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HIV/AIDS
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Überblick

HIV/AIDS – die Fakten

Das erworbene Immunschwäche-Syndrom (AIDS) ist eine fortgeschrittene Form der Infektion mit dem HI-Virus (HIV), ein Zustand, der eine zunehmende Zerstörung des körpereigenen Immunsystems mit sich bringt und letztlich zum Tod führt. Das Virus kann durch sexuellen Kontakt, Bluttransfusion oder eine gemeinsame Nutzung von Spritzen übertragen werden, sowie während der Schwangerschaft, Geburt und beim Stillen von der Mutter auf das Kind.

HIV/AIDS hat sich zu einer der schlimmsten Pandemien aller Zeiten entwickelt. Seit der Identifizierung der ersten AIDS-Fälle 1981 haben sich 60 Millionen Menschen infiziert, mehr als 20 Millionen Menschen sind seither an der Krankheit gestorben. Die meisten HIV-Infektionen werden im sexuellen Kontakt mit Frauen im gebärfähigen Alter übertragen, auf diesem Weg gibt es fünf Millionen Neuinfektionen pro Jahr. Das Virus wirkt sich auf das Immunsystem aus, wodurch die infizierte Person schutzlos wird gegenüber Nervendegeneration, einigen Arten von Krebs und opportunistischen Infektionen wie Tuberkulose und Lungenentzündung.

Die europäische Antwort

Seit dem Bekanntwerden der Epidemie hat die Europäische Union HIV/AIDS-Forschung und relevante Interventionsprogramme unterstützt. Im Sechsten Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung (2002−2006) ist die HIV/AIDS-Forschung eine der Hauptprioritäten der Europäischen Union.

Gegenwärtig fördert die Kommission die Erforschung neuer Medikamente gegen HIV/AIDS, der Mikrobizide, und in einer neuen gemeinschaftlichen Anstrengung innerhalb Europas und zusammen mit Entwicklungsländern die Entwicklung von Impfstoffen. Jährlich werden ca. 50 Millionen Euro für die Finanzierung von mehr als 300 Forschungsgruppen an Universitäten und in der Industrie in Europa sowie in den osteuropäischen Ländern und in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ausgegeben.

Mit HIV/AIDS leben

HIV/AIDS bleibt eine der am meisten gefürchteten Infektionskrankheiten. Bei Menschen mit dem HI-Virus sind unter Umständen bis zu zehn Jahre lang keine Symptome zu erkennen, aber trotzdem können sie das Virus auf andere übertragen. Infizierte werden häufig diskriminiert, einerseits aufgrund irrationaler Ängste vor einer Infektion, und andererseits, weil die Infektion fälschlicherweise als Folge von Promiskuität, Homosexualität oder Drogensucht gesehen wird.

Da die Krankheit nicht geheilt werden kann, halten Gesundheitsexperten in aller Welt die Menschen dazu an, beim Geschlechtsverkehr Kondome zu benutzen, da dies der wirksamste Schutz vor einer HIV-Infektion und einer Übertragung ist.

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