südafrika, aufgestellte Ziel einer Wiederherstellung mariner Ökosysteme bis 2015 zu erreichen.

www.incofish.org

Im Dienste des Torfs

Torf – worunter man abgestorbenes, humifiziertes Pflanzenmaterial versteht – bedeckt 3% der Erdoberfläche. Ungefähr 7% der Gesamtmenge an Torf wurde durch Landwirtschaft und Forstwesen abgebaut, und das mit deutlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Das von der EU finanzierte Projekt STRAPEAT hat es sich zum Ziel gemacht, diesem Problem auf den Grund zu gehen. STRAPEAT hat Strategien zur Einführung eines verbesserten nachhaltigen Managements tropischer Torflandschaften entwickelt und beim Ausbau der entsprechenden Forschung in den Entwicklungsländern geholfen, sowie die institutionellen Kapazitäten zur Umsetzung von Strategien zur vernünftigen Nutzung des Rohstoffs gefördert. Das Nachfolgeprojekt RESTORPEAT koordiniert die Aktionen von 14 internationalen Partnern in Europa und Südostasien bezüglich globaler und regionaler Aufgaben in den Bereichen Kohlenstoffbilanz, Wassermanagement, biologische Vielfalt und Armutslinderung in Torflandschaften.

www.strapeat.alterra.nl

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